Verehrte Mitglieder des Kanuclubs Potsdam
und seines Fördervereins, liebe Kanufreunde,

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche…“ Selten stand Goethes Osterspaziergang so fragwürdig Pate. Ostern 2018 war auf manchen Autobahnen noch der Winterdienst unterwegs. Und unsere Wasserstraßen hatten noch Temperaturen nahe des Gefrierpunktes. Dennoch mussten Landeskanuverband und Potsdams Oberbürgermeister die offizielle Zeremonie zum Saisonstart der Kanuten nicht absagen.

„o’zapft is“ – so lautet in der bayrischen Landeshauptstadt im Herbst das traditionelle Kommando zum Start des Oktoberfests. In Potsdam dagegen erklären wir im Frühling jedes Jahres beim Anpaddeln die Kanusaison ganz formal für eröffnet. Ein „es ist angepaddelt“ wird uns wohl nie über die Lippen kommen. Sei’s drum, diesmal war`s am 8. April soweit. Ostern zog eine Woche Verspätung nach sich. sehr zur Freude aller Beteiligten. Aber lesen Sie selbst.

Überhaupt spiegelt die heutige KanuSpitze Auftaktcharakter. April ist schließlich der tatsächliche Auftakt in die neue Saison. Sie lesen die Ergebnisse der ersten nationalen Qualifikation und eines ersten Nachwuchs-Omniums. Wir berichten über die ersten neuen Aktivitäten im Kreis der Sponsoren, den ersten Besuch des Vizekanzlers, Sebastian Brendels Premiere als SOD-Sportbotschafter…. und erinnern gleich an dieser Stelle an die erste alljährliche Frühjahrsaktivität des Fördervereins, die Himmelfahrtstour. Wer sich noch nicht für den 10. Mai angemeldet hat, tue dies umgehend. Treffpunkt ist 10.00 Uhr an der Kanuscheune.

Viel Vergnügen mit der „Kanuspitze“ – Anregungen gern über

„Sport frei“

Ihr KCP-Fördervereinsvorstand

Traditionelles Anpaddeln bei herrlichstem Sonnenschein

Die Paddelsaison 2018 ist feierlich eröffnet. Bei schönstem Frühlingswetter stachen 150 Freunde und Förderer des Kanu-Clubs Potsdam erstmals in diesem Jahr in See. Für Oberbürgermeister Jann Jakobs ein besonderer Termin.

Der erste Sonntag im April ist traditionell der Tag des gemeinsamen Anpaddelns aller Potsdamer Kanuvereine. Da dieser aber in diesem Jahr mit Ostersonntag auf einen Datum fiel, fand es ausnahmsweise eine Woche später statt. Zum Glück. Zeichnete sich der Ostersonntag noch vor allem durch Wind, Regen und kühle Temperaturen aus. So war es am 8. April bei herrlichem Sonnenschein für alle Beteiligten eine wahre Freude die neue Kanusaison zu begrüßen.

Potsdams Oberbürgermeister Jann Jacobs bedankte sich daher auch in seiner feierlichen Eröffnungsrede in der Potsdamer Havelbucht beim Präsidenten des Landes-Kanuverbandes Brandenburg Michael Schröder, dass es ihm auch in diesem Jahr wieder möglich war, schönstes Frühlingswetter zu organisieren. Ein bisschen wehmütig war er sicher trotzdem. So war es doch nach vielen Jahren das letzte Mal, dass er in seiner offiziellen Funktion als Oberbürgermeister der Brandenburgischen Landeshauptstadt die Saison in seiner für ihn bekannten Art eröffnen konnte. Im Herbst scheidet er aus dem Amt. Wie er versicherte, wird aber auch weiterhin den Potsdamer Kanuten in Freundschaft verbunden bleiben und das traditionelle Anpaddeln fest in seinem Terminkalender notiert haben.

Zuvor hatte bereits der Vorsitzende des Kanu-Clubs Torsten Gutsche alle Gäste am Bootshaus begrüßt und auf die vielen sportlichen Höhepunkte und die wichtigen Termine des Vereins wie die Wasserspiele am 17. Juni und den Potsdamer Kanalsprint am 9. September aufmerksam gemacht, bevor sich alle im 10er oder 20iger Mannschaftscanadier auf den Weg in die Potsdamer Havelbucht machten. Dort trafen sie dann auf die SportlerInnen der WSF Pirschheide, von Preussen-Kanu, auf die KanupolospielerInnen vom USV Potsdam sowie auf die Paddelfreunde des KC Rehbrücke. Nachdem alle wieder wohlbehalten von der ca. 6 km langen Ausfahrt am Bootshaus angelangt waren wurde in geselliger Runde an der Kanuscheune bei Grillfleisch, Kaffee und Kuchen sowie einigen Kaltgetränken das neue Paddeljahr eingeläutet.

Ein unvergessliches Erlebnis

Sebastian Brendel und seine Trainingsgruppe trainieren mit Parakanuten aus Schwedt. Das führt auch zu einem Novum in der KanuSpitze. Jan Neubert, Referent bei Spezial Olympics Deutschland, und Günter Welke, Nestor der KCP-Berichterstattung, schreiben aus unterschiedlicher Position in einem Artikel gemeinsam über einen unvergesslichen Termin im Luftschiffhafen, an dessen Ende der derzeit erfolgreichste Potsdamer Kanute bekannt gibt, sich künftig als SOD-Sportbotschafter im Kanusport zu engagieren.

Die Gruppe von Special Olympics Athleten vom PCK Schwedt, unter ihnen Sebastian Girke, Goldmedaillengewinner der Special Olympics World Games, haben sich am 6. April in zwei Trainingseinheiten mit Kanu-Olympiasieger Sebastian Brendel und Mitgliedern seiner Trainingsgruppe auf die Special Olympics 2018, die vom 14. – 18. Mai in Kiel stattfinden, vorbereitet. Begleitet wurde das Training von Special Olympics Kanu-Trainer Gerhard Bowitzky, selbst erfolgreicher ehemaliger Para-Kanute…

Der derzeit weltbeste Canadierfahrer Sebastian Brendel vom Kanu-Club Potsdam im OSC hat ebenso wie sein Clubgefährte Jan Vandrej die Verbindung zu seinem Heimatverein WS PCK Schwedt nie abbrechen lassen. Seine grandiosen sportlichen Erfolge und sein vorbildliches Auftreten in der Öffentlichkeit werden in Schwedt genauso gewürdigt wie in Potsdam. Zahlreiche Nachwuchssportler möchten ihm nacheifern. So auch der Behindertensportler Sebastian Girke aus Schwedt, der seit 2014 der Nationalmannschaft für die Special World Games angehört und im Juli 2015 in Los Angeles zwei Goldmedaillen errang.

Die Abteilung Para-Kanu/ Behindertensport bei WS PCK Schwedt wurde im März 2011 gegründet. Hier trainieren Para-Kanuten und Special-Olympic-Sportler, teils sogar im Leistungssport. Am erfolgreichsten war bisher Gerhard Bowitzky. Er war schon vor seinem Unfall Kanute und wurde 2012 Weltmeister bei der Para-Kanu-WM.

Es gibt rund 40. 000 Sportler mit geistiger Behinderung  in Deutschland. Für Kanusportler mit geistiger Behinderung gibt es keine zehn Vereine in ganz Deutschland. Der PCK Schwedt ist der einzige in Brandenburg und will sich in diesem Jahr als Vorreiter des Behindertensports etablieren. „Wir wollen zeigen, dass es für die Vereine möglich ist“, sagt Trainer Gerhard Bowitzky.

„Mein Wunsch an die Vereine: lebt Inklusion und öffnet Euch für Athleten mit Beeinträchtigungen, egal ob Paralympics- oder Special Olympics Athleten“, so Brendel am Rande des Trainings, „Es ist wichtig, dass die Menschen Aufmerksamkeit bekommen und zu zeigen, dass es auch für sie Sport gibt.“

Dies geht aber in der Regel nur über das Engagement der Vereine. Viele der 4600 Special Olympics Teilnehmer trainieren in ihren Einrichtungen, nur wenige im Verein. „Die begrenzende Größe sind die Vereine. Sobald das Angebot da ist, wird es auch wahrgenommen“, sagte Jan Neubert von Special Olympics Deutschland.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass der dreifache Olympiasieger und mehrfache Weltmeister Sebastian Brendel am 06. April 2018 im Rahmen des gemeinsamen Trainings mit Special Olympics Athleten aus Schwedt sein Engagement als SOD-Sportbotschafter für die Sportart Kanu bekannt gab.

Fotos: Juri Reetz

wirklich Kanu Spitze !

Unter dieser Rubrik stellen wir Ihnen in fast jeder Ausgabe ein aktives Mitglied unserer Kanufamilie oder besondere Aktivitäten der Fördervereinsmitglieder näher vor. Heute den Potsdamer Bäckermeister Fahland, der die neue Tradition der Sponsorentreffs nicht nur fortsetzte, sondern gleichzeitig zur ganz praktischen Unterstützung des KCP Beiträge initiierte….

Bäckermeister Frank Fahland, seine Frau Iwona und ihr Team der Bäckerei und Konditorei Fahland hatten am 19. April für Mitglieder des Fördervereins, Freunde und Förderer des Potsdamer Kanusports sowie für die AthletInnen und Trainer des Kanu-Club Potsdams in der Backstube in Potsdam-Babelsberg einige Überraschungen vorbereitet. Doch Eins nach dem Anderen.

Voller Stolz hießen der gebürtige Schönecker und seine Frau zu Beginn alle Gäste im Herzstück ihres Unternehmens mit mittlerweile 12 Filialen in Berlin und Potsdam und insgesamt 130 MitarbeiterInnen herzlich willkommen. Ganz besonders freuten sie sich über die Anwesenheit des Chefs der Staatskanzlei, Staatssekretär Thomas Kralinski, der diese Freude nur bestätigen konnte. Nachdem er sich nochmal kurz Luft über die letzte sportliche Niederlage seines Bootes gegen das des damaligen Bildungs- und Sportministers Günther Baaske bei den vergangen Wasserspielen verschafft hatte, konnte er nur wiederholen, wie sehr er, der Kuchenliebhaber, sich doch auf diesen Termin in seinem Tagesplan gefreut hatte.

Anschließend gab Frau Theuer-Glamann aus der Bäckerei in einer kurzen Präsentation einen Einblick in die Geschichte des Unternehmens, welches Frank Fahland 1979 von seinen Eltern übernommen hatte. Nach dem Umzug ins brandenburgische Wilhelmshorst im Jahre 1989 und der Bio-Zertifizierung 2008 setzte das Familienunternehmen verstärkt auf Nachhaltigkeit und Regionalität, um die hohe Qualität ihrer Produkte für ihre anspruchsvollen Kunden gewährleisten zu können. So wird beispielsweise auch Mehl in der Historischen Mühle am Schloss Sanssouci gemahlen und anschließend verarbeitet.

Die nächste Überraschung folgte auf dem Fuß. So kündige Frank Fahland an, das 2002 erstmals zur Unterstützung des KCPs kreierte Kanubrot wieder in die Regale seiner Läden zu bringen, um mit einem Teil des Erlöses die Potsdamer Kanuten zu unterstützen. Und um zu verstehen, wie viel Arbeit und Gewissenhaftigkeit in einem Kanubrot stecken, durften sich im Anschluss alle Anwesenden mit einer Schürze bewaffnen und den frisch zubereiteten Kanubrotteig zu ihren ersten eigenen Broten formen. Frisch aus dem Ofen wurden einige dieser warmen Brote zu besonderen Highlights auf dem anschließenden Buffet.

Dies war jedoch nicht die letzte Überraschung dieses überaus interessanten Aprilabends. So werden unsere Canadierdamen Ophelia Preller und Annika Loske von nun an auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokyo von der Bäckerei Fahland unterstützt.

Auch sonst ging niemand mit leeren Händen nach Hause, da Schrippen sowie Kanubrote in den markanten weißen Papiertüten der Bäckerei Fahland als Kostprobe für die Liebsten daheim bereitstanden.

Wir bedanken uns bei Frank Fahland, seiner Frau und dem Team der Bäckerei Fahland für diesen schönen und überaus interessanten Abend und freuen uns auf weitere Sponsorentreffen im Jahr 2018!

wirklich Kanu Spitze ! – Teil 2

Im Rahmen des Sponsorentreffens im April gab es ein weiteres, freudiges Ereignis. Mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS) konnte auch für das Jahr 2018 ein Sponsoringvertrag unterzeichnet werden. Damit bleibt der langjährige Partner des KCP auch weiterhin an der Seite unserer Kanuten auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokyo.

Die Leiterin der Marktdirektion Potsdam, Andrea Aulich, unterstrich während der Vertragsunterzeichnung die Bedeutung des Sponsorings der Sparkassen in Deutschland. „Die Sparkassen-Finanzgruppe ist mit rund 90 Millionen jährlicher Förderung mittlerweile der größte nicht-staatliche Sportförderer in Deutschland. Wir als Mittelbrandenburgische Sparkasse haben uns insbesondere die Förderung von Kultur und Sport auf die Fahnen geschrieben, um damit unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen. Und dabei dürfen die Potsdamer Kanuten natürlich nicht fehlen. Wir freuen uns daher ganz besonders sie auch im Jahre 2018 wieder auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen 2020 zu unterstützen“.

Der Vorsitzender des Fördervereins, Andreas Neue, sowie der Vorsitzende des Kanu-Clubs und Mitglied des Vorstands des Fördervereins, Torsten Gutsche, dankten Frau Aulich für die weitere Unterstützung des KC Potsdams durch die MBS. „Mit der MBS haben wir einen treuen Partner an unserer Seite, der uns schon über viele Jahre auf unserem erfolgreichen Weg unterstützt. Wir freuen uns daher und sind sehr dankbar, dass wir diese Unterstützung auch im Jahre 2018 weiter erfahren dürfen“, so der dreimalige Olympiasieger Torsten Gutsche.

Was macht eigentlich Peter Hempel?

In der über 50-jährigen Erfolgsgeschichte des Kanu-Clubs Potsdam gab es viele Athletinnen und Athleten, die zu ihrer Zeit zur internationalen Paddel-Spitze zählten, sowie Trainer, die sie auf ihrem Erfolgsweg begleiteten. Inzwischen ist es oft ruhiger um sie geworden. Da taucht schon mal die Frage auf, wie es ihnen heute geht.

Auch vier Jahrzehnte danach kann sich Peter Hempel noch gut an den Beginn seiner internationalen Karriere als Rennkanute erinnern, in der er insgesamt neun Weltmeisterschafts-Medaillen – darunter drei goldene – für den damaligen Armeesportklub Vorwärts Potsdam erkämpfte, aus dem nach 1989 der OSC Potsdam und mit ihm der Kanu-Club Potsdam wurde. „Dass ich 1978 in meinem ersten Jahr bei den Senioren in Belgrad gleich Bronze im Einerkajak über 500 Meter gewann, war nach den vorherigen internationalen Regatten schon eine Überraschung - auch für mich selbst“, erinnert sich Hempel, der in wenigen Tagen am 30. April seinen 59. Geburtstag feiert, an jenen dritten Platz hinter dem Rumänen Vasile Diba und Vladimir Parfenovich aus der Sowjetunion. „Aber ich hatte einen guten Tag, lag im Endlauf auf der Strecke immer unter den ersten drei und habe die Medaille bis ins Ziel verteidigt.“

Mit diesem Überraschungs-Erfolg hatte sich Peter Hempel, der zuvor bereits mehrere Medaillen bei Junioren-Weltmeisterschaften erobert hatte, auf Anhieb und für gleich sieben Jahre in die Nationalmannschaft der DDR-Rennkanuten gepaddelt. Auch 1979 in Duisburg wurde er im 500-Meter-Einerkajak WM-Dritter, „worüber ich wieder sehr froh war“, ehe er im darauffolgenden Jahr bei den Olympischen Spielen in Moskau seine schwärzeste Stunde als Leistungssportler erlebte: Zusammen mit seinem Klubkameraden Harry Nolte wurde er „nur“ Fünfter im Zweierkajak über 1000 Meter. „Das lief überhaupt nicht wie gewollt, das war mein schlechtestes Jahr“, räumt der Potsdamer unumwunden ein.

Seine Sternstunden erlebte er dafür in den darauffolgenden Jahren im Viererkajak. „Auf den habe ich mich dann voll konzentriert“, erzählt der 1,86 Meter große Havelstädter, der als Zehnjähriger 1969 daheim bei Stahl Finow mit dem Paddeln begonnen hatte, drei Jahre später auf die Kinder- und Jugend-Sportschule (KJS) Brandenburg gekommen war und 1975 eine Lehre als Elektromonteur bei der DEFA in Babelsberg begonnen hatte. „Mit meiner Einer-Leistung hätte ich schon früher in den Vierer gehört, aber weil der immer erfolgreich war, blieb seine Besetzung einige Jahre unangetastet.“ Als nach Olympia in Moskau aber Bernd Olbricht und Bernd Duvigneau aufhörten, bekam Peter Hempel im Vierer seine Chance – und nutzte sie. 1981 propellerte er in Nottingham zusammen mit dem Neubrandenburger Rüdiger Helm, Frank-Peter Bischof aus Berlin und dem Magdeburger Harald Marg über 1000 Meter zu seinem ersten WM-Titel. Ein Jahr später in Belgrad wurde die gleiche Besatzung auf der gleichen Strecke WM-Zweiter und Hempel gewann außerdem WM-Silber im 500-Meter-Einer. „Das war von den Leistungen her mein stärkstes Jahr. Im Einer fehlte mir nur eine Zehntelsekunde auf Parfenovich“, sagt der Potsdamer, der 1983 im finnischen Tampere gemeinsam mit Helm und Marg sowie Andreas Stähle aus Leipzig Weltmeister über 500 Meter und WM-Zweite über die 1000 Meter wurde.

Der Potsdamer konnte daher darauf hoffen, bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles besser abzuschneiden als vier Jahre zuvor auf dem Wasser der Moskwa – ehe der Olympia-Boykott zahlreicher sozialistischer Staaten, auch der DDR, einen Strich durch seine Rechnung machte. „Das war schon eine herbe Enttäuschung, wir waren total frustriert“, erzählt Peter Hempel, der in jenem Jahr gemeinsam mit Rüdiger Helm sowie seinen beiden Potsdamer Klubkameraden Jens Fiedler und Hans-Jörg Bliesener sogar Gold-Favorit war, „denn wir hatten bis dahin alle Regatten gewonnen.“ Und mit diesem Frust in der Brust trat das Quartett bei den Ersatz-Wettkämpfen in Berlin-Grünau über 1000 Meter an, „wobei wir es durch die Ungarn, Polen und Russen mit der stärksten Vierer-Konkurrenz der Welt zu tun hatten“, so Hempel. „Und da sind wir mit einer ganz anderen Strategie als sonst ein sensationelles Rennen gefahren.“ Während das Quartett bei den vorherigen Regatten möglichst vom Start weg seine Führung verteidigt hatte, paddelte es nun auf der Dahme lange nur mit dem Feld mit. „Rund 250 Meter vor dem Ziel waren wir noch Vierte, aber dann haben wir mit einem furiosen Schlussspurt alle anderen stehen gelassen und richtig satt gemacht“, kann sich Peter Hempel noch heute über jenen Erfolg freuen.

1985 gewann Hempel bei den WM im Belgischen Mechelen gemeinsam mit seinem Potsdamer Klubkameraden Frank Fischer sowie mit dem Berliner André Wohllebe und Heiko Zinke aus Neubrandenburg im Vierer noch einmal Gold über 500 und Bronze über 1000 Meter, ehe im darauffolgenden Jahr Schluss war. „Drei Wochen vor der entscheidenden nationalen Qualifikation lag ich noch mit 40 Grad Fieber im Bett, am Ende blieb mir nur eine Woche Vorbereitung – da war der Ofen aus“, sagt Peter Hempel. Jüngere Leute wie Bliesener, Fiedler und Stähle drängten nach vorn, außerdem hatte sich Peter Hempel schon um seine Familie zu kümmern. 1979 hatte er seine Jugendliebe Cornelia – unter ihrem Mädchennamen Kosanke einst ebenfalls als Kanutin an der KJS Brandenburg – geheiratet, 1980 und 1983 waren seine beiden Töchter geboren worden. In Absprache mit seiner Familie beendete Hempel daher seine Leistungssport-Karriere und wurde 1987 Mannschaftsleiter der ASK-Rennkanuten. „Nach der Wende hat mich dann die Bundeswehr übernommen, da war ich als Sportfeldwebel für die sportliche Ausbildung der Bundeswehrsoldaten im Potsdamer Luftschiffhafen zuständig.“ Als er in dieser Funktion allerdings 1993 nach Warendorf hätte wechseln müssen, begann er lieber in Potsdam eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Als solcher arbeitete er schließlich bis 2017 bei der DBV Winterthur und nach deren Übernahme bei der AXA, ehe er im vergangenen Jahr in den Vorruhestand ging.

Da hatte Peter Hempel auch schon seine zweite sportliche Karriere hinter sich – als Drachenbootfahrer. Zu der war er indirekt durch seine Töchter Stefanie und Katharina gekommen, die in ihrer Jugend ebenfalls Rennkanutinnen in Potsdam waren und dort zu deutschen Meistertiteln paddelten. „Als Eltern hatten wir wie viele andere auch dem Verein geholfen, Nachwuchs-Wettkämpfe durch Transporte und Zelten abzusichern. Und 1998 begann der Kanu-Club mit Drachenbootfahrten, damit wir Alten auch noch sportlich aktiv sein konnten“, erinnert sich Hempel. „Aus anfänglichem Spaß wurde immer mehr Ehrgeiz, und da es auch für Drachenboote Weltmeisterschaften gab und gibt, habe ich dann begonnen, in Absprache mit dem Kanu-Verband eine Nationalmannschaft dafür aufzubauen. Ich kannte ja alle ehemaligen Kanuten, habe viel rumtelefoniert und so viele Interessenten auch aus Neubrandenburg und Schwerin, aus Dresden, Berlin und Hannover begeistern können.“ 1999, als er selbst 40 wurde, hatte der Potsdamer eine komplette Nationalmannschaft Ü40 zusammen. Und die Preussen-Kanuten – seit 2002 eine eigenständige Abteilung im OSC Potsdam – waren fortan international sehr erfolgreich; auch Peter Hempel. „Ich habe mit meinen Teams bei Drachenboot-WM rund 40 Medaillen gewonnen, vor allem goldene“, erzählt der Havelstädter, der sich auch im Outrigger sportlich betätigte und heute noch von einem 70-Kilometer-Rennen im Sechser-Outrigger 2010 vor Hawaii schwärmt. „Da ging es bei drei Meter hohen Wellen übers offene Meer.“

Zehn Jahre lang kümmerte sich Peter Hempel um den Sport, bei dem ein Trommler im Boot den Takt angibt. „Dann habe ich mein Amt abgegeben. Ich bekam Enkel und in Glindow ein Wassergrundstück – da hatte ich genügend anderes zu tun.“ In Glindow habe er mehrere Boote, mit denen die Familie paddele, „und jetzt, wo das Wetter wieder schön geworden ist, geht es auch wieder öfter raus aufs Wasser.“ Außerdem ist er neugierig, wie sich seine älteste Enkelin im Kajak macht. Die elfjährige Lea Hempel hat jetzt nämlich mit dem Kanurennsport im Luftschiffhafen angefangen. Nicht ausgeschlossen also, dass der Name Hempel eines Tages wieder in nationalen und sogar internationalen Siegerlisten auftaucht…

Von Michael Meyer

Fotos: privat und Michael Meyer

Erste nationale Qualifikation in Duisburg – Fünf erste Ranglistenplätze für KCP

Bei den ersten nationalen Qualifikationswettkämpfen des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) am 14. April in Duisburg waren knapp 90 Kanu-Rennsportler/-innen der Leistungsklasse am Start. Vom Kanu-Club Potsdam im OSC beteiligten sich insgesamt 18 Sportler/-innen mit Canadierfahrer Sebastian Brendel sowie den Kajakspezialisten Franziska Weber und Ronald Rauhe an der Spitze. Damit kamen ein Fünftel aller Teilnehmer aus der Brandenburger Landeshauptstadt.

Im Ergebnis der Testrennen von Duisburg stehen in fünf von sieben Ranglisten Athleten des KC Potsdam an der Spitze. Die sieben vorläufige Ranglisten (drei im Damen- und vier im Herrenbereich) werden nach der zweiten nationalen Qualifikation am ersten Maiwochenende ergänzt und bilden dann die Grundlage für die Einsatzkonzeption des DKV zu den bevorstehenden Weltcups.

In fünf der sieben Ranglisten  konnten sich  mit Franziska Weber (Gesamtrangliste Kajak), Conny Waßmuth (Kurzstrecke Kajak), Ronald Rauhe (Kurzstrecke Kajak), Sebastian Brendel (Mittelstrecke Canadier) und Stefan Kiraj (Kurzstrecke Canadier) die teilnehmenden Athleten des Kanu-Clubs Potsdam im OSC (KC Potsdam) auf dem ersten Platz behaupten.

Mit Platz 1 über 200 m und Platz 3 über 250 m errang die 35-jährige Conny Waßmuth den  Ranglistenplatz eins der Kurzstrecke unmittelbar vor ihren nachfolgenden Clubgefährtinnen Saskia Regorius und Tabea Medert.

Ein Sieg über 250 m sowie der dritte Platz über 1000 m sicherten Franziska Weber die Führung in der vorläufigen Gesamtrangliste der Kajak-Damen.

Bei den Canadier-Damen waren je zwei Rennen über 200 m und 250 m zu absolvieren. In der Gesamtrangliste belegten die beiden Potsdamer Teilnehmerinnen Annika Loske und Ophelia Preller Rang zwei bzw. drei.

Der 36-jährige Senior des KC Potsdam, Ronald Rauhe, der das Rennen über 250 m gewann und über 200 m  Zweiter wurde, führt die Kurzstrecken-Rangliste gemeinsam mit dem Mannheimer Max Lemke an. Auf den Rängen drei bis fünf folgen die Potsdamer Timo Haseleu, Felix König und Max Zaremba.

Mit dem Gewinn der Rennen über 200 m und 250 m führt der Potsdamer Stefan Kiraj unangefochten die Rangliste auf der Kurzstrecke der Herren-Canadier an. Sein Trainingsgefährte Jan Vandrey belegte den zweiten Ranglistenplatz.

Durch seinen souveränen Sieg über 2000 m mit 9,5 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten und Platz drei über 250 m steht Weltmeister Sebastian Brendel vom KC Potsdam klar an der Spitze der Mittelstrecken-Rangliste der Herren-Canadier.

Günter Welke

Einer-Omnium in Wusterwitz – 11 Siege für den KC Potsdam

Vor allem der jüngere Nachwuchs, vom Schüler - bis zum Jugendbereich, aus zwölf Brandenburger Kanuvereinen/-abteilungen beteiligte sich mit 130 Aktiven an den ersten Wettkämpfen der neuen Saison im Einerboot über die Kurz- und Langstrecke auf dem Wusterwitzer See. Alle Rennen fanden im Einer über 500 m und 2000 m rsp. 4000 m statt.

Mit über 25% der Teilnehmer(35) stellte der KC Potsdam das größte Teilnehmerfeld. Auch die Kanuabteilungen von Stahl Finow (20) und vom WS PCK Schwedt (15) sowie der Rathenower WSV Kanu (16) waren mit einer großen Anzahl von Paddeltalenten vertreten.

Im Endergebnis erwies sich der KC Potsdam mit 11 Gold-, 13 Silber- und 8 Bronzemedaillen als die erfolgreichste Mannschaft. Jedoch auch die jungen Rennpaddler des gastgebenden Blau Weiß Wusterwitz erzielten mit zehnmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze eine respektable Bilanz.

Bei den Potsdamern bewiesen vor allem die zweifachen Sieger Arwin Stebe (Canadier über 500 m im Jugend- und im Juniorenbereich) und Bennet Weiß (Jugend, Kajak über 500 m und 4000 m) ihre Leistungsstärke.

Weitere Goldmedaillen für den KC Potsdam gewannen im Schüler-B-Bereich Mio Kaiser, Mika Francke und Patrick Pelzer, in der Altersklasse der Schüler A Patrick Pelzer, Chantal Tornow und Justine Böttcher sowie im Jugendbereich Mati Francke.

 

Günter Welke

Foto: S. Danz

Garanten des Erfolgs

Mit dieser Artikelfolge will die Kanu-Spitze das Bedingungsgefüge des sportlichen Erfolgs unserer Kanuten weiter aufspüren. Neben dem privaten Engagement der Mitglieder unseres Fördervereins, die wir in der Rubrik „WirklichKanuSpitze“ vorstellen, zählen das Stellen-Programm der Landesregierung ebenso dazu wie die Aktivitäten von Stadt und Bund. Heute blicken wir zum letzten Mal auf den Kreis der „Förderer in Uniform“.

Teil 3: Die Sportfördergruppe der Brandenburgischen Feuerwehr

Feuerwehrleute sind wahre Retter in der Not. Egal ob bei einem Wohnungsbrand, bei Autounfällen oder auch als Rettungsassistenten in medizinischen Notfällen, die Männer der Feuerwehr sind meist als erste vor Ort, wenn es um Leib und Leben geht. Dieser Berufung können seit mittlerweile auch zehn Jahren Spitzensportler aus dem Land Brandenburg folgen. Im Jahre 2008 startete der erste Ausbildungsjahrgang für Leistungssportler in der Sportfördergruppe der brandenburgischen Landesfeuerwehr an der Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz in Eisenhüttenstadt. Mit dabei war auch unser Olympiasieger Kurt Kuschela, der 2014 seine Ausbildung beendete und nach seinem Karriereende 2015 nun als Feuerwehrmann bei der Potsdamer Feuerwehr angestellt ist.

Mit Jan Vandrey, Felix König, Timo Haseleu und Max Zaremba folgten ihm mittlerweile vier weitere Kanuten des Kanu-Clubs Potsdam zur Feuerwehr. Rio-Olympiasieger Jan Vandrey konnte im Februar 2015 seine Ausbildung abschließen. „Für uns Leistungssportler verläuft die Ausbildung über mehrere Jahre gestaffelt ab“, berichtet der 26-jährige Canadierspezialist. „Normalerweise müssen die Abschnitte des B1-Lehrgangs am Stück über neun Monate absolviert werden. Wir können die einzelnen Teilabschnitte wie zum Beispiel den Lehrgang zum Maschinisten oder den Drehleiter-Lehrgang in den Monaten nach der Saison in Eisenhüttenstadt ablegen. Das ist natürlich ideal, um die Ausbildung mit dem Leistungssport vereinbaren zu können“, erzählt Jan.

Theorie ist das Eine, ein Feuerwehrmann muss aber selbstverständlich auf praxiserprobt sein. Daher geht es im Rahmen der Ausbildung auch zweimal  zum Praktikum in eine Feuerwache. „Das ist dann nochmal eine ganz andere Nummer als die theoretische Ausbildung in Eisenhüttenstadt“,  sagt Timo Haseleu. Der sechstplatzierte im K2 über 200 m der letztjährigen Weltmeisterschaften absolvierte im letzten Herbst sein erstes Praktikum bei der Feuerwehr in Teltow. „Vor lauter Aufregung hat man vieles vergessen, wenn es dann zum ersten Mal zum Einsatz geht. Aber die Kollegen konnten sich natürlich noch gut daran erinnern, wie ihnen in der Ausbildung ging und haben mich sehr gut unterstützt“, so Timo. „Es war zwar eine große Umstellung das erste Mal auch 24-Stunden Schichten zu schieben, aber insgesamt war das Praktikum eine tolle Erfahrung und hat mich in meiner Entscheidung nur bestätigt, Feuerwehrmann zu werden“.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des B1-Lehrgangs ist die Ausbildung zum Feuerwehrmann aber noch nicht ganz geschafft. „Um Beamter auf Lebenszeit werden zu können, müssen wir noch einen LKW-Führerschein und die Ausbildung zum Rettungsassistenten machen“, erzählt Jan, der auch diese Abschnitte im letzten Herbst erfolgreich meistern konnte. „Gerade die Ausbildung zum Rettungsassistenten war nochmal eine große Herausforderung. Nicht nur der Theorieteil in Bad Saarow, gerade in der Praxis war der Umgang und die Versorgung der  medizinischen Notfälle doch nochmal eine ganz andere Aufgabe“. Nach dem Ende seiner Ausbilung ist Jan nun der Außenstelle der LSTE in Borkheide zugeordnet. „Aber nach dem Ende meiner sportlichen Karriere hoffe ich natürlich zur Feuerwache in Potsdam kommen zu können“ sagt der gebürtige Schwedter. Aber auch eine Werkfeuerwehr, zum Beispiel am dann vielleicht eröffneten Hauptstadtflughafen BER, wäre eine berufliche Perspektive für unsere angehenden Feuerwehrmänner. Und: Mal gucken ob Jan noch so lange sportlich aktiv ist...

Ronald Verch

 

…psssst…Bootsgeflüster...

Ex-Weltmeister Ronald Ferch schreibt über das, was sich hinter den Kulissen des erfolgreichsten Kanuclubs der Welt ereignet oder besprochen wird. Heute: der überraschende Besuch des neuen Bundesfinanzministers und: Conny Waßmuth begeht ihren 35. Geburtstag. Das vielleicht schönste Geschenk macht sie sich selbst.

Wenn man am 13. eines Monats Geburtstag hat, kommt es durchaus vor, dass dieser auf einen Freitag fällt. Das ist aber keineswegs ein schlechtes Ohmen. Auch Conny Waßmuth kann dies bestätigen - feierte sie doch am Freitag, den 13. April, ihren 35. Geburtstag in Duisburg, einen Tag vor der ersten Qualifikation für die Deutsche Kanurennsport Nationalmannschaft. Mit ihrem Sieg über die 200m und einem hervorragenden dritten Platz über 250m machte sich die gebürtige Hallenserin, die seit 2013 für den Kanu-Club Potsdam startet, das schönste Geschenk wahrscheinlich selbst.

Die Mitglieder des Kanu-Clubs Potsdam sowie des Fördervereins wünschen Conny alles Gute zu ihrem Ehrentag, viel Gesundheit und sportliche Erfolge im neuen Lebensjahr! Der Einstieg hat ja bereits super geklappt.

Mit dem Wasser kennt sich der neue Bundesfinanzminister und Vize-Kanzler Olaf Scholz (SPD) bestens aus, schließlich war er begeisterte Ruderer über Jahre Erster Bürgermeister der Hansestadt Hamburg. Der Umzug in die Bundeshauptstadt jedoch bringt berufliches und privates zusammen, ist seine Frau Britta Ernst seit letztem Herbst doch Ministerin für Jugend, Bildung und Sport im Land Brandenburg. Daher lag nichts näher als seine neue Wahlheimat gemeinsam von der Wasserseite aus zu erkunden. Dies natürlich in einem Canadier und nicht in einem Ruderboot, der Blick geht schließlich immer Voraus und nicht Zurück. Und für eine professionelle Anleitung war gesorgt, so saß unser Olympiasieger und Ehrenvorsitzender des Fördervereins Jürgen Eschert als Steuermann mit im Boot. Besser geht es kaum.

Wir freuen uns, dass wir die beiden Spitzenpolitiker im Bootshaus des Kanu-Clubs Potsdam begrüßen durften und hoffen damit zwei neue Freunde der erfolgreichen Potsdamer Kanuten gefunden zu haben!

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Paddeln mit den Weltmeistern 22. Potsdamer Energie- und Wasserspiele im Luftschiffhafen

Tolle Stimmung, viele sympathische Menschen und spannende Paddelduelle können alle Potsdamer Sportbegeisterten am 17. Juni 2018 im SportPark Luftschiffhafen genießen. Jedes Jahr sind die Energie- und Wasserspiele ein Highlight für alle Paddelfreunde. Dank der freundlichen Unterstützung der Energie und Wasser Potsdam GmbH und der AOK Nordost werden auch 2018 wieder viele Aktivitäten auf dem Wasser und an Land stattfinden können. Und: Das Areal des SportParks Luftschiffhafen bietet beste Voraussetzungen für einen sportlich gemütlichen Nachmittag.

Bekannt sind die Potsdamer Paddler als die besten Kanuten der Welt. Unzählige Olympiasieger, Welt- und Europameister trainieren und trainierten am Stützpunkt in Potsdam. Das besondere Erlebnis an diesem Tag wird für viele vor Ort der direkte Kontakt zu den Kanu-Stars von jetzt und einst sein. Zu den Bekanntesten gehören die Olympiasiegerinnen Franziska Weber, Katrin Wagner-Augustin und Conny Waßmuth, sowie die Olympiasieger Ronny Rauhe, Sebastian Brendel, Jan Vandrey, Torsten Gutsche oder Jürgen Eschert.

Die Olympioniken, der Kanu-Club Potsdam im OSC und der Förderverein des KCP laden zu Wettbewerben in Mannschaftsbooten in den verschiedensten Kategorien ein. Die ersten Anmeldungen sind bereits eingegangen und die Teams schon heiß auf die Rennen. Deshalb: Nutzen Sie die Chance und melden Sie Ihr Team jetzt an. Wie immer werden die Rennen in 10er Mannschaftscanadiern über eine Strecke von ca. 200 Meter gefahren. Und damit Ihr Boot jeglicher Konkurrenz davon fahren kann, bieten wir vorher die Chance zum Training.

Neben den bekannten und beliebten Rennen wird es wieder das Rennen um den Titel des Wasserkönigs geben, bei dem die Sieger aller Einzelrennen in einem großen Finale gegeneinander antreten werden. Der offizielle Beginn der Energie-und Wasserspiele 2018 ist am 17. Juni, punkt 12.00 Uhr, um allen Fußballfans die Gelegenheit zu bieten, pünktlich zum WM-Spiel der Deutschen Nationalmannschaft zu Hause zu sein. Eventuell werden je nach vorliegenden Meldungen auch einige Vorläufe vorgezogen.

ACHTUNG:

Anmeldungen und aktueller Zeitplan ab dem 1. Mai 2018 unter:
http://www.kcpotsdam.de/id-22-potsdamer-wasserspiele.html