Empfang der Weltmeister in der Brandenburger Johanniskirche

Im Rahmen der 98. Deutschen Meisterschaften Kanu-Rennsport auf dem Beetzsee hatte der Oberbürgermeister der Stadt Brandenburg an der Havel Steffen Scheller am 29.08. die eine Woche zuvor bei den Weltmeisterschaften in Szeged erfolgreichen Rennkanuten des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) zum „Empfang der Weltmeister“ eingeladen.

An dieser Abendveranstaltung in der Johanniskirche, wo übrigens auch die Ausstellung zum 50-jährigen Bestehen der Regattastrecke Beetzsee  in Wort und Bild zu betrachten war, hatten sich nicht nur die zum deutschen Nationalteam gehörenden Athletinnen und Athleten mit deren Trainer eingefunden. Auch zahlreiche eingeladene Vertreter von Politik, des DKV  und der Kanu-Landes-Verbände sowie örtlicher Organisationen ließen es sich nicht nehmen, die Kanuelite zu begrüßen, persönlich in Augenschein zu nehmen und auch das eine oder andere Autogramm von solch gestandenen Kanuassen wie u. a. Ronald Rauhe und Max Hoff zu erhaschen.

Oberbürgermeister Scheller betonte in seiner kurzen Begrüßungsrede, dass er persönlich sehr erfreut ist, in der Havelstadt solch prominente Vertreter eines der erfolgreichsten deutschen Sportverbände begrüßen zu können. „Es ist immer wieder eine große Freude, die große Begeisterung von Aktiven alter Altersklassen  und der Zuschauer bei den Kanuwettkämpfen auf dem Beetzsee miterleben zu können. Letztlich haben auch diese Veranstaltungen dazu beigetragen, unsere Gastfreundschaft sowie das selbstlose Engagement der Ausrichter und der vielen ehrenamtlich Tätigen über unsere Landesgrenzen hinaus entsprechend zu würdigen“, betonte das Stadtoberhaupt im Hinblick auf die Ausstrahlungskraft des Kanusports.

Verbunden mit dem Dank der Stadt Brandenburg für die bisherige Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen, überreichte Steffen Scheller an die Ministerin für Bildung, Jugend und Sport Britta Ernst und an den Vizepräsidenten des DKV Jens Perlewitz eine Ausgabe des Buches „50 Jahre Regattastrecke Beetzsee“. Als besondere Auszeichnung für deren sportlichen Erfolge bat er anschließend die anwesenden Sportler/-innen und deren Trainer, sich in das „Goldene Buch“ der Stadt einzutragen.

Ministerin Britta Ernst, die an ihrem Notbook von den diesjährigen WM-Rennen fasziniert war und den deutschen Aktiven besonders die Daumen gedrückt hatte, lobte das DKV-Team für dessen Leistungen in Szeged und versprach, am Samstag bei den Deutschen Meisterschaften auf dem Beetzseegelände persönlich vor Ort zu sein, um vor allem die Brandenburger Athletinnen und Athleten anzufeuern.

„Mit den Voraussetzungen, die im Kanu-Rennsport bislang geschaffen wurden, können wir für die nächsten Jahre zuversichtlich nach vorn schauen“, schätzte DKV-Vizepräsident Jens Perlewitz vor den in der Johanniskirche Versammelten ein. In die Würdigung der Leistungen der Sportler/-innen und deren Trainer bezog er ausdrücklich die engagierten Helfer und Unterstützer ein. Ein besonderes Lob sprach er sowohl dem Regattateam Brandenburg Beetzsee als auch dem unterstützenden Land und der Stadt Brandenburg aus.

Ein gemeinsames Abendessen auf dem Regattagelände beschloss den ereignisreichen „Empfang der Weltmeister“ durch die Stadt Brandenburg an der Havel.

Text und Bilder: Günter Welke

 

 

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