Verehrte Mitglieder des Kanuclubs Potsdam
und seines Fördervereins, liebe Kanufreunde,

„Alle Jahre wieder“ feiern wir in diesen Tagen die Erfolgreichen, die Hoffnungsträger und die großen und kleinen, die vielfach berauschenden und die mitunter ernüchternden „Momente“ des zu Ende gehenden Jahres. Vieles davon bündelt sich bildlich im obligatorischen Kalender des Kanu-Clubs Potsdam, den auch in diesem Dezember wieder Ex-Weltmeister Ronald Verch vorlegt. Druckfrisch ist er abrufbereit – hier finden Sie die Abrufkoordinaten!

Der Ex-Weltmeister ist es auch, der im Verbund mit anderen gestandenen Autoren der „Kanuspitze“ den Jahresrückblick vorlegt. Aber die letzte, die Weihnachtsausgabe, leistet sich wie immer den besonderen Blick.

Die Jüngste der Redaktion, die aktive Kanutin Clara Thieme, blickt mit ihren Altersgefährten Annika Loske und Ophelia Preller auf ein turbulentes Jahr 2018. Ein Zeugnis von Augenhöhe!

Ex-PNN-Reporter Micha Meyer rückt unter dem Titel neun/zwei/zwei nicht nur die Tätowierung sondern auch die komplizierten Wegmarken des ehemaligen Potsdamer Erfolgstrainers Rolf-Dieter Amend in den Focus. Ein Dokument des Lebensmutes!  

Und der Nestor der Kanuspitze, Günter Welke, stellt die entscheidenden statischen Fragen des kommenden Jahres. Eine beeindruckende Zahlenanalyse - damit Sie auch 2019 richtig mitreden können!

 

Viel Vergnügen mit der „Kanuspitze“ – Anregungen und Artikel gern über info@kanuteamwork.de

Sport frei!

Ihr KCP-Fördervereinsvorstand

2018 - der sportliche Rückblick: 

Zwischen Rio und Tokio 

Halbzeit würde man beim Fußball sagen. Im Kanu beschreibt das wohl eher das Jahr in der Mitte zwischen zwei Olympischen Spielen. 2018 war ein solches, sportlich dadurch aber nicht weniger bedeutsam. Und: die Ergebnisse unserer Sportlerinnen und Sportler von Jung bis Alt können sich wieder sehen lassen!

Eine Analyse von Günther Welke, Jeffrey Zeidler und Ronald Verch. 

Die Weltmeisterschaften der Leistungsklasse im portugiesischen Montemor-o-Velho stellten den sportlichen Höhepunkt in diesem Jahr dar. Ließen die teils durchwachsenen Ergebnisse der vorangegangenen Weltcups und der Europameisterschaften in Belgrad (einmal Gold, dreimal Silber) sowie krankheits- oder ausbildungsbedingte Trainingsrückstände auf Titelkämpfe der Herausforderungen schließen, so war die Bilanz von fünf WM-Titeln sowie zwei Silbermedaillen überaus erfolgreich, erfreulich und teils überraschend. Während Sebastian Brendel mit seinen Titeln über 1000 und 5000m zeigte, dass er der stärkste Canadierfahrer der Welt ist, konnten Ronald Rauhe im Viererkajak über 500m sowie Franziska John, noch als Frau Weber startend, im K2 über 200m ihre internationale Spitzenklasse zeigen und den WM-Titel gewinnen. Tamas Gecsö gewann als Schlagmann des Viererkajaks über 1000 Meter in überragender Manier seinen ersten internationalen Titel. Annika Loske gewann als erste Deutsche Damen-Canadierfahrerin in der Geschichte des Deutschen Kanu-Verbandes mit Silber über 5000m eine WM-Medaille. Sebastian Brendel fügte mit Silber über 500m eine weitere Medaille seiner Sammlung hinzu. Conny Waßmuth (fünfter Platz K4 500m), Jan Vandrey (4. Platz C4 500m), und Stefan Kiraj (5. Platz C1 500m) konnten ebenfalls als Potsdamer WM-Starter ihre internationale Klasse unter Beweis stellen. 

Der Nachwuchs steht der Leistungsklasse in nichts nach! 

Bei den Juniorenweltmeisterschaften im bulgarischen Plovdiv konnten sich sieben Potsdamer Athleten in die Riege der Medaillengewinner einreihen. Martin Hiller gewann im Einerkajak über 1000m Silber und mit Leonard Busch und Jonas Schmitt sowie dem Magdeburger Moritz Florstedt Silber im K4 über 500m. Roar Benecke (C1 1000m) und Fabien Schatz (C1 200m) gewannen als Solisten jeweils WM-Bronze, sowie mit Florian Köppen und Tom-Lucas Hinz im Vierercanadier über 500m als reines Vereinsboot die Bronzemedaille.

Als zweifacher Medaillengewinner kehrte Elias Kurth von den Junioren-Europameisterschaften im italienischen Auronzo zurück. Silber im K4 über 500m sowie Bronze im K2 über 1000m waren seine Ausbeute.

Bei den Olympic Hope Games im polnischen Poznan, einem internationalen Nachwuchswettkampf für die Altersklassen Jugend und Junioren, konnten die Potsdamer Starter insgesamt viermal Gold, zweimal Silber und viermal Bronze mit an die heimische Havel bringen. Elias Kurth zeigte mit seinen insgesamt drei Goldmedaillen, dass mit ihm im Kampf um die Tickets für die Juniorenweltmeisterschaft im kommenden Jahr zu rechnen ist. 

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Elias Kurth mit seinem Onkel Reiner Kurth

International top, national erst recht 

Nicht nur international, auch national konnte der Kanu-Club Potsdam im Jahr 2018 seine Vormachtstellung verteidigen. Bei den Deutschen Kanurennsportmeisterschaften auf der Hamburger Dove-Elbe gewann der Verein mit insgesamt 36 Gold-, 26 Silber- und 18 Bronzemedaillen von der Jugend bis zur Leistungsklasse die inoffiziellen Mannschaftswertungen der diesjährigen nationalen Titelkämpfe. Sebastian Brendel war mit seinen sechs Goldmedaillen der erfolgreichste Sportler in der Leistungsklasse, während Conny Waßmuth und Jan Vandrey insgesamt viermal auf die höchste Stufe des Siegerpodestes klettern durften.

Bei den Junioren zeigten sich alle vier Disziplingruppen stark und konnten sich in die Siegerlisten eintragen. Während die Herren-Canadier in allen sieben Rennen siegten, in den denen sie starteten, und dazu meist noch Silber und Bronze gewannen, waren bei den Kajak-Herren Leonard Busch (viermal Gold), bei den Kajak-Damen Hannah Blechschmidt (dreimal Gold, zweimal Silber) sowie Lara-Noelle Reiner bei den Damen-Canadier (zweimal Gold, einmal Silber, dreimal Bronze) die erfolgreichsten Potsdamer Starter in ihrer Disziplingruppe.

Im Altersbereich der weiblichen und männlichen Jugend kann sich die Potsdamer Bilanz ebenfalls sehen lassen. Isabelle Zanin zeigte, wie auch schon in der vergangenen Saison, dass sie bundesweit die stärkste Canadierfahrerin ist. Insgesamt dreimal wurde sie zur Deutschen Meisterin gekürt, davon einmal gemeinsam mit Isabell Franz im Zweiercanadier. Bennet Weiß unterstrich mit seinem Sieg im K1 über die 200m Sprintstrecke, dass ihm national in der vergangenen Saison niemand das Wasser reichen konnte. Mit drei Bronzemedaillen waren Erik Etlich und Niklas Eckert die erfolgreichsten Potsdamer Canadierfahrer in der Jugend. 

Brandenburger-Adler, auch 2018 wieder eine Klasse für sich! 

Die 13- und 14-jährigen Mädchen und Jungen starten seit nun mehr 20 Jahren traditionell in der Auswahlmannschaft des Landeskanuverbandes Brandenburg, den Brandenburger Adlern. In diesem Jahr bestand das Team zu fast 80% aus Nachwuchssportlern des Landesstützpunktes Potsdam und erzielte eine Medaillenausbeute von insgesamt 6 x Gold, 7 x Silber und 6 x Bronze.

Als Erfolgreichste ihres Vereins machte vor allem Justine Böttcher auf sich aufmerksam. Sie gewann nicht nur den Kanu-Mehrkampf der weiblichen Canadierfahrerinnen, sondern auch im C1 über 200 m und zusammen mit Chantel Tornow auch im C2 über 500 m und 2000 m. Insgesamt konnten sich neun Potsdamer Adler in die Liste der Medaillengewinner eintragen.

In die Reihe der überaus erfolgreichen Deutschen Meisterschaften  gesellen sich die Erfolge bei Ostdeutschen und Landesmeisterschaften in Brandenburg/Havel. 20 Gold-, 15 Silber- und 15 Bronzemedaillen führten zum Gewinn der Mannschaftswertung bei den Titelkämpfen der fünf ostdeutschen Bundesländer Brandenburg, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, während bei den märkischen Meisterschaften 34 Gold-, 32 Silber- und 18 Bronzemedaillen gewonnen wurden. 

Und unsere jüngsten? 

Die jüngsten Paddeltalente des KC Potsdam starteten als Neun- bis Zwölfjährige bei den Wettkämpfen in den Altersjahrgängen der Schüler B und zeichneten sich auch in der diesjährigen Saison  vor allem durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit und Stärke aus.

So konnten sie  2018 bereits zum siebenten Mal in Folge den Gesamtsieg sowohl bei den Landesmeisterschaften als auch bei den Landes-Kinder- und Jugendspielen und bei den gut besetzten Werbellinsee - Regatten in Wildau erringen.

Bei den Ostdeutschen Meisterschaften 2018 auf dem Beetzsee gewannen sie neben 13 Einzelmedaillen zudem die Mehrkampf-Mannschaftswertungen des Jahrgangs 2006 vor WS PCK Schwedt und Blau Weiß Wusterwitz und des Jahrgangs 2007 vor Blau Weiß Wusterwitz und Wassersport BW Dresden. 

Fazit 

Die sportliche Bilanz des Jahres 2018 kann sich also sehen lassen, dies lässt für die vorolympische Saison 2019 hoffen. Die ungarische Kanuhochburg Szeged wird dann nach 1998, 2006 und 2011 zum vierten Mal Austragungsort der Kanu-Weltmeisterschaften sein. Vor dann bis zu 25.000 begeisterten Zuschauern an der Regattastrecke werden die besten Athletinnen und Athleten nicht nur um WM-Titel, sondern auch um die begehrten Quotenplätze für die bevorstehenden Olympischen Spiele 2020 kämpfen. Auch wenn Tokio auf der Landkarte fern sein mag, sportlich ist es auch 2019 schon ganz nah. Mehr dazu in der nächsten Kanuspitze!

 

2018 – die außergewöhnliche Bilanz: 

Zwei ohne eine – Verletzungspause trennt Preller/Loske 

Annika, Ophelia und Clara. Es gehört zu den besonderen Momenten im Jahr 2018, von allen dreien in einem Artikel mit ganz unterschiedlichen Ausgangspositionen zu lesen. Von Annika Loske, der Erfolgreichen, und Ophelia Preller, der Verletzten, und das alles erzählt Clara Thieme, der Neuen in der Redaktion der „Kanuspitze“. 

tl_files/kcp/data/newsletter/2018/12/Canadier Damen Ophelia Preller und Annika Loske(v.l.n.r.).jpgEin Interview für die nächste Ausgabe der „Kanuspitze” zu führen, ist für mich eigentlich immer eine sehr amüsante Angelegenheit. Meistens kenne ich die Befragten aus meinem eigenen Trainingsalltag. Daher ist es immer wieder eine äußerst interessante Erfahrung, meinen Gegenübern auch auf eine journalistische Art und Weise begegnen zu dürfen.

Ganz besonders witzig ist es dieses Mal, da ich mich mit Annika Loske und Ophelia Preller verabredet habe. Wir sitzen in Ophelias Wohnzimmer und plaudern einfach drauf los, wie immer. Die Beiden sind nämlich gut mit mir befreundet.

Annika kenne ich bereits seit über zehn Jahren, also mittlerweile länger als die Hälfte meines Lebens, wir beide sind mit dem Kanusport groß geworden. „Bis 2010 war ich noch im Kajak unterwegs, dann kam die große Veränderung, in den Canadiersport zu wechseln.”, erinnert sich die 20-Jährige Potsdamerin. Zu dieser Zeit befand sich diese Disziplingruppe des Kanurennsports in ihren absoluten Anfängen und bietet seit dem vielen jungen Kanutalenten noch einmal eine ganz neue Möglichkeit, ihren Sport bestmöglich auszuüben.

Anders als Annika hatte Ophelia noch nie in einem Kajak gesessen, bevor sie 2011 als erste Canadierfahrerin überhaupt an die Potsdamer Sportschule aufgenommen wurde. „Da wollte ich unbedingt hin. Ich habe einige verschiedene Sportarten ausprobiert und bin dann irgendwann beim Kanu hängengeblieben. Ich habe mich damals zum Glück auf das Experiment im Canadierboot eingelassen”, so Preller.

Es scheint zumindest nicht die schlechteste Idee gewesen zu sein, soviel steht fest. „Gleich 2011 wurden wir dann auch schon in unseren Zweier gesteckt” erzählt Annika gerade, als sich Ophelia meldet: „Und Anni war da eher nur so semi-begeistert, das habe ich gemerkt!”. „Die Situation war so neu und an dich musste ich mich schließlich auch erst einmal gewöhnen!”, kontert Annika grinsend zurück. Ein wenig liebevolle Stichelei gehört nun mal zu jeder guten Freundschaft dazu.

Nachdem die anfänglichen “Schwierigkeiten“ überwunden waren, folgte eine nationale, sowie internationale Erfolgsgeschichte, welche wirklich beeindruckt. Neben einer Vielzahl an deutschen Meisterschaftstiteln, bestachen die beiden Frohnaturen durch nun schon drei gemeinsame internationale Bronzemedaillen. Waren es 2014 noch die Junioreneuropameisterschaften, konnten sie 2016 auch bei den Welttitelkämpfen der Junioren Bronze im C2 über 200 und 500 Meter sichern. Mit der Finalteilnahme und dem 7. Platz bei der A-WM 2017 über die 500 Meter erreichte ihre gemeinsame Karriere ihren bisherigen Höhepunkt. „Das alles waren Momente, die wir für immer miteinander teilen werden. So etwas macht uns stolz und schweißt uns immer mehr zusammen.”, lächeln die Beiden.

Grund zum Lächeln hatte in der vergangenen Saison wohl eher nur Annika, wenn auch nicht so gelöst wie sonst immer. Von Mai bis September dieses Jahres war Ophelia wegen einer schmerzhaften Bizepssehnen-Entzündung außer Gefecht, an eine internationale Saison war gemeinsam also nicht zu denken. „Es ist immer frustrierend, wenn sich jemand verletzt und dann auch noch gerade jetzt. Die Zeiten haben sich geändert.” Worauf Annika anspielt, ist ganz klar: Tokio 2020 steht aus Sportlersicht praktisch schon vor der Tür und anders als in den Anfängen gibt es mittlerweile starke nationale Konkurrenz unter den Canadier-Damen. „Unsere Startplätze sind nun einmal nicht gesichert, egal was alles in den Jahren davor war, und das muss auch so sein, wir wollen ja hier nichts geschenkt.”

Trotzdem entsteht dadurch eine ganz neue Drucksituation. Annika musste sich diese Saison im C1 beweisen und hat dies auch eindrucksvoll getan. Beim Weltcup in Duisburg sicherte sie sich ihren ersten internationalen Sieg über 5000 Meter und das mit erst 20 Jahren. Bei der WM im portugiesischen Montemor-o-Velho folgte die Silbermedaille auf eben dieser Strecke und zudem ein Sieg im B-Finale über 500 Meter.

Trotz dieser Erfolge wollen die Beiden natürlich auch im Zweier wieder voll durchstarten. „Mein Wille, es wieder zu schaffen, ist jetzt fast noch größer als vor der Pause. Ich habe gemerkt, wie sehr Anni auch in schwierigen Zeiten zu mir hält und dafür bin ich ihr sehr dankbar. Wir wollen es als Team nach Tokio schaffen. Dafür gebe ich jeden Tag mein Bestes!” - „Und ich sowieso!”, ergänzt Annika schmunzelnd.

Auf mich machen sie einen sehr positiven und entschlossenen Eindruck. Mittlerweile sind Beide im Wärmetrainingslager in Florida angekommen und legen den wichtigen Grundstein für die kommende Saison. „Einfach mal rauskommen und die Wärme nutzen, das ist so toll an Florida. Wir können uns hier voll konzentrieren und trainieren mit allen Topleuten Deutschlands. Bis jetzt läuft alles ganz harmonisch ab und das Training passt auch gut”, so der aktuelle Stand aus Amerika.

Annika Loske und Ophelia Preller haben definitiv einiges an Umbruch hinter sich. Mit einem Bundestrainer-Wechsel kommt abermals eine neue Situation dazu, welche aber optimistisch angenommen wird. Das Ziel für die nächste Saison sei ganz klar, den Quotenplatz im C2 bei der WM 2019 für Deutschland zu holen. Bis dahin heißt es zusammenhalten, um mit vereinten Kräften neue Wege zu gehen. 

Clara Thieme

2018 – die Sportgala des Landes: 

Und wieder: Brendel Brandenburgs Bester 

Das Ende eines jeden Jahres ist traditionell die Zeit, die Besten der vergangenen 12 Monate zu ehren. Auf Einladung des Landessportbundes Brandenburg und der Sporthilfe Brandenburg trafen sich die Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft des Landes, um den erfolgreichen Athletinnen und Athleten die Ehre zu erweisen und der Kür von Brandenburgs Besten beizuwohnen. 

Unter den zahlreichen Gästen in der Metropolis-Halle des Filmparks Babelsberg befanden sich die Präsidentin des Brandenburger Landtags, Britta Stark, der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke, die Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, Britta Ernst, die Ministerin für Wissenschaft. Forschung und Kultur, Martina Münch, Innenminister Karl-Heinz Schröter, Finanzminister Christian Görke sowie der Chef der Staatskanzlei, Thomas Kralinski. 

In seiner Eröffnung hob Ministerpräsident Woidke den Landessportbund unter der Leitung seines Präsidenten Wolfgang Neubert und des Vorstandsvorsitzenden Andreas Gerlach sowie die unzähligen Ehrenamtler im Nachwuchs- und Spitzensport als die Basis für die weltweiten Erfolge Brandenburger Sportler im vergangenen Jahr hervor. Um diese Erfolge auch in Zukunft zu ermöglichen, wird der Landtag die Landesförderung des Spitzensports für das kommende Jahr um weitere 2 Millionen Euro erhöhen. Eine Ankündigung des Brandenburgischen Regierungschefs, die unter den Anwesenden selbstverständlich breite Zustimmung fand. 

Durch den Abend führte der bundesweit bekannte Comedian Matze Knop, der, sich anfangs des Humors des Publikums noch nicht ganz sicher, nach kurzer Erwärmung ganz im Sinne des Sports zur Höchstleistung auflief und so durch einen überaus humorvollen und kurzweiligen Abend führte. Seine Parodien auf den Kaiser Franz Beckenbauer, Rainer Calmund und Jürgen Klopp durften da natürlich nicht fehlen. Und so kam es, dass auch bei den Sportlerehrungen, den unbestrittenen Höhepunkten des Abends, die eine oder andere Frage mit einem kleinen Augenzwinkern gestellt wurde. 

Sebastian Brendel verpasste diese humoristischen Fragen leider, da er sich im Trainingslager in Florida befand. Der Doppelweltmeister konnte sich bei der Wahl zum Sportler des Jahres vor Roger Kluge (Radsport) sowie Maximilian Levy (Radsport) und Kevin Kuske (Bobsport) auf dem geteilten dritten Platz durchsetzen. Mit Weltmeister Ronald Rauhe schaffte es ein weiterer Athlet unseres Vereins unter die sechs Finalisten, jedoch konnte auch Ronny aufgrund des Trainingslagers im Sunshine State nicht vor Ort sein. Für Basti bedeutet dies die insgesamt sechste Ehrung in den vergangen sieben Jahren. Er schickte eine Grußbotschaft in die Metropolis-Halle, in der er seine Freude und seine Dankbarkeit für die Auszeichnung an die Gäste in der Halle übermittelte. 

Bei den Damen durfte sich Weltmeisterin Franziska John hinter Bob-Olympiasiegerin Lisa-Marie Buckwitz über den zweiten Platz bei der Wahl der Besten Sportlerin 2018 freuen. Auf den dritten Platz landet hier die Radsportlerin Trixi Worrack. 

Weltmeisterlich waren an diesem Abend aber nicht nur die sportlichen Leistungen die es zu Ehren galt. Auch die Gaumenfreuden standen dem in nichts nach, war mit dem Kochweltmeister Ronny Pietzner doch der Chefcoach der Deutschen Kochnationalmannschaft für das leibliche Wohl der Gäste verantwortlich. Bei Musik und Tanz sowie einigen Kaltgetränken klang der Abend in der geselligen Runde des Brandenburger Sports aus. 

Die Mitglieder des Kanu-Clubs Potsdam sowie des Fördervereins für den Kanu-Club gratulieren allen dreien zu ihren Ergebnissen bei der Sportgala 2018 des Landes Brandenburg! 

Ronald Verch

zum Jahreswechsel – der Vereinskalender: 

Exklusiv, emotional – und jetzt: erhältlich! 

Wann sind im nächsten Jahr die Weltmeisterschaften? Und wo? Fällt Ostern eigentlich schon wieder auf einen Sonntag? All diese Fragen beantwortet der Kalender des Kanu-Clubs Potsdam für das kommende Jahr, der ab sofort erhältlich ist. 

Vermutlich sind sie noch warm, wenn die neuen Kalender druckfrisch aus der Druckerei Thiel in das Vereinsbootshaus geliefert werden, gerade noch rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest und dem Jahreswechsel.

Wie in den vergangenen Jahren auch möchte der Kanu-Club Potsdam seine Freunde und Förderer mit seinem mittlerweile traditionellen Kalendarium durch das bevorstehende Kanu-Jahr 2019 führen,  einen Einblick in sein Vereinsleben und seine Veranstaltungen geben, aber auch die Erfolge der vergangenen Saison revuepassieren lassen. Auf den 12 Monatsseiten finden sich alle internationalen Medaillengewinner der Junioren sowie die Weltmeisterschaftsteilnehmer der Leistungsklasse. Aber nicht nur die Spitzenathleten, auch der Nachwuchs sowie Impressionen der Energie- und Wasserspiele und des Kanalsprints finden im Kalender 2019 ihren Platz.

Alle Gäste der Kanuparty können sich bereits jetzt über ihr Exemplar des Vereinskalenders freuen und es vor Ort gleich mit den Unterschriften der Athleten versehen lassen.

Ansonsten ist der Kalender nach Absprache mit Jörg Henker (+49 331 5811669; ) zum Unkostenpreis von 8€ pro Stück in der Kanuscheune erhältlich.

2019 -  die erste Fete des Jahres:

Kanuparty im SeminarisSeehotel

Alle Jahre wieder und doch immer wieder neu. Die Kanuten haben immer was zu feiern. 7 Medaillen, davon 5 Goldene bei den Weltmeisterschaften 2018 sind wieder nur die Spitze der Jahresbilanz. Erfolgreiche Energie- und Wasserspiele und der Kanalsprint mit tollem Teilnehmerfeld und einer sensationellen Kulisse waren ebenfalls Superpräsentationen des Kanusports. Ohne zuverlässige Partner ist das nicht  zu machen.

Der Fördervereins des Kanu Clubs Potsdam im Olympischen Sportclub und der Kanu  Club möchten wieder mit  Partnern aus Politik, Wirtschaft und Sport und natürlich mit unseren Sportlerinnen und Sportlern und deren Trainern ein wenig Bilanz ziehen und den Blick auch schon nach vorn richten. Moderiert wird der erste Höhepunkt des Jahres wieder fachkundig von Jens Herrmann.

Der Vorstand des Fördervereins und viele Partner haben dafür gesorgt, dass die Bedingungen für unsere Aktiven alle Möglichkeiten zum sorgenfreien Sportreiben bieten. Ein buntes Programm erwartet alle Gäste. Eingeladen ist der Botschafter Ungarns, der den Austragungsort der Weltmeisterschaft 2019 (Szeged) präsentieren wird und gespannt darf man auch auf die traditionelle WM-Torte der Bäckerei Fahland sowie das ungarische Buffet des SeminarisSeehotels sein. Beginn der Kanuparty ist am 25. Januar um 18.30 Uhr. Die Einladungen sind unterwegs. Wir freuen uns auf Sie.

Andreas Gerlach

Was macht eigentlich… Rolf-Dieter Amend? 

Olympische Ringe, Zahlen und eine Taube 

In der über 50-jährigen Erfolgsgeschichte des Kanu-Clubs Potsdam gab es viele Athletinnen und Athleten, die zu ihrer Zeit zur internationalen Paddel-Spitze zählten, sowie Trainer, die sie auf ihrem Erfolgsweg begleiteten. Inzwischen ist es oft ruhiger um sie geworden. Da taucht schon mal die Frage auf, wie es ihnen heute geht. Micha Meyer hat Rolf-Dieter Amend besucht und auch eine Unzufriedenheit aufgezeichnet. 

Seine sportliche Lebensbilanz trägt er ständig bei sich – auf seinem linken Oberarm. Zu sehen sind dort die olympischen Ringe, die Zahlen 1972 und 9/2/2 sowie eine Taube. „Das Tattoo habe ich mir 2008 stechen lassen“, erzählt Potsdams langjähriger Erfolgstrainer Rolf-Dieter Amend bei einem Besuch in seinem Haus in Neu-Fahrland. Und dieses Tattoo unterstreicht, was „Achmed“ – wie der gebürtige Magdeburger in Kanu-Kreisen immer nur gerufen wurde – auf einem Zettel auf dem Tisch seines Arbeitszimmers unterm Dach auch handschriftlich notiert hat: „Ich habe alles geschafft.“ Wie wahr: „Achmed“ war sportlich und ist nach wie vor familiär ein glücklicher Mann, der sich jetzt auch nicht vom Krebs unterkriegen lassen will, gegen den er seit nunmehr viereinhalb Jahren kämpft.

Die Olympischen Ringe begleiteten Rolf-Dieter Amend den größten Teil seines Lebens. 1972 feierte er seinen persönlich größten Triumph als Slalomkanute bei den Olympischen Spielen von München, als er auf dem Augsburger Eiskanal gemeinsam mit seinem langjährigen Bootspartner Walter Hofmann zu Gold im Zweier-Canadier paddelte. Ein Erfolg, der dem damals 23-Jährigen nicht in die Wiege gelegt war. „Als Kind war ich klein und schmächtig“, erinnert sich „Achmed“, der schon damals ein Faible fürs Wasser hatte. „Bei uns in Magdeburg gab es an der Alten Elbe einen Wasserfall, an dem habe ich als Stippi immer die Kanuten bewundert, die dort paddelten. In Fleischermulden oder auf selbstgebauten Flößen habe ich mit Freunden auch rumgepaddelt, da hat mich als Zehnjährigen eines Tages die Trainerin Käthe Grosche gesehen. Die hat mich eingeladen, es doch mal bei der damaligen SG Dynamo Magdeburg-Süd im richtigen Kanu zu probieren. Und ich muss mich so dumm nicht angestellt haben, denn ich durfte bleiben und nun richtig trainieren.“

Was bald Erfolge zeigte, denn schon als 13-Jähriger gewann Amend bei seinen ersten DDR-Meisterschaften mit der Magdeburger C2-Mannschaft den Titel. Fortan mauserte sich der Elbestädter zu einem Aushängeschild seines Vereins. „Daran hatten Käthe Grosche und meine Oma Hildegard, bei der ich größtenteils aufwuchs, weil meine Mutter alleinstehend war, den größten Anteil“, so „Achmed“, der dank seines Talents 1967 zum damaligen Armeesportklub Vorwärts Leipzig delegiert wurde. „Dort setzte man mich als Linksschläger gleich mit Walter Hofmann zusammen – und das hat prima funktioniert.“ Schon im Jahr darauf qualifizierte sich das von Horst Kleinert trainierte Duo für die Nationalmannschaft, die von den Weltmeisterschaften 1969 in Frankreich wieder abreiste, weil man sie nicht als DDR-Team starten ließ. Zwei Jahre später bei den WM im italienischen Meran wurde Rolf-Dieter Amend mit seinem Schlagmann Hofmann aus Thüringen Zweiter im Einzel und Weltmeister mit der Mannschaft, ehe beide am 30. August 1972 zum Olympiasieg vor den beiden Bundesdeutschen Hans-Otto Schumacher und Wilhelm Baues paddelten. 1973 pausierte Amend wegen einer Daumen-Operation, ehe er und Hofmann 1974 nach drei Wettkämpfen Europapokalsieger waren und im Jahr darauf bei der WM in Skopje im Einzel als Vierte knapp an einer Medaille vorbeischrammten.

„Da wusste ich schon, dass ich aufhören wollte, aber dieser vierte Platz ärgert mich noch heute, denn so wollte ich nicht abtreten“, gesteht „Achmed“, der vor seinem Olympiasieg an der Abendschule das Abitur gemacht hatte und nach der Augsburger Triumphfahrt Sport-Fernstudent an der Deutschen Hochschule für Körperkultur Leipzig wurde. Dabei holte er sich bis 1977 das Rüstzeug für seine spätere Arbeit als Trainer. Die schien zunächst rasch beendet, denn kaum war er Coach in Leipzig, da wurde der dortige ASK 1978 aufgelöst. Was nun? Rolf-Dieter Amend entschied sich, dem Ruf aus Potsdam zu folgen, wo Horst Wängler – 1961 und 1965 selbst Kanu-Weltmeister – als Cheftrainer der ASK-Rennpaddler tätig war. „Wängler hat darum gekämpft, dass ich nach Potsdam komme, deshalb habe ich am 1. September 1979 hier begonnen“, erinnert sich „Achmed“. Größere Probleme habe er nicht damit gehabt, statt Slalom- nun Rennkanuten zu coachen. „Helmut Senger hat mir damals sehr geholfen.“

Am Anfang seiner zweiten Erfolgsgeschichte, für die die Ziffern 9/2/2 auf seinem Oberarm prangen, trainierte Rolf-Dieter Amend an der Havel Canadier-Talente, ehe er im Jugendbereich die Kajak-Jungs übernahm, zu denen Jens Fiedler und Hans-Jörg Bliesener gehörten. Dank seiner erfolgreichen Arbeit wurde er Junioren-Auswahlcoach, gewannen seine Schützlinge bei Junioren-WM und –EM fünfmal Gold sowie dreimal Silber.„Und 1985 war ich plötzlich als Seniorentrainer der Leistungsklasse bei den WM in Mechelen dabei“, so „Achmed“. Dort holten die beiden Potsdamer Peter Hempel und Frank Fischer gemeinsam im Viererkajak Gold über 500 und Bronze über 1000 Meter, während Bliesener im 200-Meter-K2 zu Silber fuhr. Als Fischer, Bliesener und Fiedler im Jahr darauf in Montreal zu WM-Edelmetall paddelten, war Amend nach einer Fuß-Operation schon wieder in den Juniorenbereich zurückgekehrt, „aber unser Mannschaftsleiter Manfred Schubert hat mich eines Abends dazu überredet, wieder in die Leistungsklasse zurückzukehren – und in der war ich dann seit September 1988 ununterbrochen tätig.“ Nur wenige Wochen darauf wurden Bliesener und Kay Bluhm gemeinsam Olympia-Dritte im 1000-Meter-K4. „Torsten Gutsche war damals noch nicht dabei, aber ich habe an ihn geglaubt und fortan zusammen mit Bluhm im Zweier paddeln lassen“, erzählt „Achmed“.

Der damit sein erstes Dream-Team geformt hatte, denn Kai Bluhm und der jetzige KCP-Vorsitzende Torsten Gutsche avancierten 1989 in Plovdiv gleich zu zweifachen Weltmeistern und gewannen bis 1996 dreimal Gold und einmal Bronze bei Olympia sowie sieben Titel, vier Silber- und drei Bronzemedaillen bei WM – damit sind die beiden auch heute noch das erfolgreichste Zweierkajak-Männerteam der Welt! „Und unser Trainer Achmed hat uns auf das richtige Leistungslevel dafür gebracht“, bekannte Kay Bluhm später.

Kein Wunder, dass Rolf-Dieter Amend mit seinem reichen Erfahrungsschatz 1991 sofort als Bundestrainer für alle Einer- und Zweierkajaks des DKV übernommen wurde. Als solcher war er nun unter anderem auch für die späteren Olympiasiegerinnen Katrin Wagner und Manuela Mucke zuständig, ehe er sich nach den Spielen 1996 in Atlanta entschied, nur noch die Männer zu coachen. „Meine Trainingsgruppe war einfach zu groß geworden, so dass ich nicht mehr alles schaffte und einen Teil abgeben musste.“ Ein Schnitt, der sich lohnte, denn bald darauf präsentiert „Achmed“ mit Ronald Rauhe und Tim Wieskötter sein zweites Dream-Team aus dem Potsdamer Luftschiffhafen bei den internationalen Wettkämpfen, das im Zweierkajak ab der Saison 2000 sowohl Gold, Silber und Bronze bei Olympia als auch unter anderem sieben WM-Titel erpaddelte. Zuletzt 2008 als Zweite bei Olympia in Peking, wo die beiden Potsdamer Lutz Altepost und Torsten Eckbrett als Dritte im 1000-Meter-Viererkajak ebenfalls zu Medaillenehren kamen. Und Bundestrainer Amend sorgte mit seiner Entscheidung zur Umbesetzung im letzten Trainingslager in Kienbaum dafür, dass der Magdeburger Andreas Ihle und Martin Hollstein aus Neubrandenburg im Zweierkajak überraschend souverän zum 1000-Meter-Olympiasieg fuhren.

Für den Deutschen Olympischen Sportbund war dies alles Anlass, Rolf-Dieter Amend als einen der wichtigsten Kapitäne der deutschen Kanurennsport-Flotte Anfang Dezember 2008 auf seiner Mitgliederversammlung in Rostock-Warnemünde  zum „Trainer des Jahres“ zu küren. Der Potsdamer war damit der dritte Coach nach Raimund Bethge (Bob und Schlitten) 2006 und Heiner Brand (Handball) 2007, dem diese Ehre widerfuhr „Das hat mich damals völlig überrascht, weil es in diesem Olympiajahr viele tolle Leistungen gab“, erinnert sich „Achmed“. „Aber ich war natürlich auch stolz. Das ist die größte Auszeichnung und Würdigung meiner Arbeit als Trainer.“  In der Laudatio, die sein Schützling Ronny Rauhe in Rostock hielt, hieß es unter anderem: „Ihm gelingt mit viel Feingefühl, auf die individuellen körperlichen und technischen Fähigkeiten eines Sportlers einzugehen. Mit seiner freundschaftlichen Art, ohne dabei den nötigen Respekt und auch Strenge zu verlieren, führt er junge Sportlerinnen und Sportler immer wieder bis in die Weltspitze.“

Nach 9 Gold-/2 Silber-/2 Bronzemedaillen seiner Schützlinge bei Olympischen Spielen wollte Rolf-Dieter Amend eigentlich noch bis 2012 weiterarbeiten, doch sein Körper stoppte ihn. „Achmed“ musste sich noch 2008 sowohl einer Herz- als auch einer Darm-Operation unterziehen und danach seine Arbeit aufgeben; zur Auszeichnung in Warnemünde reiste er aus der Reha an. Und nun kommt die Taube auf seinem Oberarm ins Spiel. „Die Taube, das ist mein Täubchen Heidi“, sagt der jetzt 69-Jährige, der seit 45 Jahren mit seiner Heidi verheiratet ist. „Ohne sie hätte ich das alles nicht geschafft.“

Seine spätere Frau lernte er genaugenommen durch seinen Erfolg im Augsburger Eiskanal kennen, denn als Olympiasieger war er 1972 Teilnehmer der Auszeichnungs-Schiffsreise nach Kuba mit der „Völkerfreundschaft“, auf der Heidi als Stewardess arbeitete. Es funkte zwischen den beiden, und im August des kommenden Jahres läuteten die Hochzeitsglocken. 1973 kam Töchterchen Daniela zur Welt, vier Jahre später ihre Schwester Grit. Mittlerweile wärmen auch die Enkelkinder Lina (jetzt 18), Taylor (12) und Malin (10) „Achmeds“ Herz. „Ich habe eine Bombenfamilie, die mir in allem hilft“, sagt er. Daher habe er sich auch entschlossen, sich nach seiner schweren Erkrankung ganz seiner Familie zu widmen.

Rolf-Dieter Amend und seine Frau schafften sich ein Kajütboot an und reisten, außerdem fuhr er als begeisterte Angler jährlich zur Fischwaid nach Norwegen. Seit „Achmed“ vor viereinhalb Jahren die Diagnose Lungenkrebs bekam, ist aber auch das nicht mehr möglich, „weil ich jetzt nicht mehr so belastungsfähig bin und alle drei Wochen zur Behandlung muss“, erklärt er ohne Bitterkeit in der Stimme.

Statt des Bootes steuert er jetzt ein Wohnmobil, und im kommenden Jahr will er wieder daheim öfter angeln; am Sacrow-Paretzer Kanal, am Fahrländer See oder am Weißen See, auf den er von seinem Wohnzimmer aus blicken kann. Kürzlich erst trafen sich die Amends in Leipzig mal wieder mit „Achmeds“ einstigem Erfolgspartner Walter Hofmann und dessen Frau. Im April nächsten Jahres ist ein ASK-Treffen in Leipzig geplant. Enge Verbindungen bestehen auch noch nach Magdeburg zu Käthe Grosche, verheiratete Nicolaus. Keinen Kontakt hat Amend indes mehr zum KC Potsdam. Die wichtigen Kanu-Rennen des Jahres verfolgt der einstige Erfolgstrainer aber weiterhin vorn Fernseher, wobei er besonders mit Ronny Rauhe mitfiebert.

Weihnachten wird die ganze Familie wieder beisammen sein; Heiligabend bei den Enkeln, am ersten oder zweiten Weihnachtsfeiertag bitten Heidi und Rolf-Dieter traditionell zum großen Gänse-Essen an ihren großen Esstisch. Dann wird „Achmed“ nicht wie sonst so oft oben in seinem kleinen Arbeitszimmer sitzen, das mit vielen Fotos und Dokumenten aus seiner Zeit als Sportler und Trainer dekoriert ist und auf dessen Schreibtisch ein Zettel verkündet: „Ich habe alles geschafft.“

Trainingslager Florida

Die alte Phrase „Kanuten werden im Winter gemacht“ stimmt mittlerweile nur noch bedingt. Zur Winterzeit werden die Grundlagen gelegt, aber dem Winterwetter entfliehen unsere Spitzenathleten in Richtung Florida. Canadierfahrer Stefan Kiraj berichtet uns von seinem Trainingsalltag im Sunshine State an der Ostküste der USA.

Am 21.November ging es für die Potsdamer Kanuten der Leistungsklasse im Rahmen eines Grundlagentrainingslagers des Deutschen Kanu-Verbandes wieder in wohlbekannte Gefilde, ins sonnige Florida. Mit dem gleichen Ziel wie in den vergangenen Jahren fuhren wir voll motiviert nach Indian Harbour Beach, um hier auf dem Banana River und seinem Nebenkanal viele Kilometer bei sommerlichen Temperaturen zu absolvieren zu können und somit einen ersten Teil der Grundlage für die vorolympische Saison 2019 zu legen.

Nach unserer Landung ließen es sich einige nicht nehmen bei der Autovermietung die Chance zu nutzen und für die nächsten vier Wochen einen Pickup zu fahren. Wann hat man schon mal die Gelegenheit dazu wenn nicht im Land der großen Autos. So war die Fahrt zur Unterkunft mit Paddeln und Taschen auf der Ladefläche ein kleines Erlebnis.

In unserer Unterkunft angekommen wurden wir sogleich von Charlie und Emma begrüßt, zwei Goldendoodle, die zusammen mit den Besitzern des Hauses Ron und Leslie ihr Haus für die nächsten Wochen unserer Gastgeber sein würden. In den drei Zimmern wohnen wir in unserer C4-Weltmeisterbesatzung von 2017, also Sebastian Brendel, Jan Vandrey, Conrad Scheibner aus Berlin und ich. Wir trainieren zusammen täglich gemeinsam und zu den Mahlzeiten wird auch gemeinsam gekocht.

Der erste Tag wurde dazu genutzt die eingelagerten Boote aus den Lagerräumen zu holen und für das Training vorzubereiten. Für unser Canadierteam ist dabei die Wiese hinter dem Haus als Bootsliegeplatz ideal, wohingegen z.B. die Kajakdamen von ihrer Unterkunft am Strand immer etwa 10 Minuten zu den Paddeleinheiten mit dem Auto fahren müssen. Das anschließende Training ist dabei am ersten Tag etwas ruhiger gestaltet um sich an die Zeitverschiebung von sechs Stunden und die Temperaturen um die 25 Grad zu gewöhnen. Eine Umstellung, die man nicht unterschätzen sollte.

Vieles ist für uns, die schon öfter hier waren, bekannt. Jedoch ist es auch schön ins Fitnesscenter zu fahren und mit Namen begrüßt zu werden. Dabei fühlt man sich gleich ein bisschen heimisch und das Training und viel leichter an, so dass die vier Wochen ziemlich schnell vergehen werden.

Neben den vielen Paddel- und Krafteinheiten steht auch des Öfteren auch neben Laufen und Gymnastik auch Beachvolleyball auf dem Trainingsplan. Die Felder befinden sich direkt am Strand und laden somit nach dem Training auch zu etwas Badespaß ein.

Florida bedeutet für jeden, der noch nie hier war, soviel wie „Sommer, Palmen, Sonnenschein“. Wenn es dann doch Tage gibt an denen das Thermometer morgens kaum die 10 Grad überschreitet, erinnert man schnell an die Temperaturen zuhause und packt die langen Sachen und die Mütze aus. Man will ja schließlich nicht krank werden. Abends sitzen wir auch gerne mal am Lagerfeuer und entspannen uns für die nächsten Trainingseinheiten.

Das Training gestaltet sich meist im 2½ Tage Rhythmus, so dass wir an jedem dritten Tag einen Nachmittag zur freien Verfügung haben.  Shoppen steht dann für die meisten an Platz 1 der Planung um hier ein paar gute Angebote abzugreifen, die Weihnachtsgeschenk für die Liebsten daheim wollen schließlich auch besorgt werden. Andere genießen ihre Zeit am Strand der nur einige Minuten mit Auto entfernt ist.

Etwa zur Hälfte des Trainingslagers fanden sich alle Disziplingruppen im Haus der Kajakherren zu einem gemütlichen Grillabend zusammen. Mit dabei war auch ein alter Bekannter, der es sich zur Aufgabe gemacht hat seine Erfahrung an jüngere Sportler weiter zu geben. Nun unterwegs als Bundestrainer der Kanadischen Canadierfahrer, steht der dreifache Olympiasieger Andreas Dittmer auch gerne bereit uns mit Booten des Kanadischen Teams auszuhelfen, damit wir, um Abwechslung in den Paddelalltag zu bringen, ab und zu in den Vierer-Canadier einsteigen können.

Auch unsere Floridawurzeln werden gepflegt. In der noch verbleibenden Woche werden wir uns mit Karin und Ken Serakas aus Stuart zum Abendessen im deutschen Restaurant Edelweiss treffen. Als Freunde des Potsdamer Kanusports konnten wir bis 2013 in ihrem Roundhouse in der Cove Road in Stuart, während unserer Trainingsaufenthalte in Florida, unser Domizil beziehen. Dort liegt der Ursprung unserer jahrelangen Verbundenheit mit dem Sunshine State, nutzen Potsdamer Sportler doch schon seit 2002 die hervorragenden Trainingsbedingungen an der amerikanischen Ostküste.

Am 17. Dezember werden wir unsere Heimreise antreten um die Weihnachtsfeiertage mit unseren Familien verbringen zu können. Für einen wird es sicher ein besonderer Flug durch die Nacht in den nächsten Tag hinein werden, feiert unserer Coach Ralph Welke doch am 18. seinen 59. Geburtstag.

2018 - der letzte Wettkampf: 

KCP-Nachwuchs gewinnt die Hälfte aller Athletiktitel 

Nahezu 200 junge Kanusportler/-innen der Jahrgänge 2005 bis 2009 aus elf Kanuvereinen/-abteilungen waren am 17. November im Potsdamer Sportpark Luftschiffhafen mit Feuereifer im Kampf um die Medaillen bei den Athletikmeisterschaften  des Landes-Kanu-Verbandes Brandenburg dabei. 

Die zahlenmäßig stärksten Teilnehmerfelder hatten die Landesstützpunkte (LSP) des Kanu-Clubs Potsdam im OSC (78) und des SV Stahl Finow (27) sowie der Rathenower WSV Kanu 1922 (20) aufgeboten. Insgesamt erfolgte die Medaillenvergabe innerhalb von 18 Gruppen, in denen je ein Mitteltrecken- und Sprintlauf, Kugelweitwurf, verschiedene Kraftdisziplinen und für den Jahrgang 2009 ein Gewandtheitslauf zu absolvieren waren.   

Die leistungsstärksten Vereine: Potsdam vor Spremberg und Rathenow

Mit neun Titelgewinnen sowie acht Silber- und neun Bronzeplätzen erwiesen sich die Nachwuchskanuten vom LSP Potsdam am erfolgreichsten. Die Spremberger Paddeltalente gewannen zwei Landesmeistertitel und zweimal Silber, während die jungen Rennkanuten aus Rathenow zwei Gold- und eine Bronzemedaille eroberten. 

Beachtenswerte Einzelergebnisse des KC Potsdam

Beeindruckende Gesamtresultate erzielten aus Potsdamer Sicht vor allem Justine Böttcher, Lilly Timm, Gregory Nicolas Röttges-Hess, Matwej Genrich, Bruno Spangenberg, Max Weißmüller und Mika Francke, 

Günter Welke

2018 – das finale psssst…Bootsgeflüster: 

Alles Gute zum Geburtstag Jan Vandrey! 

Ex-Weltmeister Ronald Verch schreibt über das, was sich hinter den Kulissen des erfolgreichsten Kanuclubs der Welt ereignet oder besprochen wird. 

Die Palmen und die Sonne in Florida haben Jan hoffentlich darüber hinweggetröstet, dass er seinen Geburtstag nicht im Kreise seiner kleinen Familie feiern konnte. Aber in Zeiten des Internets sind die Liebsten zum Glück nicht mehr ganz so fern. Ein bisschen gefeiert wurde am vergangenen Dienstag (11.12.) aber hoffentlich trotzdem als der viertplatzierte der diesjährigen Weltmeisterschaften im C4 über 500m seinen 27. Geburtstag im Kreise der Nationalmannschaft im Trainingslager in Indian Harbour Beach feierte. 

Die Mitglieder des Kanu-Clubs Potsdam sowie des Fördervereins für den Kanu-Club wünschen Jan nachträglich alles Gute zu seinem Ehrentag, vor allem viel Gesundheit, privat nur das Beste und selbstverständlich für die vor ihm liegenden, sportlichen Herausforderungen auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in Tokio maximale Erfolge!

Nikolauspaddeln 2018

Zum zweiten Mal fand am 5. Dezember das Nikolauspaddeln der Trainingsgruppe der Sponsoren statt und hatte fast schon den Status einer Tradition.
Nicht nur die Beteiligung war rekordverdächtig sondern auch die Tatsache, dass 22 Nikoläuse in einem Canadier im Dunkeln über die Havel paddelten.
Dort, wo sonst Weltmeister und Olympiasieger und die es mal werden wollen täglich trainieren, starteten unsere Sponsoren und Förderer bei idealem Paddelwetter und unter Flutlicht, zu ihrer letzten Ausfahrt des Jahres 2018.
Die Stimmung hätte nicht besser sein können und die Vorfreude darauf, dass Peter Krafft unser ehrenamtlicher Gastronom in der Kanuscheune einen zünftigen Gänsebraten vorbereitet hatte, setzte bei allen zusätzliche Kräfte frei.
Zurück in der Kanuscheune wurde dann ausgiebig über die zurückliegende Saison gefachsimpelt und neue Pläne für ein neues gemeinsames sportliches Event 2019 geschmiedet.
Es war ein gelungener Abschluss, eines erfolgreichen Trainingsjahres, darüber waren sich alle einig.
Ein großes Dankeschön an Peter Krafft und seinem Team und an unseren Paddelfreund Frank Fahland, für seine weihnachtlichen Leckereien aus seiner Backstube, die wieder vorzüglich waren.
Persönlich möchte ich aber auch im Namen aller Kanutinnen und Kanuten des Kanu-Club Potsdam ein Dank an die Paddelgruppe der Sponsoren sagen, denn durch ihre Aktivitäten und ihrer Spendenfreundlichkeit wird ein großer Beitrag zur Aufrechterhaltung des Vereinslebens geleistet.

Jürgen Eschert

2018 – das ultimative Angebot:

Einladung zum Weihnachtslauf

Bevor die Weihnachtsfesttage und der Jahreswechsel im Familienkreis und mit Freunden genossen und gefeiert werden, verabschieden sich am 20. Dezember die Aktiven und Trainer von Bundes-/Landesstützpunkt des KC Potsdam nach einer erfolgreichen Saison mit einem zünftigen Lauf über ca. 13 Kilometer entlang des Templiner Sees. Auch alle anderen Sportfreunde und Unterstützer des Kanu-Clubs Potsdam im OSC sind herzlich zur Teilnahme an dem Weihnachtslauf eingeladen.

Der Start erfolgt ab 13.00 Uhr auf dem Radweg vor dem Bootshaus. Jeder Teilnehmer wird für seine Anstrengungen im Ziel mit einem Schokoladenweihnachtsmann belohnt. 

Günter Welke

 

2019 – was steht bevor? 

Der Chefstatistiker der „Kanuspitze“ stellt die drei großen Fragen des kommenden Jahres

Es ist unstrittig, dass die Potsdamer Sportlerinnen und Sportler bestrebt sein werden, sowohl ihre persönliche Medaillenbilanz als auch die ihres Kanu-Clubs weiter zu ergänzen. So stehen in der internationalen Gesamtbilanz für den KC Potsdam bei Weltmeisterschaften bislang 176 WM-Medaillen, davon 84 WM-Titel sowie 116 EM-Medaillen, davon 51 EM-Titel zu Buche. Bei den Deutschen Meisterschaften (seit 1991 im gesamtdeutschen Rahmen) errang der KC Potsdam insgesamt (Leistungsklasse und Nachwuchs) 1.380 Medaillen, davon 585 Goldmedaillen. Aber wer kann was schaffen?

von Günter Welke 

Frage eins: Welcher Bootsbesatzung mit KCP-Athleten wird es 2019 gelingen, die 180.te WM- bzw. 120.te EM-Medaille zu erkämpfen? 

Frage zwei: Wer wird es schaffen, die 600.te Goldmedaille bzw. 1.400.te Medaille insgesamt bei den Deutschen Meisterschaften 2018 für den Kanu-Club Potsdam zu gewinnen?

Das kann besonders spannend sein, weil die diesjährigen nationalen Titelkämpfe auf dem Beetzsee in Brandenburg an der Havel ausgetragen werden. Sicherlich wird das jeweilige Ereignis auch vom Zeitplan der Meisterschaften beeinflusst. Andererseits sieht sich vielleicht das eine oder andere Fördervereinsmitglied veranlasst, für diesen Anlass einen besonderen Anreiz zu setzen. 

Frage drei: Wer unserer bislang erfolgreichsten Athleten nutzt die Chance, die Anzahl eigener internationaler Meisterschaftsmedaillen weiter zu vergrößern?

Ronald Rauhe könnte seinen bisherigen 25 WM-Medaillen (davon 15 WM-Titel) weitere hinzufügen. Oder Sebastian Brendel, der seine 20.te WM- und 25.te EM-Medaille in Aussicht hat. Nur jeweils zwei Medaillen sind dazu nötig. Auch Franziska John (letztmalig: zuvor Franziska Weber) hat die Möglichkeit, ihr internationales Medaillenkonto (bis jetzt 13 WM- und 19 EM-Medaillen) aufzustocken  wie ebenso Jan Vandrey, Stefan Kiraj, Tamas Gescö oder Annika Loske. 

Einige bedeutsame Wettkämpfe, Veranstaltungen und Ereignisse der Saison 2019

Januar

02.-13. Ski-Lehrgang des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) in St. Moritz
25. 19. Kanu-Party des Fördervereins des KC Potsdam in Potsdam
03.-11. Wintertrainingslager KC Potsdam Schüler A bis Junioren in Klingenthal, Regen.
    Berchtesgaden und im Allgäu
     
     

Februar

02.-24. Trainingslager des Deutschen Kanu-Verbandes in Florida
     
     

März

01.-03. Athletik-Qualifikation für Junioren-WM in Kienbaum
06.-21.  Trainingslager des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) in Sabaudia
30. D-Kaderüberprüfung des Landes-Kanu-Verbandes Brandenburg in Potsdam
     
     

April

08. Gemeinsames Anpaddeln der Potsdamer Kanuvereine in Potsdam
06.-07. 1. nationale Qualifikation (Leistungsklasse & Junioren) für WM in Duisburg
13. Einer-Omnium   (Nachwuchs des LKV Brandenburg) in Werder
26.-28. 2. nationale Qualifikation (Leistungsklasse & Junioren) für WM in Duisburg
28. 59. Werner Hoheisel-Gedenkregatta (Nachwuchs) in Kirchmöser
     
     

Mai

03.-05. Große Brandenburger Regatta in Brandenburg a. d. Havel
03.-05. Regatta mit 1. Nationalmannschaftscup Jugend in Esssen
18.-19. Regatta mit 2. Nationalmannschaftscup Jugend in Mainz
18.-19. Schülerregatta in Friedersdorf
18.-19. Werbellinsee-Regatta (Nachwuchs) in Wildau
23.-26. 1. Weltcup Kanu-Rennsport in Poznan
24.-26. Internationale Junioren-Regatta in Brandenburg a. d. Havel
25.-27. European Games Kanu-Rennsport in Minsk
30. Himmelfahrtstour des Fördervereins des KC Potsdam in Potsdam
31.05.-02.06 Landesmeisterschaften Kanu-Rennsport in Brandenburg a. d. Havel
31.05.-02.06. 2. Weltcup Kanu-Rennsport in Duisburg
     
     

Juni

9. Potsdamer Wasserspiele in Potsdam
14.-16. Schülerregatta in Wusterwitz
15.-16. Veranstaltung 50 Jahre Regattastrecke Beetzsee Brandenburg in Brandenburg a. d. Havel
17.-23. Trainingslager des DKV in Vorbereitung auf Europäische Spiele in Duisburg
25.-27. Europäische Spiele in Minsk
27.-30. Ostdeutsche Meisterschaften Kanu-Rennsport in Brandenburg a. d. Havel
     
     

Juli

07.-19. Trainingslager des DKV in Duisburg
11.-14. Europameisterschaften Kanu-Rennsport für U23 & Junioren in Racice
25.-28. Weltmeisterschaften Kanu-Rennsport für U23 & Junioren in Pitesti
27.07.-03.08. Feriensommer für Schüler des LKV Brandenburg in Blossin
     
     

August

03.-04. Deutsche Meisterschaften Kanu-Rennsport im Parallelsprint in Berlin
04. Einschulung an der Sportschule in Potsdam
05.-21. Trainingslager des DKV in Vorbereitung auf WM in Duisburg
16.-18. Regatta (Nachwuchs) in Wusterwitz
21.-25. Weltmeisterschaften Kanu-Rennsport in Szeged
30.08.-01.09. Deutsche Meisterschaften Kanu-Rennsport mit in Brandenburg a. d .Havel
. 3. Nationalmannschaftscup Jugend .
     
     

September

07.-11. Trainingslager des DKV  in Vorbereitung d. vorolympische  Wettkämpfe in Japan
08. Kanalsprint des KC Potsdam in Potsdam
12.-15. vorolympische Testwettkämpfe in Tokio
14. Manfred Glöckner Gedenkregatta (Nachwuchs) in Werder
13.-15. Olympic Hopes in Bratislava oder Bydgoszcz
22. Olympiapokal (Nachwuchs) in Sachsen
28. D-Kaderqualifikation des LKV Brandenburg in Potsdam
     
     

Oktober

26. Herbst-Mehrkampf und Nachnominierung D-Kader des LKV in Eisenhüttenstadt
     

November

9. Tag der offenen Tür in der Sportschule

in Potsdam

16. Landesmeisterschaften Athletik

in Potsdam

24. Abpaddeln des KC Potsdam

in Potsdam

     

Dezember

7. Nikolauspokal (Nachwuchs) in Finow
11. Lichterlauf und Weihnachtsfeier in Potsdam
14. Weihnachtslauf in Potsdam
     

Günter Welke

Liebe Sportlerinnen und Sportler, liebe Trainer,
liebe Freunde des Kanu- Club Potsdam.

Nach einem sehr erfolgreichen Jahr sagen wir nochmals allen "Danke". Wir wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest und für das Jahr 2019 alles Gute, Gesundheit, Glück und persönlichen und sportlichen Erfolg. Wir wünschen uns gemeinsam viele schöne Stunden und Erlebnisse, beim Kanu- Club Potsdam.

Und zum Schluss: 

Wir danken für Ihr Interesse! 

Die erste Kanuspitze des neuen Jahres erreicht Sie am 1. Februar 2019.

Sie wollen sich mit einer Idee oder einem Beitrag beteiligen?
Nicht zögern – frohe Weihnacht: