Wenn „Indianer“ gegen „VIC-inger“ fahren - 23. Energie- und Wasserspiele im Kanu Club Potsdam

Windstill und um die zwanzig Grad, nahezu das perfekte Wetter für sportliche Höchstleistungen im Kanuboot. Diese Bedingungen fanden die Teilnehmer aus 32 Mannschaften bei den 23. Energie- und Wasserspielen vor. Am vergangenen Sonntag bereiteten zahlreiche Helfer und Steuerleute des Kanu Clubs Potsdam zum wiederholten Male ein gelungenes Event für alle die, denen es weder an Spaß noch an Ehrgeiz im Paddelsport mangelte.

 

Zur Eröffnung richteten Oberbürgermeister Mike Schubert, Frau Dr. Karin Sadowski vom Hauptsponsor der Veranstaltung EWP, das Mitglied des Vorstandes des Fördervereins des KCP Andreas Gerlach und natürlich der Vorsitzende des Kanu Clubs Potsdam Torsten Gutsche begrüßende Worte an alle Teilnehmer und Besucher. 

Den sportlichen Anfang des Tages machten die Mannschaften von 5 Botschaften und einem Generalkonsulat im Rennen der Botschaften. Nach einem Jahr Pause freute sich auch Herr Hikmet Güvenc, federführender Organisator dieses Rennens und Mitglied der türkischen Botschaft, wieder ein Teil der Energie- und Wasserspiele sein zu können. Nach einem bereits knappen Vorlauf konnte letztlich auch im großen Finale das Team der ukrainischen Botschaft  den Sieg für sich verbuchen. Dieser wurde entsprechend euphorisch gefeiert und auch die Zweit- und Drittplatzierten der Botschaft von Rumänien und des„Team Embassy-Cup e.V.“ stimmten auf der Bühne mit in die Siegesgesänge ein.

Trotz Anwesenheit des ersten Potsdamer Kanu-Olympiasiegers Jürgen Eschert, konnte sein Boot des Fördervereins den „Statt-Indianern“ (Mixboot der ILB und EWP) nicht ganz Paroli bieten und belegte somit den zweiten Platz im Rennen der Parteien und Wirtschaft vor dem drittplatzierten Team des „RIPAC-LABOR“ (RIPAC-LABOR GmbH). 

Auch Potsdams Oberbürgermeister Schubert ließ es sich nicht nehmen, sein Team der Landeshauptstadt Potsdam im Rennen der Förderer und Sponsoren tatkräftig zu unterstützen. Jedoch das Rennen machten Andere. Einmal mehr brillierten die „Statt-Indianer“ der EWP, gefolgt von den „Red Snappern“ der MBS und den „68igern“ rund um den KCP-Vorsitzenden Gutsche.

Im Rennen der Betriebe fanden die starken Vertreter der „Statt-Indianer“ ihren Meister im Team der „VIC-inger – Piratende Ingenieure 1“ (VIC GmbH) und mussten sich mit Platz 2 begnügen. Den dritten Rang erreichte die Mannschaft des Sportparks Luftschiffhafen. 

Moderator Christian Schmidt sorgte bei seinem Wasserspiel-Debüt für den nötigen Durchblick.

Ebenfalls Premiere feierten die Damen des „TSC Potsblitz“ unter dem Decknamen „Kampfschnecken“ und die Mannschaft des Landessportbundes Brandenburg, besser bekannt als die „Verwaltungshaie“.

Leider gab es nicht genügend Anmeldungen für ein reines Frauenrennen, über welches sich die Veranstaltung im kommenden Jahr aber hoffentlich wieder freuen darf.Somit kämpfte der TSC tapfer gegen die anderen gemischten Vereinsboote. Im großen A-Finale verwies das Team „PreussenKanu“ (Preussen-Kanu im OSC e.V.) den „Fichten Jet“ (SG Fichtenwälder e.V.) und die „Seesterne“ (WSG Stern-Gluckstraße e.V.) auf die Plätze 2 und 3.

Interessierte Beobachter der spannenden Wettkämpfe waren zum Beispiel Kanugrößen wie Olympiasieger Ronald Rauhe und Jan Vandrey. Der als Stegkoordinator fungierende Olympiateilnehmer Stefan Kiraj, sowie die erst kürzlich in das „Team-Tokio“ berufenen Canadierspezialistinnen Annika Loske und Ophelia Preller, leisteten ihren Beitrag für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. 

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Helfer und Organisatoren, ohne die ein solches Event nicht möglich wäre. Ebenso gilt der Dank ,neben dem Hauptsponsor der EWP, unseren Unterstützern der AOK, der Mittelbrandenburgischen Sparkasse und der „Deutschen Bahn“. 

Über eine weiterhin ansteigende Teilnehmerzahl würde sich der gesamte Verein im kommenden Jahr sehr freuen. Neben den Kükenrennen (dieses Mal wegen einer Regatta ausgefallen) ist in Kooperation mit den Schulen auch die Wiederbelebung des Schulrennens geplant.

Also, nur nicht wasserscheu sein, kommen Sie vorbei oder steigen Sie sogar ins Boot. Es erwarten Sie spannende Wettkämpfe, interessante Begegnungen mit Größen des Kanusports und für das leibliche Wohl wird natürlich auch rundum gesorgt.

Auf ein Neues im Olympiajahr 2020!

Text: Clara Thieme

Fotos: Günter Welke, Ronald Verch

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