Verehrte Mitglieder des Kanuclubs Potsdam
und seines Fördervereins, liebe Kanufreunde,

Er ist gut geglückt, der Start ins neue Jahr 2019. Auch wenn anfangs noch einmal zurückgeblickt wurde. Auf der traditionellen Kanuparty im Seminaris Seehotel wurde ein letztes Mal der Blick auf das Jahr 2018 und dessen Erfolge zurückgeworfen. Günther Welke berichtet uns vom Abend der Potsdamer Kanufamilie, Jörg Krause von der ebenfalls stattfindenden ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins. 

Familie ist ein gutes Stichwort. Familie Kurth schickt sich an 2019 wieder von sich reden zu machen. Ronald Verch stellt uns Reiner und Elias Kurth und ihre Geschichte vor. 

Es heißt immer, Kanuten werden im Winter gemacht. Klingenthal, Oberallgäu, Florida, das sind die Orte an denen sich unsere Athletinnen und Athleten aller Altersklassen auf die neue Saison vorbereiten. Uns berichten sie hier in der Kanuspitze. 

Sportlich zur Sache ging es für die Jüngsten bereits beim Mehrkampf in Spremberg. Jeffrey Zeidler kann tolle Ergebnisse verkünden. 

In unserer Kategorie „wirklich Kanuspitze“ stellen wir diesmal Martin Tauschke vor. Als Geschäftsführer der SunFarming GmbH unterstützt der ehemalige Kanute seit Jahren die Jüngsten in unserem Verein. Clara Thieme hat mit ihm gesprochen. 

Und im Bootsgeflüster gibt es diesmal zwei Jubilare namens Frank: Frank Fahland feierte im Januar seinen 65., Frank Cwickla seinen 60. Geburtstag. Wir gratulieren. 

Abschließend noch ein Wort in eigener Sache: Nach zwei Jahren als Leiter des Teams Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation – das unter anderem die Beiträge der „Kanu-Spitze“ verfasst – hat Thomas Braune Ende Dezember dieses Amt aus familiären Gründen an Ronald Verch übergeben. Der Kanu-Club, dessen Förderverein und seine bisherigen Mitstreiter danken Thomas sehr für sein Engagement in den vergangenen 24 Monaten. Mit Ronald hat nun ein junges Gesicht den Staffelstab übernommen, das im Verein alles andere als unbekannt ist. Der Promotions-Student für Sportwissenschaften schwang bis 2016 selbst das Stechpaddel für den KC Potsdam, war „ewiger“ Trainingspartner Sebastian Brendels und krönte seine eigene sportliche Laufbahn mit dem WM-Titel im Einer-Canadier über 5000 Meter bei den Weltmeisterschaften 2010 in Poznan. Ronald, der in diesem Februar seinen 33. Geburtstag feiert, ist dem KCP weiterhin eng verbunden und trug bereits in den vergangenen beiden Jahren mit zahlreichen Beiträgen und dem „Bootsgeflüster“ zum Gelingen der „Kanu-Spitze“ bei. Nun übernimmt er noch mehr Verantwortung.

 

Viel Vergnügen mit der „Kanuspitze“ – Anregungen und Artikel gern über info@kanuteamwork.de

Sport frei!

Ihr KCP-Fördervereinsvorstand

Kanuparty 2019 - Ergebnisse im Sportjahr 2018 stärken Zuversicht auf erfolgreiche vorolympische Saison 

Zahlreiche Persönlichkeiten würdigen Leistungsbilanz 2018 des Kanu-Clubs Potsdam im OSC 

Unter den Teilnehmern der diesjährigen Kanuparty im Seminaris SeeHotel Potsdam, die durch den Vorsitzenden des Fördervereins Andreas Neue und den Abteilungsleiter des KC Potsdam Torsten Gutsche herzlich willkommen geheißen wurden, befanden sich nicht nur die erfolgreichsten Sportler/-innen des KC Potsdam und deren Trainer/-innen, sondern gleichfalls viele Honoratioren aus dem Bereich der Politik, des Sports und der Wirtschaft.

So konnte mit dem Leiter des Konsulats der ungarischen Botschaft Szaba Schultheisz, ein hochrangiger Vertreter des Gastgeberlandes der 49. Weltmeisterschaften  Kanu-Rennsport 2019 begrüßt werden.

Aus der Landesregierung waren die Ministerin für Bildung, Jugend und Sport Britta Ernst, der Bevollmächtigte des Landes beim Bund Staatssekretär Thomas Kralinski und der Landtagsabgeordnete und Sportminister a.D. Günter Baaske gekommen. Die Stadt Potsdam war durch die Vorsitzende der SVV Birgit Müller, den Oberbürgermeister Mike Schubert und die Beigeordnete für Bildung Kultur und Sport Noosha Aubel  vertreten. Mit Thomas Konietzko (Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes), Andreas Gerlach (Vorstandsvorsitzender des Landessportbundes Brandenburg), Michael Schröder (Präsident des Landes-Kanu-Verbandes  Brandenburg) sowie Rainer Speer (Präsident des OSC Potsdam Luftschiffhafen) wurden kompetente  Vertreter des Sportbereiches verschiedener Ebenen ebenso freudig empfangen, wie auch zahlreiche erfolgreiche Sportler mit ihren Angehörigen, verdiente Sponsoren und Förderer des KC Potsdam sowie ehrenamtliche Unterstützer. 

Unterstützung durch Land und Stadt sind gewiss 

Die Sportministerin gratulierte in ihrem Grußwort den Sportlern und Trainern des Kanu-Clubs Potsdam zu den Erfolgen in der Saison 2018 und betonte, dass sich nach Antritt ihres Ministeramtes und ihrer Anwesenheit bei den Deutschen Meisterschaften 2018 in Hamburg bereits ein richtiges Zugehörigkeitsgefühl zu den Kanuten entwickelt hat. Gleichwohl lobte sie die Wasserspiele und den Kanalsprint in der Landeshauptstadt als „Veranstaltungen mit unglaublicher Anziehungskraft“ und wünschte den Potsdamer Kanurennsportlern/-innen viel Erfolg im Jahr 2019. Sie versicherte, dass die Landesregierung weiterhin ein zuverlässiger Partner für den KC Potsdam sein wird. 

OB Mike Schubert betonte zu Beginn seiner Ausführungen: „Der Kanusport gehört zu Potsdam“. Er verwies mit Nachdruck darauf, dass nicht nur der Spitzensport seine persönliche Anerkennung findet, sondern auch das praktizierte System der Nachwuchsförderung, das sich als ‚Talenteschmiede‘ bewährt hat. „Die vorjährige Auszeichnung des KC Potsdam mit dem ‚Grünen Band für vorbildliche Talentförderung im Verein‘ stellt eine hohe Anerkennung der praktizierten Nachwuchsarbeit dar“, betonte das Stadtoberhaupt und verwies darauf, dass „ ..die ‚Anwesenheit eines großen Teils der Potsdamer Sportgemeinschaft auf der heutigen Veranstaltung ein Hinweis darauf ist, dass die Erfolge der Kanusportler nicht nur in Fachgremien geschätzt werden“. Den an die Adresse des KC Potsdam gerichteten Verweis auf stetige Unterstützung seitens der Stadt ergänzte Schubert abschließend mit den besten Wünschen  für ein ‚tolles Kanujahr‘. 

Leistungen im Wettkampfjahr 2018 stärken Erwartungen auf erfolgreiche vorolympische Saison 

Die in den Grußworten und bei der Ehrung der Sportler und Trainer erwähnten und gewürdigten starken Leistungen der Aktiven des KC Potsdam in der letztjährigen Saison wurden eindrucksvoll auf einer Großleinwand bildlich in Erinnerung gerufen.

International hatten die Potsdamer Sportler/-innen im Bestand der Auswahlteams des Deutschen Kanu-Verbandes Anteil an 5 Welt- und 1 Europameistertitel sowie weiteren 2 Welt- und 3 Europameisterschafts-medaillen. Darüber hinaus stehen im Juniorenbereich 5 Welt- und 2 Europameisterschaftsmedaillen.

Bei den Deutschen Meisterschaften wurde mit insgesamt 80 Medaillen, davon 36 Gold- 26 Silber- und 18 Bronzemedaillen, ein neuer Vereinsrekord erzielt. Auch bei den Ostdeutschen- und Landes-Meisterschaften nahm der KC Potsdam in der Medaillenbilanz gegenüber den teilnehmenden Vereinen und Renngemeinschaften die Spitzenposition ein. Eine Gesamtbilanz, auf die mit Recht alle Vereinsmitglieder stolz sein können. 

Neben der Würdigung der starken Leistungen der Rennkanuten aller Altersstufen des Kanu-Clubs Potsdam im OSC während der Vorjahressaison, wurde bereits der Blick auf das Geschehen in der vorolympischen Saison 2019 gerichtet. Geht es doch neben Medaillengewinnen bei den internationalen und nationalen Meisterschaften vor allem darum, insbesondere bei den Weltmeisterschaften Ende August in Szeged, möglichst zahlreiche Quotenplätze für den Deutschen Kanu-Verband zu den Olympischen Spielen in Tokio zu erringen. Damit werden die Grundlagen für einen Startplatz bei Olympia 2020 geschaffen.

Die einzelnen Veranstaltungshöhepunkte der Kanuparty wurden von einem Musikertrio umrahmt, das mit seinen mitreißenden ungarischen Melodien beste Stimmung erzeugte und die Anwesenden auf die Weltmeisterschaften 2019 in Szeged musikalisch einstimmte. 

Ein Dankeschön an Athleten, Trainer und Unterstützer 

In Anerkennung der erbrachten Leistungen und der persönlichen Verdienste  im Vorjahr erhielten zwanzig der erfolgreichsten Leistungsklasse- und Nachwuchssportler/-innen sowie  und sechs Trainer/-innen durch Ministerin Britta Ernst, den Vorsitzenden des Fördervereins Andreas Neue und den Abteilungsleiter Torsten Gutsche kleine Präsente und ein Blumengebinde überreicht. Wobei die Ehrung der Nachwuchssportler zeitlich getrennt in zwei Gruppen erfolgen musste, da sich das Eintreffen der am gleichen Tag aus dem Trainingslager  in Florida zurückkehrenden Athleten aus verkehrstechnischen Gründen etwas verzögert hatte. Die famose Stimmung im Seminaris SeeHotel wurde durch diesen Umstand keineswegs getrübt.

Herzlichen Beifall bei der Auszeichnung für ihr Engagement erhielten   ebenfalls die ehrenamtlich tätigen Unterstützer Ronald Verch und Peter Krafft sowie stellvertretend für alle engagierten Sportlereltern die Ehepaare Benecke und Müller.

Den Spitzensportlern Ronald Rauhe und Tamas Gescö war es ihrerseits ein ehrliches Bedürfnis, all denjenigen, die durch ihre Förderung und Unterstützung sowie  ihren persönliches Einsatz dazu beigetragen haben, die genannten sportlichen Erfolge zu erreichen, ein herzliches Dankeschön zu übermitteln. Der gebürtige Ungar Tamas Gescö brachte zum Ausdruck, dass er anfängliche Probleme nach seinem Wechsel zum KC Potsdam schnell überwinden konnte, sich nunmehr voll als Deutscher fühle und er sich besonders darüber freuen würde, wenn er bei den Weltmeisterschaften 2019 in Szeged eine Startmöglichkeit erhält. Einigen der anwesenden Unterstützer, Sponsoren und Förderer bekamen von Rauhe und Gescö persönlich die signierten Kanu-Kalender 2019 des KC Potsdam überreicht. Zuerst Ministerin Britta Ernst.

Dem Vorstandsvorsitzenden des Landessportbundes Brandenburg und des Fördervereins des OSP Brandenburg Andreas Gerlach war es ein besonderes Anliegen darauf hinzuweisen, dass solche Ergebnisse, wie sie der KC Potsdam aufzuweisen hat, nur dann möglich sind, wenn im Verbund von Institutionen, Olympiastützpunkt, Sportschule, Sponsorentätigkeit und Ehrenamt eine Basis geschaffen wird, die beste Voraussetzungen für das Training und den Wettkampf bieten. Angefangen von der Securitas Deutschland GmbH als langlebigsten Partner für Potsdamer Sportvereine über zahlreiche institutionelle und private Unterstützer dankte er allen, die ihren Teil zur Entwicklung des Kanusports beigetragen haben. 

Der Ort der Weltmeisterschaften 2019 lässt grüßen 

Nicht nur die Potsdamer Kanusportler selbst, sondern auch deren Anhänger blicken bereits jetzt gespannt auf die sportlichen Höhepunkte der Saison 2019.

Als Gast der Potsdamer Kanuparty betonte der Leiter der Konsularabteilung der Ungarischen Botschaft Szaba Schultheisz, dass die Ungarn ein sportliebendes Volk sind. Der Kanusport erreicht zwar nicht die Popularität des Fußballs, nimmt aber einen hohen Stellenwert ein. Im gleichen Atemzug benannte er Deutschland und Ungarn als die erfolgreichsten Kanunationen, legt aber Wert auf die Feststellung, dass neben der Rivalität im Wettkampf ein freundschaftliches Verhältnis zwischen den Sportlern beider Länder existiert. Er versicherte, dass alles getan wird, die Weltmeisterschaften in Szeged gut vorzubereiten sind um sie zu einem positiven Erlebnis für Aktive und Zuschauer werden zu lassen. „Ich wünsche den deutschen Kanusportlern, vor allem den Potsdamer Aktiven, dass ihre Erwartungen bei den Weltmeisterschaften in Erfüllung gehen“, schloss Szaba Schultheisz seine Ausführungen und ermunterte die Anwesenden, auch als Zuschauer die ungarische Gastfreundschaft persönlich zu erleben. Anschließend ließ er es sich nicht nehmen, die von der Potsdamer Bäckerei Fahland gesponserte WM-Torte gemeinsam mit Franziska John, Sebastian Brendel, DKV-Präsident Konietzko und Bäckermeister Frank Fahland anzuschneiden. 

Szeged – Gastgeberstadt der Weltmeisterschaften 2019 

Seit den ersten Weltmeisterschaften Kanu-Rennsport 1938 in Vaxholm (Schweden) ist Szeged nach 1998, 2006 und 2011 in der diesjährigen Wettkampfsaison bereits zum vierten Mal mit der Ausrichtung der globalen Meisterschaften betraut. Die mit mehr als 160.000 Einwohnern drittgrößte Stadt Ungarns liegt im Süden des Landes nahe des Länderdreiecks mit Serbien und Rumänien. Die auf einem künstlich angelegten See für den Ruder-und Kanusport errichtete  Regattastrecke  wurde 1981 erstmals genutzt.

Wenn auch in der bisherigen Gesamtbilanz der errungenen WM-Titel der Deutsche Kanu-Verband (einschließlich DDR-Resultate) mit 212 zu 209 gegenüber den ungarischen Sportfreunden die Bootsspitze ganz knapp vorn hat, weist die Ergebnisliste von bislang dreimal Szeged-WM den Kanuverband der Magyaren eindeutig als erfolgreicher aus.

Den bislang 27 ungarischen WM-Titel und weiteren 20 WM-Medaillen aus drei Titelkämpfen in Szeged stehen nämlich „nur“ 15 errungene WM-Titel (davon sechs mit KCP-Beteiligung) und weitere 24 WM-Medaillen für den Deutschen Kanu-Verband (DKV) gegenüber. Ein gutes Omen also für den ungarischen WM-Gastgeber 2019, jedoch vielleicht auch gleichzeitig Ansporn für die deutschen Sportler, um ihre Bilanz auf dieser Regattastrecke aufzubessern. Dabei könnten sich besonders die Potsdamer Athleten von den tollen Ergebnissen ihres Kajakfahrers Ronald Rauhe im Jahre 2006 inspirieren lassen, der damals allein an drei von vier DKV-Goldmedaillen) beteiligt war. Nämlich im K1 über 200 m sowie gemeinsam mit Tim Wieskötter im K2 über 200 m und 500 m. Natürlich verbinden ebenso Sebastian Brendel angenehme Erinnerungen mit Szeged, denn mit zwei Titelgewinnen bei den Juniorenweltmeisterschaften 2005 begann dort  seine internationale Karriereentwicklung.

Auch der Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) Thomas Konietzko nutzte die Gelegenheit, den Förderern des Kanusports und Trainern sowie allen ehrenamtlich Tätigen im Kanu-Club Potsdam für ihr Engagement zu danken. Er animierte die Teilnehmer der Kanuparty, möglichst zahlreich die deutschen Kanurennsportler bei den Weltmeisterschaften 2019 vor Ort anzufeuern und Rückhalt zu geben. „Wir rechnen in Szeged mit 50.000 bis 70.000 Zuschauern und werden uns als DKV bemühen, Sie bei beim Erwerb von Eintrittskarten tatkräftig zu unterstützen“, sicherte Konietzko den Anwesenden zu. Gleichzeitig verwies er darauf, dass sich Reiner Rabe bereits im Vorfeld bereit erklärt hat, in Szeged die Einrichtung des „Deutschen Hauses“ als Begegnungsstätte von Aktiven und Kanubegeisterten in gewohnter Weise sicherzustellen. Also ein Grund mehr, persönlich bei den Welttitelkämpfen dabei zu sein. 

Günter Welke

Eisige Grundlage für den Sommer geschaffen 

Während der reguläre Schulunterricht erst am 07.01.2019 wieder aufgenommen wurde, traten bereits am 03.01. rund 40 Sportlerinnen und Sportler des Kanu Clubs Potsdam die Reise in das sächsische Klingenthal an.

Das 4-Köpfige Betreuerteam rund um Lehrer-Trainerin Petra Welke, lud die jungen Sportschüler zum alljährlichen Konditionstrainingslager auf Skiern in die Jugendherberge auf dem Aschberg, um auch für das bevorstehende Wettkampfjahr bestmöglich vorbereitet zu sein.

„Skifahren ist einfach eine super Alternative zum täglichen Training eines Kanuten.”, so Welke. „Wobei kann man sich sonst über drei Stunden konstant schnell durch die Gegend bewegen?”

Frei nach diesem Motto kämpften sich die Jugendlichen Tag für Tag über die anspruchsvollen Loipen des Vogtlandes. Durch abwechslungsreiche Indoor Einheiten, wie Kraft, Aerobic oder durchaus auch mal eine Massagestunde, kam auch keine große Langeweile auf. Ein Einzelwettkampf weckte noch einmal zusätzlich den eigenen Ehrgeiz, im sächsischen Schneegestöber sein Bestes zu geben.

Eben Dieses bereitete den Betreuern jedoch mit der Zeit einiges Kopfzerbrechen. Die Schneeberge wuchsen, die Loipen wurden unbefahrbar und die Wälder wurden aufgrund der Wetterlage gesperrt.

Was nun?

Glücklicherweise beeinflusste das Wetter eher erst zum Ende des Trainingslagers die sportlichen Aktivitäten, wodurch ein Großteil der Umfänge schon vorher geschafft werden konnte.

Eine Schneewanderung über die Felder Tschechiens und ein sportlicher Spielenachmittag sorgten dennoch für einen gelungenen Abschluss des 8 tägigen Camps.

Ein bisschen erschöpft und auch ein wenig glücklich, es bei dem starken Schneetreiben wieder den Berg heruntergeschafft zu haben, traten alle Beteiligten am 11.01. die Heimreise an.

Ein Grundstein für eine erfolgreiche Saison ist somit gelegt und ein wenig zu viel Schnee ist im Endeffekt doch immer noch besser als gar kein Schnee, oder? 

Als kreative Herausforderung, wurde den Zimmern der Reihe nach ein Tagesgedicht als Aufgabe gegeben.

Hier ein Paar der durchweg gelungenen Exemplare. 

3.Januar 

Morgens um fünfe aufgestanden
Um Mittags auf dem Aschberg zu landen 

Um halb sieben ging es los
die Freude war sehr groß 

Eine Pause in Osterfeld
der Busfahrer war unser Held 

Unten am Aschberg angelangt
alle Koffer in die Hand 

dann den Berg hinauf gerannt
und das Essen schnell verlangt 

Danach die Skier ausgeliehen
um ins Weiße loszuziehen 

Überall lagen Kinder im Schnee
Das tat ihnen bestimmt sehr weh 

Später schnell nach Haus
denn die Kräfte waren aus 

Dann gab es Abendessen
und der Hunger war vergessen 

Die Jugend durfte noch Kraft machen
da war es vielen nicht zum lachen 

Dann hatten alle Ruhe, auch sie
denn morgen geht es wieder auf die Skie‘ 

G.Siwula/C.Tornow/J.Böttcher/J.Tenner  (Klasse 9) 

8.Januar 

Der Himmel schwarz
Die Augen auf
Da nahm der Tag schon seinen Lauf 

Erstmal Frühstück
Dann zum Training
In den weißen Schnee hinein
Ab in Richtung Schneckenstein
Sonst ist der Parkplatz so allein 

Dort am Parkplatz pausierten wir
Ab zurück, das wissen wir 

Angekommen, umgezogen
Mittag gegessen
Pause gemacht
Dann erstmal eine Runde gelacht 

Neues Training, neues Glück
Da waren wir alle sehr entzückt 

Staffelspiele mag jedermann
Doch Körperkraft wohl nicht so dann 

Eins zwei drei, das Essen her
Da machten wir uns drüber her 

Nach den Hausaufgaben schliefen wir schnell
Denn es war auch nicht mehr hell 

L.Engel/L.Timm/Z.Gußer/J.Wolf (Klasse 7)

10.Januar 

Am heutigen Tag
War unsere letzte Fahrt 

Dann ging es raus ins Weiße 

In den Tiefschnee ging es nun
Da hatten wir viel zu tun 

Es dauerte nur kurz
Da gab´s den ersten Sturz 

Jonas ´ Kräfte waren schnell am Ende
So machte auch er, wie Viele, schon früher die Wende 

Der Rückweg war schwer, doch wir hauten alles rein
Denn jeder wollte schnell beim Essen sein 

Da gab es Hähnchen mit Reis
Draußen hing ein Zapfen aus Eis 

Um Eins bekamen wir die Regeln für ein Spiel
Das war sehr lustig und keinem zu viel

Wir waren früh fertig, denn die Trainer brauchten noch Zeit
Für die Auswertung brauchten sie eine Ewigkeit 

Nach dem Abendessen war noch Zeit
Drum waren alle für ein letztes Spiel gerne bereit 

L.Bange/O.Maurer/B.Hanisch/J.Böcklein (Klasse 9/10) 

Von Clara Thieme

// Skilager Bericht 2019 //

Am 03.01.2019 begann das Ski-Trainingslager für Trainingsgruppen von Katrin Wagner-Augustin und Jirka Letzin im Oberallgäu. Abfahrt war 5:00 Uhr am Morgen und nach ungefähr acht Stunden erreichten wir unser Ziel, den Heubethof im schneebedecktem Gunzesried, einem Ortsteil der Gemeinde Blaibach. Nachdem die Zimmerverteilung klar war, ging es für uns direkt auf die Piste. Einige übten sich zu Anfang noch in ihren Skatingkünsten, andere waren schon über alle Berge. Doch da den Trainer eine Einheit noch nicht genug war, überraschten sie uns nach dem Abendessen noch mit einer Krafteinheit.

Die folgenden zwei Tage verbrachte wir vormittags mit drei Stunden und nachmittags mit zwei Stunden Skifahren. Allerdings wütete ein regelrechter Schneesturm, bei dem sich der Pistenbully nicht auf die Strecke traute, sodass wir diese Aufgabe mehr oder weniger übernommen haben.

Am Samstag sind wir nur am Vormittag Ski gefahren, am Nachmittag hatten wir frei. Nur am Abend stand noch eine Krafteinheit an. 

Am Mittwoch war zur Abwechslung eine Schneeschuhwanderung geplant. Doch diese musste leider wetterbedingt ausfallen. Ein kleiner Trost war allerdings der freie Nachmittag der in Aussicht stand. Leider wurde auch hier unser Plan, einkaufen zu gehen, vom Schnee durchkreuzt.

Den nächsten Morgen musste die Skieinheit ausfallen, denn wir mussten erst mal unsere Busse und den Parkplatz von dem vielen Schnee, der bis dahin gefallen war, befreien und konnten nur am Nachmittag noch eine Runde Skifahren gehen.

Der Freitag hielt eine unschöne Überraschung für uns bereit. Wir mussten frühzeitig abreisen. Die Gefahr das wir am Sonntag auf Grund der Schneemassen nicht mehr nach Hause kommen würden war einfach zu groß. Daher entschieden sich die Trainer nach dem Mittagessen für unsere Abreise. Die Meisten von uns waren darüber nicht sehr erfreut, wahrscheinlich weil wir wussten, dass in Potsdam nicht mehr so super leckeres Essen auf uns warten würde. Doch nach acht langen Stunden kamen wir mitten in der Nacht wieder in Potsdam an und somit war das wohl schneereichste Skilager zu Ende. 

von Marie Florian 

Trainingslager der Trainingsgruppe Paarmann unter der Sonne Floridas 

Bereits am 4. Januar ging es für Trainingsgruppe von Clemens Paarmann und einem Sportler aus Heilbronn in die Wärme, genauer gesagt auf die schöne Insel Merritt-Island in Florida/USA, die den Indian-River vom Banana-River trennt. Nach einem Tag Eingewöhnung, der aufgrund des Jetlags mit dem Anschauen des Sonnenaufgangs, einem Bagel-Frühstück und dem Erkunden unserer neuen Trainingsorte vorüberging, konnten alle voll ins Training einsteigen.

Nach acht Trainingstagen und bereits 160 gefahrenen Kilometern durften wir uns auf einen komplett freien Tag freuen. Diesen verbrachte ein Teil der Gruppe mit dem Besuch eines Rutschenparks in Orlando. Der freie Tag sorgte bei den meisten nochmal für ein neues Hoch, das dabei half mit voller Kraft in die zweite Hälfte des intensiven Lehrganges zu starten.

In den nächsten Tagen sollten wir erstmals spüren wie wechselhaft das Wetter hier sein kann, denn über Nacht sanken die Temperaturen um 15 Grad, von 22 auf 7 Grad, worauf wir zum Glück, dank Herr Paarmanns Mistrauens dem Wetter gegenüber, bestens vorbereitet waren.

Nach 17 Trainingstagen, 310 gepaddelten Kilometern und etlichen Litern Sonnencrem machten wir uns braun- bzw. rotgebrannt, erschöpft, aber mit dem Gefühl eine ordentliche Grundlage für die kommende Saison gelegt zu haben, auf den Weg zurück in die Heimat.

Leider hielt die Rückreise noch einige Strapazen für uns bereit. Am Flughafen erfuhren wir, dass unser Flug nach Berlin gestrichen wurde und wir uns mit unseren großen Taschen und den Paddelpaketen auf eine fünfstündige Zugfahrt nach Berlin begeben mussten. Durch den Flug und die Zeitumstellung schon ziemlich müde war dies nochmal eine ziemliche Herausforderung für alle, zumal gerade die großen Paddelpakete ja mit dabei waren und verstaut werden mussten. Es zeigte sich jedoch, dass eine Zugtoilette ein hervorragender Ort zum Verstauen ist. Pünktlich zur Eröffnung des Buffets trudelten wir letztlich auf der Kanuparty ein – wenigstens das klappte. 

von Leonard Busch

Foto: Leonard Busch

// Bootsgeflüster // 

Rainer und Elias Kurth – zwei die in Kirchmöser das Handwerk lernten und in Potsdam die Kanuwelt erobern 

Die Familie Fischer ist in Kanukreisen natürlich jedem ein Begriff. Birgit und Fanny Fischer als Olympiasiegerinnen, ja die eine sogar die erfolgreichste deutsche Olympioniken, Frank Fischer als mehrfacher Weltmeister. Aber auch die Familie Kurth hat in ihren Reihen einige historische Erfolge aufzuweisen und hoffentlich noch die ein oder andere Medaille vor sich. 

Elias und sein Großonkel Reiner Kurth haben vieles gemeinsam auch wenn sie fast 50 Jahre trennen. Die Liebe und Faszination zum Kanusport und insbesondere zum Kajak gehört auf jeden Fall dazu. Auch ihr sportlicher Weg zeigt viele Parallelen auf.

Beide lernten in Kirchmöser, einem Ortsteils im Westen von Brandenburg/Havel, das Paddeln. Rainer mit 14 Jahren bei der damaligen Betriebssportgemeinschaft Lok Kirchmöser, Elias bereits im zarten Alter von sieben Jahren beim heutigen ESV Lok Kirchmöser. „Ich brauchte eine Beschäftigung für den Nachmittag als die erste Klasse sich dem Ende neigte“, berichtet der 17-jährige. „Das Kanubootshaus war nicht weit von unserem Zuhause und meine Mutter ist in ihrer Jugend auch ein wenig gepaddelt, da wollte ich es auch ausprobieren und habe schnell großen Spaß daran gefunden“. Und die Erfolge des Großonkels? „Die waren mir anfangs gar nicht so bewusst, dafür war die Zeitspanne einfach zu groß, auch wenn immer ein Bild von ihm im Clubraum in Kirchmöser hing“.

Und auf die Erfolge von Reiner kann man nicht nur in Kirchmöser, sondern auch in Potsdam stolz sein. Im Jahre 1969 wurde Reiner nach Abschluss seiner dreijährigen Lehre zum Betriebsschlosser zum ASK Vorwärts Potsdam delegiert. „Für mich war das natürlich eine tolle Verbesserung, musste ich doch vorher Ausbildung und Training unter einen Hut bekommen. Nun konnte ich mich voll aufs Training konzentrieren“ erzählt der heute 67-jährige Rentner. In Potsdam nahm seine sportliche Karriere weiter einen steilen Aufstieg und er gewann gemeinsam mit Alexander Slatnow vom SC Neubrandenburg die Goldmedaille im K2 über 1000m bei den  Weltmeisterschaften 1971 in Belgrad und war damit der erste Weltmeister für den ASK Potsdam. Ein Jahr später belegten die beiden den vierten Platz bei den Olympischen Spielen in München. „Meine Stärken lagen eindeutig auf den langen Strecken, 1.000 und 10.000 Meter“.

Und Elias? „Seine Stärken liegen auch auf den längeren Strecken, so 1000m und mehr“ erklärt Reiner. „Früher, als er noch in der Schülerklasse gestartet ist, bin ich auch gerne mal nach Kirchmöser zum Wettkampf gefahren und habe mir angeguckt was der Großneffe so treibt. Und auch heute kommt Elias gerne mal abends nach dem Training in den Kraftraum und wir quatschen ein bisschen über den Sport“ freut sich der Viertplazierte der Olympischen Spiele und Elias ergänzt: „Reiner ist immer noch so sportverrückt wie früher und ist mehrmals die Woche im Kraftraum anzutreffen, da freue ich mich immer ihn zu sehen“. Und wie sieht es mit Tipps aus? „Er gibt zu, dass sich die Zeiten seit dem er gepaddelt ist doch deutlich verändert haben. Die schmaleren Boote sind da nicht mal die größte Neuerung, die Paddel und somit die Paddeltechnik haben sich seit dem Ende der 80-iger Jahre doch komplett geändert“, erklärt Elias. „Ich wüsste nicht, ob ich mit den neuen Dingern überhaupt paddeln könnte, schließlich habe ich es damals ja noch ganz anders gelernt. Aber ein Kniff für den Wettkampf gebe ich gerne weiter“ pflichtet ihm Reiner bei.

Und was bringt die Zukunft für die Kanufamilie Kurth? „Elias wird seinen Weg in diesem Jahr gehen“ ist sich der begeisterte Fußballspieler sicher. „Letztes Jahr hat er ja schon eine Silber- und eine Bronzemedaille bei der Junioreneuropameisterschaft und viele Goldmedaillen bei den Olympic Hope Game gewonnen, da sollte dieses Jahr doch die Juniorenweltmeisterschaft das große Ziel sein“. „Die JWM ist auf jeden Fall mein großes Ziel“, fügt Elias hinzu. „Am liebsten würde ich natürlich auf den olympischen Strecken eingesetzt werden, also entweder über 1000m im Einer oder Zweier und dann noch über 500m im Viererkajak. Mit Moritz Florstedt vom SC Magdeburg habe ich aber einen Konkurrenten der bereits 2018 mit den Jungs aus meiner Trainingsgruppe (Martin Hiller, Leonard Busch und Jonas Schmitt) Silber im Vierer bei WM geholt hat. Es wird also nicht leicht, ich bin aber optimistisch“ erzählt er mit einem Lächeln von Vorfreude auf dem Gesicht.

Wir drücken jedenfalls die Daumen und sind schon gespannt, wie die Geschichte der Kanufamilie Kurth weitergeht. 

Ronald Verch

Nachhaltigkeit in vielerlei Hinsicht 

Im Gespräch mit dem KCP-Nachwuchsförderer Martin Tauschke – Geschäftsführer der „SUNfarming“ GmbH 

Schon seit mehreren Jahren darf der Nachwuchs des Kanu Club Potsdam nun schon auf das großzügige Sponsoring der „SUNfarming“ GmbH zählen und hat somit die besten Startmöglichkeiten in ein erfolgreiches Sportlerleben. Zeit, sich einmal mit Geschäftsführer Martin Tauschke über seine Beweggründe in der Talentförderung zu unterhalten. 

„Meine Mutter hat mich damals selber zum Kanu gebracht.“, erzählt der CEO des europaweit erfolgreichen Solarunternehmens. Vom Kanusport ginge einfach eine ganz besondere Faszination aus. Was vor allem zähle, sei aber die Gemeinschaft der Kanufamilie, so Tauschke. „Kanuten untereinander sind nun einmal ziemlich speziell.“, bemerkt er mit einem leichten Lachen in der Stimme.

Nach seiner aktiven Sportlerzeit beim WSF Pirschheide als Jugendlicher, habe es ihn nun auch wieder auf das Wasser gezogen: „Ich habe mir extra wieder ein neues Kajak zugelegt und als Senior auch schon wieder Wettkämpfe bestritten, zum Beispiel die Traditionsregatta in Hof oder ein paar Rennen in Wusterwitz.“

Generell sei paddeln bestens geeignet, um den Alltag hinter sich zu lassen und in eine andere Welt einzutauchen, so Tauschke.

Nun bleibt immer noch die Frage, warum sich für die Förderung des KCP-Nachwuchses entschieden wurde. „Den Pirschheidern stehe ich natürlich auch zur Seite, nur beim KC Potsdam tritt die Unterstützung deutlich mehr zum Vorschein. Außerdem werden von uns auch immer mal wieder Kanuten an die Sportschule delegiert, also ist der WSF da ja auch irgendwie dabei.“ Um eine erfolgsorientierte Arbeit ausüben zu können, bräuchte es nun mal auch die nötige Unterstützung. Es läge ihm sehr viel daran, speziell Potsdamer Vereinen weiterhelfen zu können. „Ich stamme ja selber von hier, da möchte ich auch etwas direkt an meine Heimat zurückgeben und mich in gewisser Weise auch bedanken.“, erläutert er weiter. Des Weiteren sei ein solch erfolgreicher Sportverein wie der KC Potsdam auch eine effektive Plattform für sein Unternehmen. Eine eindeutige Win-Win Situation möchte man meinen.

Auch die Handballer des VfL Potsdam dürfen sich über das Sponsoring der „SUNfarming“ GmbH freuen. Martin Tauschke möchte die Sportkultur im Allgemeinen fördern. „Es ist so wichtig für unsere soziale Gemeinschaft, die große Breite für den Vereinssport zu animieren. Sind die Kinder sportlich aktiv, lassen sie sich weniger von der heutigen elektronischen Medienwelt verleiten. Nehmen sie am Vereinsleben teil, so ist das ein absoluter Pluspunkt für ihre soziale Entwicklung. Es ist wie ein zweiter Anker im Leben.“

Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt Tauschke neben seiner „Förderphilosophie“ natürlich auch in seinem Beruf.

Die „SUNfarming“ GmbH hat sich als Investor und Eigentümer großflächiger Solarparks auch weit über die deutschen Grenzen hinaus einen Namen gemacht. Sowohl Solaranlagen am Rande der Autobahn, als auch die Ausstattung von Industriedächern und Eigenheimen, auf Anfrage, gehören zum Metier der in Erkner niedergelassenen Firma. 

Seinen, sowohl gemeinschaftlichen als auch sportlichen Wurzeln treu zu bleiben und sich so tatkräftig an dem Fortbestand des erfolgreichen Vereinssports zu beteiligen, verdient hohen Respekt und größten Dank.

Der Kanu Club Potsdam hofft auch in den nächsten Jahren auf die Unterstützung der  „SUNfarming“ GmbH zählen zu können. Mit solch einem authentischen Partner ist für Nachhaltigkeit in jedem Fall gesorgt. 

Clara Thieme

Erfolgreicher Wettkampfauftakt 2019 für Kanu-Nachwuchs 

Bereits zur Tradition geworden ist der Spremberger Schwimm- und Athletikwettkampf zur Monatshälfte im Januar, bei dem unsere TG Nachwuchs die ersten Wettkampferfahrungen im Jahr 2019 sammeln konnte. Bei der 27. Auflage des von der SG Éinheit Spremberg e.V. tadellos durchgeführten Sportveranstaltung nahmen in diesem Jahr 16 unserer jungen Kanuten teil. 

In einem Mehrkampf bestehend aus 4 Disziplinen: 50m Brustschwimmen, 800m Ausdauerlauf, Gewandheitslauf und Kugelweitwurf konnten mit Matwej Genrich (2008) und Hannes Wendler (2010) zwei Goldmedaillen erkämpft werden. Auch Arjen Vandersee (2008) und sein Vereinskamerade Moritz Haase (2008) zeigten starke Leistungen und sicherten sich punktgleich die Silbermedaille. Gleiches gelang dem ein Jahr älteren Linus Thünemann (2007), der nur knapp an Gold vorbeischrammte. Den letzten Platz auf dem Podest und somit die Bronzemedaille konnte sich Bennet Kärger (2007) sichern. Darüberhinaus zeigten auch die anderen Potsdamer, dass sie bisher über den Winter fleißig trainiert haben und untermauerten dies mit weiteren guten Platzierungen.

Im extra gewerteten 4x25 Staffel-Schwimmen holten wir uns ebenfalls einen gesamten Medaillenplatz ab. 

Bei herrlichem Sonnenschein ein rundum gelungener Jahresauftakt! Wir freuen uns auf die Saison. 

Jeffrey Zeidler

Bericht zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins am 25. Januar 2019 

Am 25. Januar fand die der Kanuparty vorgeschaltete ordentliche Mitgliederversammlung des Fördervereins ebenfalls im Seminars Seehotel Potsdam statt. Es stand diesmal eine Neuwahl des Vorstandes an. Zahlreiche Sportler der Jugend- (U-23) und Leistungsklasse waren als Gäste zur Mitgliederversammlung erschienen und unterstrichen mit ihrer Anwesenheit die Bedeutung der Arbeit des Fördervereins für den Leistungssport. 

Zunächst wurde über die Tätigkeit des Vorstands und zur wirtschaftlichen Entwicklung des Vereins durch den Vorstandsvorsitzenden Andreas Neue und den Schatzmeister Jörg Krause berichtet. Das Jahr 2018 wurde insgesamt, sowohl bei der Entwicklung von Mitgliedern und Sponsoren als auch bei den Finanzen positiv abgeschlossen. Die wirtschaftlichen Risiken und Lasten aus der Zeit vor 2017 sind nunmehr sämtlichst zufriedenstellend abgeschlossen. Das positive Ergebnis beim Förderverein und bei der ebenfalls sehr erfolgreich wirtschaftenden KTW wurde vom Vorstand des Fördervereins für zusätzlichen Zuwendungen an den KCP im OSC und Prämienzahlungen besonders erfolgreicher Kanuten aus dem U-23 und Jugendbereich genutzt. 

Spiegeln sich möglicherweise in der soliden Finanzausstattung letztendlich die sportlichen Erfolgen der Rennkanuten in allen Leistungsklassen wieder? Denn "von Nichts kommt Nichts", wie alle Vorstandsmitglieder aus eigener Erfahrung wissen. 

Nach Aussprache über die Berichte, der Entlastung des Vorstands für seine Tätigkeit in 2018 wurde ein neuer Vorstand für die Periode bis Anfang 2021 gewählt. Hierzu traten die Mitglieder des alten Vorstandes mit einer kleinen Änderung wieder zur Wahl an. Für den aus persönlichen Gründen ausscheidenden Vorstand für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit Thomas Braune kandidierte der auf diesem Gebiet schon sehr erfahrene und im Verein sehr beliebte Ronald Verch. 

Der Vorstand wurde erwartungsgemäß ohne Gegenstimme erneut auf zwei Jahre gewählt. 

Es sind: 

  • Andreas Neue (Vorsitzender)
  • Andreas Gerlach (1.Stellvertreter)
  • Dr. Jörg Krause (Schatzmeister)
  • Torsten Gutsche (2. Stellvertreter)
  • Ralph Welke (Sportkoordinator)
  • Ronald Verch (Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit)

Nach Vorstellung des wirtschaftlichen Ausblicks auf 2019 durch den Schatzmeister wurde die Mitgliederversammlung beendet und in den geselligen Abend gewechselt. 

Jörg Krause, Schatzmeister

// Bootsgeflüster //

Alles Gute zum Geburtstag Frank Cwickla! 

Jeder kennt ihn und jeder mag seine unverkennbare Art. Hinter vorgehaltener Hand auch gerne mal „Colonel“, hat Frank Cwickla seine Kajakjungs mit seiner teils strengen, aber immer fairen Art sehr gut im Griff. Am 21. Januar beging Cwicki seinen 60. Geburtstag! 

Der ehemalige Kajakfahrer, der in der Brandenburg an der Havel das Paddeln lernte und später zur KJS nach Potsdam delegiert wurde, studierte nach dem Abitur von 1978 bis 83 Sportwissenschaften an der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) in Leipzig und war parallel bereits als Trainer in Potsdam tätig. „Im Januar 1979 wurde meine eigene sportliche Laufbahn beendet, weil ich einen Zentimeter zu klein war. Im gleichen Atemzug fragte man mich aber, ob ich nicht als Trainer arbeiten wollen würde“. Ein Glücksfall nicht nur für ihn sondern auch für viele Generationen von jungen Sportlern, dass von 1979 bis 92 in Potsdam als Trainer tätig war. Torsten Gutsche, Kay Bluhm, Mario Zander und Markus Eber sind nur einige Namen die bei Juniorenweltmeisterschaften Medaillen gewannen Nach der Wende kam für ihn, wie auch für viele andere Trainer, erst mal der berufliche Umbruch, so dass Cwicki von 1992 bis 2003 in einer Anwaltskanzlei als Rechtsanwaltsgehilfe arbeitet ehe er im August 2003 als Trainer den Weg zurück in den Luftschiffhafen fand und seit dem vor allem die Kajakfahrer im Alter zwischen 12 und 14 Jahren unter seinen Fittichen hat. 

Die Mitglieder des Kanu-Clubs Potsdam sowie des Fördervereins für den KCP wünschen Cwicki alles Gute zum seinem runden Geburtstag, vor allem viel Gesundheit, privat nur das Beste und ihm und seinen Sportlern auch in den nächsten Jahren weiterhin maximale Erfolge! 

Frank Fahland feiert seinen 65. Geburtstag! 

Wenn einer weiß, wie man eine Torte richtig anschneidet, dann ist es Frank Fahland. Unter Beweis hat er dies erst kürzlich wieder bei der Kanuparty gestellt. Sicher werden ihm seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine besonders schöne Geburtstagstorte gebacken haben, beging er doch am 31. Januar seinen 65. Ehrentag. 

Seit nunmehr 20 Jahren ist der gebürtige Schönebecker (Sachsen-Anhalt) bereits Sponsor des Kanu-Clubs Potsdam. Mit der Unterstützung des ersten 1. Potsdamer Schüler-Kanu- und Drachenboot- Cup 1999 nahm es seinen Anfang und fand mit dem Verkauf des Kanubrotes sowie der Bereitstellung von unzähligen Torten und Kuchen zu den verschiedensten Veranstaltungen des KC Potsdams seine Fortsetzung. Heute unterstützt er unter anderem unsere beiden Olympiahoffnungen bei den Canadier-Damen Anika Loske und Ophelia Preller auf ihrem Weg nach Tokyo 2020 und zeigte im Jahr 2018 allen Sportler*Innen, Trainern, Sponsoren und Förderern stolz seine Backstube in Potsdam-Babelsberg. 

Die Mitglieder des Kanu-Clubs Potsdam sowie des Fördervereins für den KCP wünschen Frank Fahland alles Gute zu seinem 65. Geburtstag, vor allem viel Gesundheit, privat nur das Beste und auch für die BioBäckerei Fahland in Zukunft wirtschaftlich maximalen Erfolg!