Verehrte Mitglieder des Kanuclubs Potsdam
und seines Fördervereins, liebe Kanufreunde,

Lange dauert es nicht mehr, bis der Kampfrichter die Athletinnen und Athleten das erste Mal in diesem Jahr in die Startschuhe der Regattastrecke in Duisburg ruft. Anfang April geht es dann das erste Mal um die Plätze in den Nationalmannschaften. Bis dahin heißt es sich in Form zu bringen. Sabaudia, Sevilla; Le Temple und Mertola hießen die Ziele im März für unsere Damen und Herren. In der Kanuspitze berichten sie von ihren Eindrücken... 

Aber bevor der Winter ganz vorbei ist schalten wir jetzt noch einmal kurz zurück zum Skispringen? Kanuten? In Brandenburg? Ja, Franzi, Ronny, Basti und Jan haben im Rahmen der Initiative ChampionShip von Lotto Brandenburg den WSV1923 in Bad Freienwalde besucht. Ob sie sich von der Schanze getraut haben? Seht selbst...

Sportlich gab es aber auch schon einiges. Die Athletikqualifikation der Junioren in Kienbaum und ein Mehrkampf in Cottbus. Potsdamer Sportlerinnen und Sportler waren erfolgreich! 

Und auch im Landes Kanu-Verband tut sich einiges. Der LKV Brandenburg hat mit Dajana Pefestorff nun erstmals eine Präsidentin, Andrej Philipp ist als Schatzmeister wiedergewählt. Günther Welke berichtet vom außerordentlichen Verbandstag in Potsdam. 

Und wer sich schon immer mal fragte, wie unsere Nachwuchssportler eigentlich nach Schule und Training im Sportinternat betreut werden, der fragt einfach Caroline Kratochwil. Die ehemalige U23-Europaeisterin vom KCP ist nun stellvertretende Leiterin des Internats. Clara Thieme hat sich mit ihr getroffen. 

Und sonst? Das Anpaddeln am 7.4. steht vor der Tür. Und die Wasserspiele am 16.6. Hier erfahrt ihr alles rund um die Themen Anmeldung, Rennen und Training für dieses Event. 

Und unsere Geburtstagskinder sollen natürlich auch nicht vergessen werden – das Bootsgeflüster 

Viel Vergnügen mit der „Kanuspitze“ – Anregungen gern über info@kanuteamwork.de 

„Sport frei“ 

Ihr KCP-Fördervereinsvorstand

Trainingslagerberichte aus den wärmeren Regionen Europas

Im April startet die Wettkampfsaison für alle, die in diesem Jahr den Bundesadler auf der Brust ihre Wettkampfshirts tragen wollen. In den Qualifikationen für die verschiedenen Nationalmannschaften werden die Besten gesucht, da heißt es gut vorbereitet an den Start zu gehen. Nach reichlich Grundlagentraining in den zurückliegenden Monaten wie zuletzt in Florida stehen die März-Trainingslager bereits unter einem anderen Stern. Im Nachfolgenden berichten unsere Athleten:

Schuften in Bella Italia – das Canadier-Team in Sabaudia

Auch wenn man einen Trainingsort schon fast auswendig zu kennen glaubt gibt es doch immer wieder Neues zu entdecken. Jan Vandrey berichtete uns von seinen neuen Erfahrungen in seinem x-ten Trainingslager in Sabaudia

Die Canadiermannschaften der Herren und Damen des Deutschen Kanuverbandes verweilten für ihr März-Trainingslager fast schon traditionell im italienischen Sabaudia. Unter der Leitung von Ralph Welke, zuständig für die Herren und Lars Kober, Dompteur der Canadier-Damen, wurde hier weiter an der Leistung für die bevorstehende Wettkampfsaison gearbeitet. Zu meiner Freude änderten sich aber endlich die Trainingsinhalte um Vergleich zum Trainingslager in Florida. Endlich ein bisschen weniger von den ganz langen Einheiten und dafür jetzt auch schon mal kürze und intensivere Fahrten. Man merkt die Wettkämpfe kommen langsam näher. Neben Coach Ralph Welke waren übrigens noch Annika Loske, Ophelia Preller, Sebastian Brendel, Stefan Kiraj und ich mit von der Partie. Insgesamt bestand das DKV-Team aus vier Canadier-Damen und neun Herren. Mit Loic Leonard aus Frankreich hatten wir noch einen französischen Gast in unserer Trainingsgruppe. 

Untergebracht waren wir, wie schon in den früheren Jahren, im Hotel Oasi di Kufra direkt am Strand. Morgens mit dem Rauschen des Meeres aufzustehen lässt einen gleich ein wenig fröhlicher zum Frühstück gehen, bevor das Tagwerk beginnt. Unterkunft und Verpflegung top, und auch das Wetter zeigte sich in diesem Jahr von seiner besten Seite. An einem Tag gab es mal ein bisschen Regen, sonst hatten wir zwei Wochen lang Sonnenschein, wenig Wind und somit tolle Trainingsbedingungen auf dem Lago di Sabaudia. 

Und auch wenn ich mittlerweile schon unzählige Male in Sabudia, 90 km südlich von Rom, war, so hatte dieser Trainingsaufenthalt doch zwei Premieren für mich parat. Zum einen nutze ich das erste Mal einen freien Nachmittag für einen Ausflug nach Rom und besuchte mit Basti den Vatikanstaat und die Vatikanischen Museen, zum anderen erklomm ich das erste Mal den Monte Circeo, den 541 Meter hohen Berg am südlichen Ende unseres Trainingsreviers. Begleitet wurde ich von Basti und unserem Mannschaftsarzt Dr. Michael Cassel von der Uni Potsdam. Oder habe ich sie begleitet? Schließlich sind die beiden die ca. 5 km zum Fuße des Berges gejoggt, haben Auf- und Abstieg gemeistert und sind anschließend wieder zurückgerannt. Mir haben jedenfalls Auf- und Abstieg gereicht. Am Gipfel konnten wir dann gemeinsam den Ausblick genießen. 

Alles in allem ein gelungenes Trainingslager und ich fühle mich gut gerüstet für die bevorstehenden Aufgaben! 

Jan Vandrey

Saludos desde Sevilla – Paddeln unter der Sonne Andalusiens

Während die Canadier-Teams des DKV in Sabaudia weilten, bereiteten sich die Kajak-Damen und Herren im spanischen Sevilla weiter auf die kommenden Aufgaben vor. Auf der WM-Strecke von 2002 wurden nun nicht nur Kilometer gebolzt. Conny Waßmuth berichtet 

Damit die in Florida hart erkämpfte Bräune nicht gleich wieder verloren geht hieß es, nach einem kurzen Aufenthalt in der Heimat, wieder die Koffer zu packen und den Flieger in Richtung Südspanien zu besteigen. Der Deutsche Kanu-Verband hatte die Kajakmannschaften der Damen und Herren nach Sevilla, der Hauptstadt der Region Andalusien geladen, um dort gemeinsam weiter fleißig für die Sasion 2019 zu sein. Vom KC Potsdam waren neben Coach Arnd Hanisch und dem Wissenschaftler aus der Kanugegenstromanlage Detlef Winkler, die drei Damen, Franziska John, Tabea Medert und Conny Waßmuth sowie die Kajakspezialisten Ronny Rauhe, Timo Haseleu und Tamas Gecsö mit von der Trainingsparty. 

Nach der vielen Grundlage in Florida standen nun zum Glück mehr kürzere und intensivere Strecken auf dem Trainingsplan unseres Trainers Kay Vesely. Es wurde aber auch höchste Zeit endlich aus dem Trott des winterlichen Ausdauertrainings ausbrechen zu können 

Nach anfänglich eher durchwachsenem, regnerischem Wetter wurden wir in der überwiegenden Zeit mit Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad für unsere täglichen Mühen auf der WM-Strecke von 2002 belohnt. Ronny konnte sich immer noch eine Extraportion Motivation für Trainings holen, gab es doch an der Strecke eine Ehrenwand der Weltmeister von 2002, an der er natürlich auch doppelt abgebildet war. Er wurde dort des Öfteren gesehen ;-). 

Zum Glück blieben die Potsdamer vom Krankheitspech verschont, welches einige Teilnehmerinnen leider zu einer vorzeitigen Abreise aus Sevilla zwang. Insgesamt können wir auf ein anstrengendes, aber erfolgreiches Trainingslager zurückblicken, welches uns auf dem Weg zu unseren Zielen für 2019 ein ganzes Stück voran gebracht hat. 

Conny Waßmuth

Salutations de Le Temple-sur Lot – Junioren unter der Obhut ihrer Vorbilder

Bei der Athletikqualifikation haben sie sich noch miteinander messen müssen, in Le Temple-sur-Lot haben sie dann gemeinsam trainiert. Unserer hoffnungsvollen Junioren trainiert in Südfrankreich unter fachkundiger Anleitung für die neue Saison. Isabelle Zanin schildert uns kurz ihre Eindrücke. 

Eigentlich stand Anfang März in Kienbaum ja noch kein Paddeln auf dem Programm, unserer Boote nahmen wir aber trotzdem mit zur Athletikqualifikation für die Juniorennationalmannschaft, schließlich startete von dort der Bootstransport in Richtung Frankreich. Und auch für uns gab es nach einem anstrengenden Wettkampfwochenende kein langes Verschnaufen, da der Flieger nach Bordeaux quasi schon auf uns wartete. 

Rund 100 km südöstlich von Bordeaux im französischen Le Temple-sur-Lot in der Region Nouvelle-Aquitain trainierten die hoffnungsvollen Talenten für die Juniorenauswahl des Deutschen Kanu-Verbandes für die diesjährigen Weltmeisterschaften im rumänischen Pitesti sowie einige U23-Sportlerinnen und Sportler. Das Potsdamer Team umfasste insgesamt fünf Sportlerinnen (Charlotte Pietsch, Patricia Schwarz, Katharina Diederichs, Leonie Dehn und mich) sowie sechs Sportler (Florian Köppen, Elias Kurth, Janek Weßel, Benett Weiß, Ben Marienhagen und Anton Winkelmann). Trainiert wurden wir von einem überaus kompetenten und erfahrenen Trainerteam bestehend aus Olaf Heukrodt (Canadier-Damen, Olympiasieger 1988), Gunar Kirchbach (Canadier Herren, Olympiasieger 1996), Eckehard Sahr (Kajak-Damen) und Christoph Steinkamp (Kajak-Herren). 

Aber nicht nur unsere vier Coaches forderten uns einiges ab, auch das Wetter stellte uns auf eine ordentliche Probe. Von Sonnschein und Frühlingswetter, wie es mir aus vergangenen Jahren berichtet wurde, konnte in diesem Jahr leider über lange Strecken nicht die Rede sein. Regen und Wind trotzten uns einiges ab und wir hatten Mühe die nassen Trainingssachen wieder trocken zu bekommen. 

Insgesamt können wir uns aber nicht über unseren Aufenthalt in Le Temple beschweren: Es war schon mit den anderen Canadier-Damen aus Deutschland zu trainieren und es hat mich angespornt mich im Training immer voll reinzuhängen. Ich denke ich kann für alle Potsdam sprechen wenn ich sage, dass wir nach unserem 14-tätigen Trainingslager nun guter Dinge für die anstehende Paddelquali sind. 

Isabelle Zanin

Zweiter Wärmelehrgang in Mertola/Portugal

Die Top-Kader in Sabaudia und Sevilla, der junge Nachwuchs in Südfrankreich. Und unsere Anschlusskader? Sie zog es, wie bereits im Februar ins portugiesische Mertola. Unsere Autorin Clara Thieme war diesmal als Athletin mit dabei und berichtet aus erster Hand. 

Vom 04. bis 18. März 2019 absolvierte erneut eine Gruppe von größtenteils U-23 Sportlern des Deutschen Kanu-Verbandes ein kräftezehrendes Trainingslager im portugiesischen Mertola, um sich Anfang April in Duisburg zur ersten nationalen Qualifikationsrunde in Topform zeigen zu können. Die 26 Athleten, darunter auch 11 des Kanu Clubs Potsdam, konnten auch dieses Mal unter der Betreuung der KCP-Trainer Paarmann und Altepost, sowie dem Magdeburger Coach Hummelt, auf nahezu optimale Trainingsbedingungen zurückgreifen. Das Wetter zeigte sich noch einmal beständiger, als in dem Lehrgang zuvor, welcher im Februar durchgeführt wurde.

Nach weiteren zwei Wochen des harten Trainings in der vollkommenen Abgeschiedenheit des portugiesischen Hinterlandes ist nun der nächste erfolgreiche Schritt in Richtung Qualifikationen getan. Nun gilt es, sich in den Heimatvereinen den nötigen Feinschliff zu holen. 

Clara Thieme

Erster Schritt in Richtung Kanu-Junioren-Weltmeisterschaften 2019 in Pitesti

Insgesamt 120 Bewerber um ein JWM-Ticket! Beim Athletiktest des Deutschen Kanu-Verbandes am 02. und 03.03. in Kienbaum im Rahmen der Qualifikation zu den Junioren-Weltmeisterschaften (JWM) Kanu-Rennsport waren 120 Nachwuchssportler der Kanu-Landes-Verbände im Alter bis 18 Jahren am Start. 

13 Potsdamer Nachwuchskanuten in Kienbaum dabei – vier davon mit guten Platzierungen 

Vom Kanu-Club Potsdam im OSC waren vier weibliche und neun männliche junge Athleten am Athletiktest beteiligt.

Mit Katharina Diederichs (1. Platz), Elias Kurt (6. Platz), Florian Köppen (6. Platz) und Janek Weßel (7. Platz) haben sich aufgrund ihres Abschneidens in Kienbaum zunächst vier Potsdamer Nachwuchsathleten eine gute Ausgangsposition für die weiteren Qualifikationswettkämpfe zur Nominierung in das JWM-Team gesichert. 

Zwei weitere Qualifikationen bis zur Nominierung des DKV-Teams zu den JWM 2019 

Die nächste nationale Qualifikation findet Ende April in Duisburg statt. Hier muss jeder Teilnehmer drei unterschiedliche Strecken im Boot zurücklegen. Unter Berücksichtigung der Resultate beider Qualifikationswettkämpfe erfolgt die Nominierung zur Teilnahme an der internationalen Junioren-Regatta Ende Mai in Brandenburg an der Havel. Erst danach steht fest, wer an den Weltmeisterschaften Ende Juli in Pitesti/ Rumänien teilnehmen wird. 

Vorjahrserfolge sind Ansporn im Kampf um JWM-Tickets

Im Vorjahr war der KC Potsdam im OSC mit insgesamt zehn Junioren bei den Weltmeisterschaften vertreten und gewann dort zweimal Silber und dreimal Bronze. Dieses Resultat zu wiederholen, bedeutet jedoch noch viel Mühe und Fleiß zu investieren. 

Günter Welke

 

Athletikwettkampf des Nachwuchses in Cottbus

Bevor die Wettkampfsaison auf dem Wasser startet, bietet der Wettkampfkalender allerhand Athletikwettkämpfe, um sich auch in der kalten Jahreszeit mit anderen Kanuten zu messen. Nach dem Mehrkampf in Spremberg stand in Cottbus ein weiterer Wettstreit auf dem Plan.

Krankheitsbedingt leider arg dezimiert starte eine kleine Delegation unter der Leitung von Bastian Loske beim diesjährigen Athletikwettkampf des Nachwuchses in Cottbus. Unter den insgesamt 21 teilnehmenden Vereinen war der Kanu-Club Potsdam mit drei Starterinnen und einem Starter eher eine der kleineren Mannschaften bei insgesamt 267 Athletinnen und Athleten. Es galt im Mehrkampf aus einem Kraftausdauertest, einem Ausdauerlauf (1500/800m), einem 30m-Sprint, einem Gewandtheitslauf und Kugelweitwurf die Besten in den Altersgruppen zu ermitteln.
Unsere Nachwuchstrainerin Sophia Schmidt gewann in der Gruppe der Damen-Leistungsklasse gemeinsam mit den Damen-Junioren die Goldmedaille, Gina Erhard belegte den vierten Platz. Carolin Erhard wurde bei der weiblichen Jugend insgesamt Sechste. Nils Kaufmann belegte als einziger männlicher Potsdamer Starter an diesem Tag den siebten Platz bei den Schülern B3.

Wir gratulieren allen zur erfolgreichen Teilnahme am Athletikwettkampf in Cottbus!

Außerordentlicher LKV-Verbandstag in Potsdam - Dajana Pefestorff übernimmt Präsidentenamt im Landes-Kanu-Verband Brandenburg

Am 23. März wurde in Potsdam ein Verbandstag des Landes-Kanu-Verbandes (LKV) Brandenburg durchgeführt, auf dem neben der Rechenschaftslegung und Durchführung von Personalwahlen auch über umfangreiche Änderungen der Satzung, der Geschäfts- und der Beitragsordnung beraten sowie abgestimmt wurde. Fördervereinsmitglied Andrej Philipp wurde als Schatzmeister des LKV bestätigt.

Bisheriger Präsident Michael Schröder gibt sein Amt ab 

Die Einberufung dieses außerordentlichen Verbandstages machte vor allem die krankheitsbedingte Aufgabe der Funktion des Präsidenten des LKV Brandenburg durch Michael Schröder erforderlich. Fast ein Jahr wurden seit Anfang Mai 2018 die Aufgaben des LKV-Präsidenten unter Verantwortlichkeit der Vizepräsidentin Dajana Pefestorff gemeinsam mit den anderen Präsidiumsmitgliedern wahrgenommen und verlässlich erfüllt. Dem scheidenden Präsidenten Michael Schröder sprach Dajana Pefestorff den Dank des Präsidiums für seine ehrenamtliche Tätigkeit seit Amtsübernahme in einer kritischen Situation des LKV zu Beginn des Jahres 2013 aus. 

Erfolgreiche Bilanz im Berichtszeitraum 

Die Berichterstattungen aller Bereiche innerhalb des Landesverbandes verdeutlichten, dass insgesamt auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückgeblickt werden kann. Neben den herausragenden Ergebnissen auf nationaler und internationaler Ebene im Kanu-Rennsport konnte auch in anderen Kanudisziplinen auf eine positive Bilanz verwiesen werden.

Besonders auf dem „Brandenburg-Tag 2018“ in Wittenberge, jedoch ebenso bei anderen kanusportlichen Veranstaltungen, insbesondere in der Landeshauptstadt, in Brandenburg an der Havel und in Fürstenwalde, konnte eine breite Öffentlichkeit die Vielfalt des Kanusports im Allgemeinen und die Leistungsfähigkeit der Brandenburger Kanusportler aller Altersgruppen im Einzelnen erleben.

In den letzten fünf Jahren wurde ein Zuwachs von über 300 neuen Mitgliedern im Landes-Kanu-Verband verzeichnet. In allen Berichten spiegelte sich wider: Ohne das Engagement der zahlreichen ehrenamtlich tätigen Mitglieder in den Kanuvereinen und -abteilungen wäre das Erreichte nicht möglich gewesen. Ihnen galt der ausdrückliche Dank des Präsidiums des LKV sowie der Referenten und Fachwarte aller Bereiche. 

Zusammensetzung des neuen LKV-Präsidiums 

Alle vorgeschlagenen Kandidaten für das neue Präsidium wurden von den Teilnehmern des außerordentlichen Verbandstages mit übergroßer Mehrheit gewählt.

Somit fungiert Dajana Pefestorff künftig als Präsidentin des LKV Brandenburg. Ihr zur Seite stehen innerhalb des Präsidiums: Petra Welke (Vizepräsidentin Olympischer Wettkampfsport), Andreas Zimmer (Vizepräsident Freizeit- und Kanu-Wandersport), Andrej Philipp (Schatzmeister), Steffen Miegel (1. Jugendwart und gleichzeitig Rennsportwart im LKV). 

Günter Welke

Das Gelände ist bekannt

Die ehemalige Kanutin Caroline Kratochwil kehrt als stellvertretende Internatsleitung in den Luftschiffhafen zurück und ist nun ganz nah dran an der nächsten Generation junger Kanutinnen und Kanuten. Sie hat sich mit Clara Thieme getroffen und ihr von ihren Erfahrungen als Sportlerin und Erzieherin berichtet. 

Dass sie nicht aus Potsdam stammt und die hiesige Sportschule nie besucht hat, wundert mich tatsächlich sehr. So selbstverständlich gehört Caroline Kratochwil zu meinem Bild des Kanu Clubs Potsdam. „Davon gehen aber tatsächlich ziemlich Viele aus“, lächelt die neue stellvertretende Internatsleiterin, „vor allen Dingen meine neuen Kollegen“. 

Dabei stammt die ehemalige Kajakspezialistin ursprünglich aus Neubrandenburg. „Mit dem Kanusport habe ich schon relativ früh angefangen, ich meine schon mit 6 oder 7 Jahren. Irgendwann habe ich dann die Sportschule in Neubrandenburg besucht und dort auch 2002 mein Abitur gemacht.“ Immer noch sehr erfolgreich im Boot unterwegs folgte bald darauf der Umzug nach Potsdam, wo sich der Eintritt in die Sportfördergruppe der Bundeswehr und die Weiterentwicklung der sportlichen Karriere optimal vereinbaren ließen. 

Als sie mir erzählt, dass sie eine ganze Weile lang mit keiner Geringeren als Katrin Wagner-Augustin in einer WG zusammengelebt hat, muss ich doch kurz schmunzeln. Ich persönlich stelle mir das sehr lustig vor. 

Von 2004 bis 2008 startete Caroline selber für den KC Potsdam. Nach vorherigen Erfolgen in der Juniorennationalmannschaft, wie unter anderem EM-Bronze im K2, folgten auch im U-23 Bereich sehr beachtliche Resultate. „Überwältigend  war sicherlich mein EM-Titel im K1 über 500 Meter damals in Athen 2006. Zwei Jahre zuvor fanden dort ja die olympischen Spiele statt und in diesem Ambiente solch einen Erfolg feiern zu dürfen, war schon etwas ganz Besonderes.“ 

Olympia 2008 sei immer schon das große Ziel gewesen, „aber leider haben mir viele Ausfallphasen das Leben in dieser Hinsicht sehr schwer gemacht.“ Für Peking sollte es leider nicht ganz reichen, beziehungsweise Caroline zog irgendwann einen Schlussstrich unter ihre sportliche Laufbahn. Somit konnte sie sich nun voll und ganz auf ihr Studium für Erziehungswissenschaften und Soziologie konzentrieren. „Das habe ich dann 2011 erfolgreich abgeschlossen und hatte danach mehrere interessante Arbeitsstationen, zum einen als Sozialarbeiterin in einem Bildungszentrum, zum anderen in einer Behindertenwerkstatt. Das waren wirklich tolle Erfahrungen.“ Dass die sympathische Ex-Kanutin gerne und sehr gut mit Menschen zusammenarbeitet, wundert mich kein bisschen. 

Nun stellt sie sich seit Oktober letzten Jahres einer relativ neuen Herausforderung. „Als ich gesehen habe, dass das Internat der Sportschule Potsdam eine stellvertretende Internatsleitung sucht, war ich gleich Feuer und Flamme. Ich freue mich sehr, angenommen worden zu sein. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat mich sowieso schon immer total gereizt und dann auch noch Sportschüler, das ist schon toll. Es ist schön, in solch einer Führungsposition auf das Gelände des Sportparks Luftschiffhafen zurückkehren zu können.“ Dieses hätte sich generell im Laufe der Jahre nochmal unglaublich positiv weiterentwickelt. „Die Bedingungen hier sind einfach optimal. Ich meine Neubrandenburg war auch sehr gut organisiert, doch in Potsdam haben die Sportler den großen Vorteil der komprimierten Trainingsstätten. Wenn ich jetzt 15 wäre, würde ich mich hier in allen Richtungen optimal untergebracht fühlen und das sollte für uns Mitarbeiter ja auch das große Ziel sein.“ 

Im Sommer freue sich Caroline auch wieder darauf, ein paar Runden im Kajak zu drehen, „Ich habe mir da schon die ein oder andere Verabredung gemacht.“, lacht sie. Und bis dahin hat sie ja die Havel auch immer fest im Blick, wann immer sie ihren neuen Arbeitsplatz betritt. 

Clara Thieme

Auf geht’s am 07. April 2019 zum 15. gemeinsamen Anpaddeln in Potsdam

Das diesjährige Anpaddeln findet als gemeinsame Veranstaltung aller Potsdamer Kanuvereine bzw. -abteilungen seit 2004 am ersten Aprilsonntag jeden Jahres nunmehr bereits zum 16. Mal in ununterbrochener Folge statt. 

Es hat sich mittlerweile zu einem öffentlichen Event entwickelt, an dem auch zahlreiche Paddler teilnehmen, die außerhalb der Landeshauptstadt beheimatet sind. Jedoch auch kanusportbegeisterte Potsdamer Einwohner verfolgten stets vom Ufer aus mit Interesse das Bootsspektakel auf der Neustädter Havelbucht und die kulturellen Darbietungen verschiedener Art vor der „Seerose“. 

Treffpunkt am 07.04., 10.00 Uhr vor dem Bootshaus im Luftschiffhafen 

Am 07. April diesen Jahres ist es wieder so weit, dass sich Sportler/-innen und Trainer/-innen des Kanu-Clubs Potsdam im OSC sowie Unterstützer und Förderer, aber auch diejenigen, die sich mit den Potsdamer Rennkanuten eng verbunden fühlen, bis 10.00 Uhr vor dem Bootshaus im Sportpark Luftschiffhafen einfinden. Wetterfeste Bekleidung ist vor allem für diejenigen, die mit paddeln möchten, angeraten.

Nach Begrüßung der Anwesenden wird dann gemeinsam zum Treffpunkt aller Potsdamer Kanuvereine/ -abteilungen in der Neustädter Havelbucht gepaddelt. Auch der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mike Schubert ist mit von der Partie.

Vor der „Seerose“ erfolgen Begrüßung aller Teilnehmer sowie die offizielle Eröffnung der Kanusaison 2019 durch einen Vertreter des Landes-Kanu-Verbandes und den Oberbürgermeister.

Die Veranstaltung in der Havelbucht wird in diesem Jahr durch Darbietungen der Tanzgruppe „Potsblitz“ kulturell umrahmt. 

Imbiss und Getränke warten nach Rückkehr zum Bootshaus 

Nach der Eröffnung des Wettkampfjahres 2019 wird zum Bootshaus zurückgepaddelt. Dort ist inzwischen vor bzw. in der Kanuscheune ein Imbiss vorbereitet und verschiedene Getränke sind bereitgestellt, um sich gut gestärkt während des  Zusammenseins  bei hoffentlich angenehmen Wetterbedingungen auf die bevorstehenden Ereignisse der Saison einzustimmen. 

Bei den Gesprächen im Hinblick auf die kommenden kanusportlichen Ereignisse werden sicherlich solche Höhepunkte der vorolympischen Saison im Mittelpunkt stehen wie die Welt- und Europameisterschaften der Leistungsklasse, U23 und Junioren, die 23. Energie-und Wasserspiele sowie der 15. Kanalsprint in der Landeshauptstadt, 

Günter Welke

Wasserspiele

Teamgeist im Groß-Canadier gefragt – formieren Sie Ihr Team! 

TERMIN VORMERKEN! 23. Energie- und Wasserspiele am 16.6.2019 im SportPark Luftschiffhafen 

Am Sonntag, 16. Juni 2019, finden auf dem Gelände des SportParks Luftschiffhafen die „Energie- und Wasserspiele 2019“ statt. 

Es erwartet Sie wieder ein Highlight zum Mitmachen und Zuschauen! 

Olympiasieger und Weltmeister werden dabei sein, wenn im internen Wettstreit, Boote von Firmen, Vereinen, Schulen, Botschaften oder politischen Parteien gegeneinander antreten. Für Spannung ist auf jeden Fall gesorgt. 

Der Kanu-Club Potsdam lädt zu verschiedenen Bootsrennen ein. Trommeln Sie eine bunte Truppe (6 bis 8 Paddler) für ihr Boot zusammen und messen Sie sich mit anderen Paddelfreunden. 

Wichtiger als der Sieg sind allerdings der Teamgeist in Ihrem Boot und das unvergessliche Erlebnis auf der Havel. 

Weitere Informationen zur Anmeldung, Trainingsmöglichkeiten und Zeitplan werden fortlaufend auf der Internetseite: http://www.kcpotsdam.de/id-23-potsdamer-energie-und-wasserspiele.html veröffentlicht. 

Wir freuen uns über Ihr Interesse und natürlich Ihre Teilnahme. 

Mit sportlichen Grüßen 

Ihr Kanu Club Potsdam

...pssst...Bootsgeflüster...

Ex-Weltmeister Ronald Verch schreibt über das, was sich hinter den Kulissen des erfolgreichsten Kanuclubs der Welt ereignet oder besprochen wird. Heute: drei Geburtstagstorten und reichlich Kerzen die ausgepustet werden möchten 

Tim Wieskötter, Sebastian Brendel und Tamas Gecsö, sie alle haben im vergangen Monat ihren Ehrentag begannen! 

Wie in der letzten Kanuspitze bereits ausführlich berichtet war es für unseren Olympiasieger von 2004 und siebenfachen Weltmeister sogar ein runder. Am 12 März wurde er 40 Jahre jung! 

Am gleichen Tag beging auch Sebastian Brendel seinen 31. Geburtstag. Im Trainingslager in Sabaudia gab es von Coach Ralph Welke sicher eine kleine Überraschung in Form eines Geburtstagskuchens, aber sicher kein Nachlass im Trainingsplan. 

Und auch Tamas feierte seinen 22. Geburtstag am 16. März im Kreise seiner Trainingsgruppe im Trainingslager in Sevilla. 

Die Mitglieder des Kanu-Clubs Potsdam sowie des Fördervereins für den KCP wünschen allen Dreien alles Gute zu Ihren Ehrentagen! In erster Linie wünschen wir viel Gesundheit, privat nur das Beste sowie Tim weiterhin im Beruf und unseren beiden Aktiven sportlich im Jahr 2019 maximale Erfolge!

Dirk-Uwe Michaelis wurde "65", herzlichen Glückwunsch!

Einer unserer längsten und verlässlichsten Partner, der Geschäftsführer der Märkischen Entsorgungs- Anlagen Betriebsgesellschaft mbH, Dirk-Uwe Michaelis, beging am 3. März 2019 seinen 65. Geburtstag.
Die gesamte Kanufamilie vom Kanu-Club Potsdam gratuliert recht herzlich und wünscht alles Gute, Gesundheit und auch in der Zukunft noch eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit vielen sportlichen Erlebnissen beim KCP.
Als die MEAB und der KCP 1997 eine Kooperation schlossen, ahnte keiner dass diese Partnerschaft 22 Jahre andauern wird. Damit ist die MEAB der zweitlängste Sponsor des KCP und Dirk-Uwe Michaelis seit seiner Ernennung zum Geschäftsführer 2003, ein verlässlicher Freund und Partner der Kanuten.
Dabei ging es nicht nur um die finanzielle Unterstützung des KCP, vor allem bei den Veranstaltungen wie den Wasserspielen, dem Kanalsprint, den Paddeltouren oder Events für unsere Sportlerinnen und Sportler, die MEAB war in all den Jahren ein wichtiger Partner.
Dank dieser Unterstützung konnten unsere Sportlerinnen und Sportler während dieser Partnerschaft 21 Olympiamedaillen erringen, davon 12 X Gold. Bei Welt- und Europameisterschaften waren es 246 Medaillen, 49 Europameister- und 49 Weltmeistertitel.
Dirk-Uwe Michaelis und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MEAB haben daran einen großen Anteil. Auch dafür ein ganz großes Dankeschön!

Jürgen Eschert