Max Lemke startet ab sofort für KC Potsdam

Die Olympischen Spiele 2020 sind das große Ziel von Max Lemke. Um sportlich nichts dem Zufall zu überlassen führt ihn sein Weg in den Potsdamer Luftschiffhafen in die leistungsstarke Trainingsgruppe um Ronny Rauhe.

Eingefleischten Kanu-Kenner braucht man Max Lemke nicht vorstellen, schließlich bildet er seit 2017 gemeinsam mit Ronny Rauhe, Tom Liebscher (KC Dresden) und Max Rendschmidt (KG Essen) den deutschen Herren-K4 über die olympische 500m-Distanz, der beiden vergangen Weltmeisterschaften jeweils nicht zu schlagen war. Trotz seiner hervorragenden Leistungen, mit welchen er auch schon in der Juniorenklasse auf sich aufmerksam machen konnte, war Max in den letzten Jahren mit seiner Trainingssituation in seiner Heimatstadt Mannheim nicht zufrieden. „nach dem Tod meines langjährigen Trainers Gerd Riffel, dem ich viel zu verdanken habe, war es schwer einen Trainer zu finden, der mit mir den vielleicht manchmal etwas unorthodoxen Weg im Training weitergehen wollte“, berichtet Max. „Trotz intensiver Bemühungen seitens meines Heimatvereins WSV Mannheim Sandhofen und dem Olympiastützpunktes Rhein-Neckar in den vergangenen zwei Jahren war es aufgrund des Widerstands des Landes-Kanu-Verbandes Baden-Württemberg nicht möglich mir aus meiner Sicht optimale Trainingsbedingungen in Mannheim zu ermöglichen“, erklärt der 22-jährige. „Nichts lag daher Näher als nach Potsdam in die Trainingsgruppe um Ronny Rauhe zu wechseln, in der mit Timo Haseleu, Felix Frank und Tamas Gecsö schon viele schnellkräftige Athleten sind. Davon, und von den tollen Trainingsbedigungen hier in Potsdam, werde ich sicher profitieren“, meint der Sportsoldat, dessen familiäre Wurzeln im brandenburgischen Luckenwalde liegen.

Die Mitglieder des Kanu-Clubs Potsdam sowie des Fördervereins für den Kanu-Club wünschen Max sowohl sportlich als auch privat in der Havelstadt nur das Beste und freuen sich, den zweifachen Weltmeister nun in ihren Reihen begrüßen zu können!

Text und Fotos: Ronald Verch

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