32 Potsdamer Siege bei den Ostdeutschen Meisterschaften (ODM) im Kanu-Rennsport

Insgesamt hatten 761 Athleten aus sieben Bundesländern an den 27. ODM vom 24.-26.06. auf dem Beetzsee in Brandenburg an der Havel teilgenommen.

Bei dieser deutschlandweit einer der teilnehmerstärksten Kanu-Veranstaltung war der SC DHfK mit 51 Aktiven dabei. Jedoch auch solche Vereine wie  der LVB Leipzig (46), der Kanu Club Potsdam im OSC (45), der KV Brandenburger Adler (41), das Kanuteam Berlin (39), und der KV „Blaues Wunder“ Dresden (38) waren mit einem zahlenmäßig großem Aufgebot angereist.

Die Tatsache, dass die Spitzenkönner der Leistungsklasse und Junioren aufgrund der Vorbereitungen auf ihre internationalen Einsätze nicht am Start waren, ließ keineswegs spannende Wettkämpfe vermissen. Schließlich ging es vor allem für die Aktiven des Schüler (A) - und Jugendbereiches auch darum, sich die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in München zu sichern.

Von den zehn teilnehmenden Kanuvereinen/ -abteilungen des Landes-Kanu-Verbandes (LKV) Brandenburg boten insbesondere der Kanu Club Potsdam (KC Potsdam)  im OSC und der KV Brandenburger Adler  starke Leistungen.

So konnten die für den KC Potsdam startenden Sportlerinnen und Sportler im Schüler-, Jugend-, Junioren - und Leistungsklassenbereich allein 32 von 129 Finalrennen und 15 Mehrkampfentscheidungen (Schüler A und B) gewinnen sowie    weitere 25 Silber- und 16 Bronzemedaillen auf ihrem Konto verbuchen. Nachfolgend platzierten sich der SC Magdeburg und die LVB Leipzig mit einer weitaus geringeren Medaillenausbeute.

Zu den erfolgreichsten Potsdamer Medaillensammlern zählten neben Conny Waßmuth (LK) mit fünf Siegen auch die viermaligen Gewinner/-innen Saskia Regorius (LK), Clara Thieme (LK) und Maurice Dolezel (Jugend) sowie mit dreimal Gold Lukas-Karl Behlert (Jugend), Isabelle Zanin (Jugend), Jakob Wacke (Schüler B) und Bruno Spangenberg (Schüler B).

Jedoch auch der KV Brandenburger Adler, der nur Schüler A (13/ 14-jährige Paddeltalente) in seinen Reihen hatte, stellte mit 7 Gold- sowie je 11 Silber- und Bronzemedaillen seine Leistungsstärke unter Beweis. Zwei der leistungsstärksten „Adler“ waren Arwin Stebe mit vier Siegen und Laila Heine, die sich drei Goldmedaillen sicherte.

 

Potsdam, 27.06.2017

Günter Welke

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