Potsdamer bei Kanu-WM in Szeged erfolgreich

Viermal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze! So lautet die erfolgreiche Bilanz unserer 13 WM-Starter bei den Weltmeisterschaften in der ungarischen Kanuhochburg Szeged. Besonders erfreulich ist zudem, dass der Deutsche Kanu-Verband unter der Beteiligung der Havelstädter 15 von 18 möglichen Quotenplätzen für die Olympischen Spiele in Tokio holen konnte. Goldener Höhepunkt war der souveräne Sieg des Herren K4 über 500m mit Ronny Rauhe und Max Lemke.

WM-Titel Nummer 16, 20 Jahre nach seiner ersten WM! So lautet die persönliche Bilanz von Ronny Rauhe nach den Kanu-Festspielen von Szeged. Im K4 über 500m gab gemeinsam mitunserem Potsdamer-Neuzuggang Max Lemke, Max Rendschmidt (KG Essen) und Tom Liebscher (KC Dresden) die goldene Plakette aus den Händen des ICF-Präsidenten José Perurena. Die erfolgreiche Titelverteidigung nach den Siegen in 2017 und 2018 erhöht die Ambitionen des Quartetts auch bei den Olympischen Spielen im kommenden Jahr in Tokio auch auf der höchsten Stufe des Siegerpodestes zu stehen.

Zweimal ganz oben Stand auch Sebastian Brendel. Sowohl über 500m als auch über die 5000m-Langstrecke war er von der Konkurrenz nicht zu schlagen. Über seine Paradestrecke 1000m musste er sich leider, wie auch schon bei den Weltcups in Poznan und Duisburg, mit dem vierten Platz begnügen, konnte jedoch den Quotenplatz für den DKV sichern. Felix Frank darf sich hingegen nun auch Weltmeister nennen. Nach einem beeindruckenden Rennen im K4 über 1000m für das deutsche Quartett mit dem Neu-Potsdamer als erstes über die Ziellinie.

Silbern strahlten am Ende des Wochenendes Tabea Medert und Jan Vandrey. Tabea konnte, wie schon 2017, im K2 über 1000m, diesmal mit Sarah Brüssler (Rheinbrüder Karlsruhe), und über 5000m die Silbermedaille gewinnen. Gerade über die Langstrecke bewies sie nach einem eher verhaltenen Start großen Kampfgeist und für innerhalb kürzester Zeit den Rückstand auf die Führungsgruppe zu und wurde letztlich mit der Silbermedaille belohnt. Jan gewann im C4 über 500m mit dem Berliner Trio Scheibner, Adam, Hecker hinter Russland die Silbermedaille, nachdem es im letzten Jahr noch knapp die Holzmedaille gab.

Martin Hiller wurde nach starkem Endspurt im K2 über 500m mit dem Berliner Marcus Groß mit der Bronzemedaille belohnt. Bei seiner ersten Teilnahme an einer Weltmeisterschaft der Leistungsklasse bedeutet dies für den 20-jährigen auch gleich der erste Medaillengewinn.

Die Ergebnisse der PotsdamerInnen im Einzelnen:

Sebastian Brendel: Gold C1 500m, Gold C1 5000m, 4. Platz C1 1000m

Ronald Rauhe: Gold K4 500m

Max Lemke: Gold K4 500m

Felix Frank: Gold K4 1000m

Tabea Medert: Silber K2 1000m, Silber K1 5000m

Jan Vandrey: Silber C4 500m, 5. Platz C2 500m

Martin Hiller: Bronze K2 500m

Ophelia Preller: 4. Platz C2 500m

Timo Haseleu: 4. Platz K2 200m,

Franziska John: 5. Platz K4 500m, 6. Platz K2 200m

Conny Waßmuth: 15. Platz K1 500m

Tamas Gecsö: 19. Platz K1 1000m

Annika Loske: Halbfinale C1 200m

Die Mitglieder des Kanu-Clubs Potsdam sowie des Fördervereins für den Kanu-Club gratulieren allen WM-TeilnehmerInnen zu ihren Medaillen und hervorragenden Ergebnissen.

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