Richtfest für das „Haus der Vereine“ im Luftschiffhafen

Weit über 100 Personen, angefangen von Vertretern der Landesregierung und der Stadt Potsdam über Sponsoren, Bauleute und Medienbeauftragten bis zu Spitzen- und Nachwuchssportlern der künftig im „Haus der Vereine“ etablierten Sportvereine hatten sich am Nachmittag des 18.11.2011 neben dem Bootshaus des Kanu-Clubs Potsdam im Luftschiffhafen eingefunden, um dem lang ersehnten Richtfest für den Mehrzweckbau beizuwohnen.
Der Ehrenvorsitzende des Fördervereins des KC Potsdam Jürgen Eschert erinnerte daran, dass vor nunmehr 12 Jahren damit begonnen wurde, das Projekt der „Kanuscheune“, das später in „Haus der Vereine“ umgewandelt wurde, zu entwickeln. Viel Mühe und Aufwand aber auch großes Engagement verlangte der Umbau der ursprünglichen Pferdeunterkunft in eine dringend benötigte Heimstätte für fünf im Luftschiffhafen etablierte Sportvereine bzw. Einrichtungen. Es ist vorgesehen, dass im nächsten Jahr neben dem KC Potsdam im OSC und seinem Förderverein ebenso der 1. FFC Turbine Potsdam, der Landesverband Brandenburg und die Ortsgruppe Potsdam der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) sowie der Potsdamer Laufclub als Nutzer das „Haus der Vereine“ beleben werden. Nachdem im April 2007 die Stadtverordneten der Landeshauptstadt mit ihrem Beschluss endlich grünes Licht für den Bau gaben, konnten die Baupläne Anfang 2009 eingereicht werden. Danach mussten aufwändige Abriss- und Entsorgungsarbeiten dem eigentlichen Baugeschehen vorangehen. In seinen Dank für das bisher Geleistete schloss Jürgen Eschert die Architekten und Befürworter des Gebäudes ebenso ein wie die Sponsoren und die Spender, die durch den Kauf von in das Blendmauerwerk eingefügten Steine, das Aufbringen des finanziellen Eigenanteils für den KC Potsdam ermöglichten.
Auch Cheftrainer Bernd Schröder vom 1. FFC Turbine Potsdam dankte gleichfalls wie der Vertreter der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, allen Unterstützern des Projektes, vor allem der für Spenden zuständigen Stiftung.
Die Sportbeigeordnete der Stadt Potsdam Iris Magdowski überbrachte Grußworte des Oberbürgermeisters und versicherte, dass von den Stadtverantwortlichen darüber beraten wird, wie der Leistungssport in Potsdam erhalten bleibt und weiter gefördert werden kann. Einen ersten Schritt auf diesem Weg könnte die für den 23.11. vom Stadtsportbund und dem Stadtparlament einberufene Leistungssportkonferenz unter Teilnahme von Vertretern der Sportvereine und des Olympiastützpunktes sein. Auch die Vertreterin der Brandenburgischen Ministerin für Bildung, Jugend und Sport begrüßte die Errichtung des „Hauses der Vereine“ und wünschte allen Beteiligten eine baldige Fertigstellung des Projektes.
Mit dem Einschlagen des letzten Nagels in das Dachgebälk durch den Vorsitzenden des Fördervereins des KC Potsdam Gerd Harms und den traditionellen Spruch des Zimmererpoliers endete der offizielle Teil des Richtfestes.

Potsdam, 18.11.2011
Günter Welke

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