Internationale Einsätze mit unterschiedlichen Erfolgen für Potsdamer Kanuten

Mit zahlreichen Rennkanuten in vier unterschiedlichen Altersklassen war der Kanu Club Potsdam (KC Potsdam) vom 26.-28.05. bei internationalen Regatten präsent. Während in der Leistungsklasse beim Weltcup (WC) in Szeged für viele bereits die Weichen zur Nominierung für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften gestellt wurden, waren die Ergebnisse bei der internationalen Nachwuchsregatta in Piestany richtungsweisend für mögliche Einsätze bei den U23- und Junioren-WM/ EM sowie weitere internationale Starts im Altersbereich der Jugend.

Die Medaillenausbeute in Szeged hielt sich für die Auswahl des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV)  mit zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze ebenso in Grenzen, wie für die zum DKV-Team gehörenden neun Athleten des KC Potsdam.

Ronald Rauhe (Potsdam)  fuhr im K4 über 500 m zusammen mit Tom Liebscher (Dresden), Max Lemke (Mannheim) und Max Rendschmidt (Essen) zum Sieg und damit zur einzigen Goldmedaille für die Potsdamer Athleten. Eine Bronzemedaille sicherten sich im K4 der Damen über 500 m Franziska Weber und Tabea Medert (beide Potsdam) gemeinsam mit Tina Dietze (Leipzig) und Steffi Kriegerstein (Dresden).

Leider verpasste das Potsdamer Duo Sebastian Brendel/ Jan Vandrey mit Rang vier im C2 über 1000 m und ganz knapp geschlagen von dem zweiten deutschen Boot mit Kretschmer (Leipzig)/ Oeltze (Magdeburg) die Chance auf die Nominierung zu den WM in Racice. Weitere Finalplatzierungen erreichten die KCP-Athleten Franziska Weber (Rang 4 im K2/ 500 m) sowie Timo Haseleu/ Maximilian Zareba (Rang 9 im K2/ 500 m). Das B-Finale im K2 über 500 m gewann Tamas Gescö (Potsdam) zusammen mit Kostja Stroinski (Berlin).

 

Ein weitaus größeres Aufgebot an Sportlern brachte der DKV bei der internationalen Regatta in Piestany an den Start, darunter zwölf Nachwuchskanuten des KC Potsdam. In der Nationenwertung belegte das DKV-Team mit 40 x Gold, 16 x Silber und 14 x Bronze klar den ersten Platz vor Ungarn und Polen. Die Potsdamer Sportler hatten an der Bilanz des DKV bei 14 Gold-, 5 Silber- und 4 Bronzemedaillen Anteil.

Am erfolgreichsten erwiesen sich aus Potsdamer Sicht der Kajakfahrer Elias Kurth (Jugend) mit vier Siegen, der Canadierspezialist Fabien Dittrich (U23) mit 3 x Gold, 1 x Silber und 2 x Bronze sowie im Kajak Felix König (U23) und  Martin Hiller (Junioren) mit jeweils 3 x Gold. Zudem gewann Tibor Gescö (U23) im Einerkajak über 1000 m eine Gold- und über 500 m knapp geschlagen eine Silbermedaille. In dem siegreichen K4 der Junioren über 500 m paddelten mit Martin Schmidt und Leonard Busch zwei Potsdamer Nachwuchskanuten.

Die anderen drei Silbermedaillen für den KC Potsdam holten Finn Eidam (U23) im K1/ 1000 m, Jonas Schmitt (Junioren) im K2/ 1000 m und Stine Noack (Junioren) im K2/ 200 m. Je eine Bronzemedaille wurde ebenfalls von J. Schmitt und S. Noack errungen. An weiteren Finalplatzierungen waren neben den bereits erwähnten Sportlern  außerdem  die Junioren Tom-Lukas Hinz, Fabian Schatz und Roar Benecke beteiligt.

 

Potsdam, 30.05.2017

Günter Welke

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