Verehrte Mitglieder des Kanuclubs Potsdam
und seines Fördervereins, liebe Kanufreunde,

anbei die KanuSpitze für den Monat Juni. Wir steigen in diese Ausgabe mit den besten Glückwünschen für unseren Erfolgscoach Ralph Welke zu seiner Ehrung mit dem Brandenburgischen Verdienstorden ein. Im Rahmen einer Feierstunde am 15.06. 2017 zeichnete der Ministerpräsident des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke ihn und weitere 14 verdienstvolle Persönlichkeiten aus.

In seiner Laudatio würdigte der Ministerpräsident die erfolgreiche und engagierte Tätigkeit von Ralph Welke bei der Entwicklung des Kanusports in Brandenburg, die sich u.a. in zahlreichen olympischen und Weltmeisterschaftsmedaillen der von ihm persönlich und weiteren Trainern des Stützpunktes betreuten Sportlerinnen und Sportlern widerspiegelt.

Viel Vergnügen mit der „Kanuspitze“ – Anregungen gern über info@kanuteamwork.de

 

„Sport frei“

Ihr KCP-Fördervereinsvorstand

32 Siege für den KC Potsdam

bei den 27. Ostdeutschen Meisterschaften im Kanu-Rennsport

Vereine aus sieben Bundesländern dabei

Die Ostdeutschen Meisterschaften (ODM) haben ihre Anziehungskraft und Bedeutung nicht verloren. Insgesamt hatten 761 Athleten aus sieben Bundesländern ihre Teilnahme zu den 27. ODM vom 24.-26.06. auf dem Beetzsee in Brandenburg an der Havel gemeldet. Außer den traditionellen fünf ostdeutschen Kanuverbänden aus Berlin, Brandenburg, Sachsen. Sachsen-Anhalt und Thüringen beteiligten sich auch einige Rennkanuten aus Bayern und Hamburg an den Wettkämpfen.

KC Potsdam und KV Brandenburger Adler unter den teilnehmerstärksten Vereinen

Die Verbände von Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt waren mit jeweils 12 bis 14 Kanu-Vereinen/-Abteilungen oder -Renngemeinschaften vertreten. Mit knapp 200 Aktiven stellte der Berliner Landesverband das zahlenmäßig stärkste Aufgebot.
Als teilnehmerstärkste Vereine bzw. Abteilungen waren der SC DHfK Leipzig (51 Aktive), der LVB Leipzig (46), der Kanu-Club Potsdam im OSC (45), der KV Brandenburger Adler (41), das Kanuteam Berlin (39), der KV „Blaues Wunder“ Dresden (38), der SC Magdeburg (33) und der LKV Berlin (29) dabei.

Vordere Platzierungen in Brandenburg ermöglichen Teilnahme an Deutschen Meisterschaften

Die Tatsache, dass die Spitzenkönner der Leistungsklasse und Junioren aufgrund der Vorbereitungen auf ihre internationalen Einsätze nicht dabei waren, ließ keineswegs spannende Wettkämpfe vermissen. Schließlich konnte für den Nachwuchs nur über die Leistungen in Brandenburg eine Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in München erreicht werden.
Aus Brandenburger Sicht stellten sich u.a. die sieben auf vorderen Rangplätzen des Nationalmannschaftscups der Jugend platzierten Nachwuchssportler/ -innen des KC Potsdam sowie zahlreiche der bei den Landesmeisterschaften (LM) erfolgreichen Schüler A des KV Brandenburger Adler der Konkurrenz.


Wertungen im Mehrkampf der Schüler sahen den KV Brandenburger Adler und den KC Potsdam vorn

Die Mannschaftswertung im Bereich der Schüler A gewann der KV Brandenburger Adler vor dem KT Berlin und dem LVB Leipzig.
Bei den sieben Einzelwertungen des Mehrkampfes holte der KV Brandenburger Adler dreimal Gold sowie je zweimal Silber und Bronze. Die Brandenburger Sieger waren Anne Zweig (Kajak JG 03), Arwin Stebe (Canadier JG 03) und Laila Heine (Canadier JG 03/ 04).

Beide Mannschaftswertungen der Schüler B (Jahrgang 05 und 06) konnte der KC Potsdam für sich entscheiden.
Außerdem gewannen die jüngsten Potsdamer Kanusportler drei Gold- und eine Bronzemedaille in den insgesamt acht Einzelwertungen. Die Einzelsieger des KC Potsdam waren Jakob Wacke (Kajak JG 05), Florin Bange (Canadier JG 05) und Bruno Spangenberg (Canadier JG 06).


KC Potsdam in der Medaillenwertung klar an der Spitze

Insgesamt wurden bei den ODM im Schüler-, Jugend-, Junioren- und Leistungsklassenbereich 126 Finalrennen ausgetragen. Zudem wurden in 15 Einzelwertungen des Mehrkampfes Medaillen vergeben.

Knapp ein Fünftel aller Medaillen errangen die für den KC Potsdam startenden Athleten.
Mit 32 Gold-, 25 Silber- und 16 Bronzemedaillen landete damit der KC Potsdam ganz vorn im Medaillenbereich. Nachfolgend platzierten sich der SC Magdeburg (18/ 12/ 11) und LVB Leipzig (13/ 6/ 6).
Mit 13 Siegen holten die Jugendsportler die meisten Goldmedaillen für den KC Potsdam, noch vor der Leistungsklasse (11) und den B-Schülern (7).
Zu den erfolgreichsten Potsdamer Medaillensammlern zählten neben Conny Waßmuth mit fünf Siegen auch die viermaligen Gewinner/-innen Saskia Regorius, Clara Thieme und Maurice Dolezel sowie mit dreimal Gold Karl-Lukas Behlert, Isabelle Zanin und Jakob Wacke.

KV Brandenburger Adler stark im Schüler A - Bereich

Im Altersbereich der Schüler A erwies sich der KV Brandenburger Adler, für den größtenteils Potsdamer Sportschüler starteten, mit 7 Gold-, 11 Silber- und 11 Bronzemedaillen am erfolgreichsten vor dem KT Berlin (6/ 8/ 9).
Zwei der leistungsstärksten „Adler“ waren Arwin Stebe mit vier Siegen und Laila Heine, die sich drei Goldmedaillen sicherte.

Potsdam, 26.06.2017
Günter Welke

Vorbereitung der Nachwuchsathleten auf das Erreichen von Spitzenleistungen

Worin besteht das Anliegen des Landesstützpunktes Kanu-Rennsport in Potsdam?

Das Ziel, persönlich im Wettkampf bei den Spitzenkönnern des Kanu-Rennsports dabei sein zu können und auch in den Medaillenbereich vorzudringen, vereint sicherlich die meisten aller Nachwuchssportler, die im Sportpark Potsdam sowohl im Boot auf dem Wasser als auch im Kraftraum oder auf der Laufstrecke trainieren. Nicht jedem gelingt der Sprung in das Feld der nationalen oder gar der internationalen Elite. Das ist jedoch weder vorausschaubar noch unabdingbares Anliegen der Ausbildung des Kanunachwuchses am Landesstützpunkt Potsdam.
Vielmehr sollen neben der intensiven Förderung der besonders talentierten und befähigten Sportlerinnen und Sportler auch allen anderen sportinteressierten Talenten die Möglichkeit geboten werden, die eigenen Leistungsgrenzen auszuschöpfen, Willenskraft und gemeinschaftliches Verhalten zu entwickeln sowie das Persönlichkeitsbild auszuprägen.

Trainieren und Lernen am Stützpunkt Kanu-Rennsport zahlt sich aus

Neben der Tätigkeit erfahrener und kompetenter Trainer am Stützpunkt sowie fleißiger Übungsleiter beim KC Potsdam bildet vor allem das enge Zusammenwirken derselben mit der Sportschule und den Sportlereltern eine wichtige Grundlage für ein erfolgreiches Trainings- und Wettkampfgeschehen. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den anderen Brandenburger Landesstützpunkten ist ebenfalls unabdingbar.
In Anerkennung der hervorragenden Nachwuchsarbeit wurde der Kanu-Club Potsdam bereits dreimal mit dem „Grünen Band“ des Deutschen Olympischen Sportbundes und der Commerzbank ausgezeichnet.
Nahezu alle Absolventen der Potsdamer Sportschule, die auch am hiesigen Bundes-/ Landesstützpunkt trainierten, haben nach Beendigung ihrer sportlichen Laufbahn eine gesicherte und anerkannte berufliche Entwicklung vorzuweisen.
An dieser Stelle wird eine Trainingsgruppe mit Nachwuchssportlern kurz vorgestellt:

D-Kader-Status und DM-Medaillen im Mittelpunkt der Trainingsgruppe Danz

Ca. 20 Kanu-Sportschüler der Klassen sieben und acht umfasst momentan die Trainingsgruppe von Stefan Danz. Somit sind hier sowohl Nachwuchssportler erfasst, die in der Altersgruppe der Schüler A für den Kanuverein Brandenburger Adler ihre Wettkämpfe bestreiten als auch junge Athleten, die der Altersgruppe Jugend zugehörig, für den Kanu-Club Potsdam starten.
Direkt nach Studienabschluss 1996 an der DHfK Leipzig nahm der einstige Canadier-Fahrer Stefan Danz seine Trainertätigkeit am Landesstützpunkt Potsdam auf. Seit 2008 arbeitet er als Lehrer - Trainer an gleicher Stelle. Er verfügt über die Trainer A - Lizenz und hat sich in seiner Funktion ein breites Spektrum an Erfahrungen bei der Trainingsgestaltung und Wettkampforganisation angeeignet.

D-Kaderstatus und Medaillengewinne bei den Deutschen Meisterschaften sind erstes Ziel

Das grundlegende Trainingsziel besteht für alle Sportschüler der Trainingsgruppe darin, mit der Weiterentwicklung der individuellen Leistungsfähigkeit die Voraussetzungen für die Zuerkennung des D-Kaderstatus zu erfüllen. Darüber hinaus steht die Qualifikation für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften und ein erfolgreiches Abschneiden bei diesem nationalen Wettkampfhöhepunkt im Mittelpunkt.
Für die Realisierung des Saisonzieles, den Spitzenplatz im Ranking der weiblichen Kajakfahrerinnen des KV Brandenburger Adler zu behaupten, hat Luka Alexa Rettig bereits mit fünf Siegen bei den Landesmeisterschaften (LM) beste Voraussetzungen geschaffen. Die gleiche Leistung erzielte bei den LM auch der Trainingsgefährte Ben Hanisch.
Medaillenplätze bei den Deutschen Meisterschaften werden von den Leistungsträgern innerhalb der Trainingsgruppe des Schüler A - Bereiches weiterhin von Arwin Stebe, Erik Etlich und Martin Franz sowie für die Altersgruppe der Jugend von Kilian Schröter, Lucas Behlert und Julian Zabel erwartet.


Günter Welke

Der Nachwuchs des KC Potsdam trumpfte bei den Landesmeisterschaften auf

Altersgruppen Schüler A und B am zahlreichsten vertreten

Von den 260 Teilnehmern an den 27. Landesmeisterschaften im Kanu-Rennsport vom 09. bis 11.06. auf dem Brandenburger Beetzsee zählten 85 % zur Altersgruppe der Schüler B. Der jüngere Nachwuchs des KC Potsdam und ebenfalls der anderen 13 Brandenburger Kanuvereine/ -abteilungen prägte somit eindeutig das Erscheinungsbild bei den Wettkämpfen auf dem Wasser sowie beim Mehrkampf der Schülergruppen.

Allein 49 der gemeldeten 70 Schüler A (Jahrgänge 2003 und 2004) - darunter eine große Anzahl dem Kanu - Club Potsdam zugehörigen Sportschüler - starteten für den KV Brandenburger Adler. Zu den zahlenmäßig am stärksten vertretenen Kanuvereinen/ -abteilungen zählten nach dem KV Brandenburger Adler gleichfalls der KC Potsdam (35 Aktive), der Rathenower WSV Kanu (33) und Stahl Finow (32).


KC Potsdam, KV Brandenburger Adler und Rathenower WSV am erfolgreichsten

Im Ergebnis der Rennen im Boot sowie der Mehrkämpfe (nur Schüler A und B) erwiesen sich die Nachwuchspaddler des KV Brandenburger Adler, des KC Potsdam und des Rathenower WSV Kanu als die erfolgreichsten Medaillensammler.
Während der KC Potsdam mit 26 Siegen und weiteren 27 Medaillen zweimal mehr Gold als der KV Brandenburger Adler auf seinem Konto verbuchte konnte, überboten die „Adler“ mit 24 x Gold, 23 x Silber und 19 x Bronze insgesamt um 13 Medaillen die Potsdamer Gesamtbilanz.
Als nächstfolgender Verein kam der Rathenower WSV Kanu auf 12 Gold- und weitere 25 Medaillen.


6 x Gold für Bennet Weiß (Jugend) sowie je 5 x Gold für drei Schüler B und zwei Schüler A

Allein 18 x Gold und 17 weitere Medaillen steuerten die Schüler B (Jahrgänge 2005 bis 2007) zur Gesamtbilanz des KC Potsdam bei. Die größten Anteile hatten dabei die fünffachen Sieger Jakob Wacke, Florian Bange, und Ben Hanisch. Auf je viermal Gold brachten es Bruno Spangenberg, Milo Kaiser und Georg Kogan.
Jedoch auch andere Potsdamer Nachwuchspaddler wie Bennet Weiß ((Jugend) und Elias Kurth (Junioren) konnten mit sechs bzw. vier Siegen brillieren.

Die Schüler A vom KV Brandenburger Adler dominierten eindeutig die Wettkämpfe ihrer Altersgruppe. Sie gewannen alle 24 Wettbewerbe und gaben nur vier Medaillen an Sportler anderer Vereine ab.

Aus ihren Reihen ragten vor allem die fünfmaligen Goldmedaillengewinner Luka-Alexa Rettig und Anton Winkelmann heraus. Jedoch auch Felix Kliemann mit vier Siegen sowie die mit jeweils drei Goldmedaillen dekorierten Anne Zweig, Greta Siwulla, Laila Heine, Leonard Mahling und Max Müller standen ihren Vereinsgefährten kaum nach,

Insgesamt stellte der Potsdamer Kanunachwuchs mit seinen Leistungen unter Beweis, dass er auf die zwei Wochen später an gleicher Stelle stattfindenden Ostdeutschen Meisterschaften, mit Teilnehmern aus fünf Bundesländern, gut vorbereitet war.

Potsdam, 11.06.2017
Günter Welke

Sportlereltern sicherten das leibliche Wohl der Potsdamer Wettkämpfer

Auch bei den 27. Landesmeisterschaften und Ostdeutschen Meisterschaften in Brandenburg an der Havel sorgten wieder fleißige Elternteile der Sportler des Landesstützpunktes vom KC Potsdam dafür, dass die Nachwuchspaddler entsprechend gestärkt und mit zufriedenem Gefühl ihre Wettkämpfe bestreiten konnten. 

Die erbrachten sportlichen Leistungen ihrer Sprösslinge werden dabei im Nachhinein, von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, als ein kleines Dankeschön für die Mühen empfunden.


Vier Mahlzeiten pro Tag sind garantiert

Täglich viermal werden die Mahlzeiten für den KC Potsdam und den KV Brandenburger Adler vorbereitet, wobei die Einnahmezeiten und auch die Verfügbarkeit von verschiedenen Getränken zeitlich variabel gestaltet sind. Damit sich die Belastbarkeit des Versorgungsteams in Grenzen hält, wechseln sich die Elternteile bei ihrem Einsatz planmäßig ab. Die Vorbereitung des Frühstücks wird von anderen Eltern gewährleistet, als die Ausgabe des Mittagessens und die Bereitstellung von Gebäck zur Vesperzeit bzw. des Abendessens. Alles ist perfekt organisiert und läuft ab wie in einer Pension im Grünen.


Helfende Eltern reisen aus Potsdam und anderen Orten an

Einige helfende Elternteile reisen tagsüber zu den sicherzustellenden Veranstaltungen aus Potsdam und Umgebung an. Andere wiederum zelten während der Wettkämpfe auf dem Regattagelände. Das sind vor allem die Muttis und Vatis von Sportschülern, die von der Landeshauptstadt weiter entfernt beheimatet sind.


Auch die Trainer sind ehrenamtlich eingebunden

Als Hauptorganisator für die Versorgung bei den Landesmeisterschaften war Lehrer -Trainer Steffen Miegel tätig. In seiner Hand liegt auch der zu Jahresbeginn vorbereitete Einsatz der Sportlereltern zu den jeweiligen Veranstaltungen der Saison, für die unterschiedliche Trainer in ehrenamtlicher Tätigkeit verantwortlich zeichnen. Dazu gehören u.a. auch der Einkauf benötigter Lebensmittel und Getränke. Kuchen und Gebäck werden zum größten Teil von den Elternteilen mitgebracht und bereitgestellt, während das schmackhafte Mittagessen derzeit vom Spargelhof Winkelmann angeliefert wird.


Tätigkeit im Ehrenamt ist unerlässlich und fördert das Gemeinschaftsgefühl

Ohne diese logistische und in der Regel reibungslos funktionierende Sicherstellung, wäre ein ungestörter und erfolgreicher Wettkampfverlauf nicht denkbar.
Einerseits setzt diese notwendige und aufwändige ehrenamtliche Arbeit immer die persönliche Bereitschaft zur Mitwirkung voraus, andererseits stärkt sie jedoch ungemein das auf gegenseitiger Achtung beruhende Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen Trainern, Eltern und Sportlern.
Darauf können alle Beteiligten zu Recht stolz sein, denn das unterscheidet den Kanusport auch von einigen anderen Sportarten.

Potsdam, 10.06.2017
Günter Welke

// Sensationelles EM-Gold für Stine Noack //

Vom 21.-25. Juni fanden in der serbischen Hauptstadt Belgrad die Junioren und U23-Europameisterschaften statt. Mit Patricia Schwarz, Stine Noack, Jonas Schmitt, Roar Benecke, Fabien Schatz (alle Junioren) und Gregor Rosenhahn (U23) war der Kanu-Club Potsdam mit sechs Athleten innerhalb der Mannschaft des Deutscher Kanu-Verbandes vertreten.
Während Gregor zum Beispiel beim Gewinn seiner Goldmedaille 2015 bei den Junioren internationale Wettkampfluft schnuppern durfte, so war es doch für unsere fünf jungen Nachwuchsathleten die erste große internationale Meisterschaft im Trikot der Nationalmannschaft.

Stine Noack wird diesen ersten internationalen Höhepunkt ihrer Sportlerkarriere wohl in besonders guter Erinnerung behalten. Im Finale der Damenjunioren im Viererkajak über 500 m verwies sie mit ihren Mannschaftkameradinnen die Boote aus Polen und Ungarn mit etwas mehr als einer halben Sekunde Vorsprung auf die weiteren Plätze, wodurch sie sich sensationell die Goldmedaille sichern konnte. Den Vorlauf noch auf dem dritten Rang beendet, konnten sich die vier jungen Damen im Finale deutlich steigern und sicherten sich letztlich den Sieg.

Jonas Schmitt belegt in den A-Finals im K4 über 1000 m den fünften und im K2 über 1000 m den sechsten Platz, während Gregor Rosenhahn im K2 über 500 m und 1000 m jeweils den achten Platz belegte. Roar Benecke und Fabien Schatz hingegen beendeten das Finale im Vierercanadier über 500m auf dem neunten Platz.
Weitere Platzierung in den B-Finals erreichten Stine (K1 500 m 4. Platz, K1 200 m 6. Platz), Gregor (K2 200 m 8. Platz). Trotz großer Anstrengungen und großem Einsatz konnten sich Patricia, Roar und Fabien leider für keine weiteren Finals qualifizieren.

Die Mitglieder des Kanu-Club Potsdam sowie des Fördervereins für den KCP beglückwünschen Stine herzlich zum Gewinn der Goldmedaille sowie Jonas und Gregor zu ihren tollen Ergebnissen und hoffen, dass sie und die anderen Potsdamer Athleten nun neue Motivation und neuen Ansporn für die nächsten Wettkämpfe gefunden haben.

// Ergebnisse des 3. Weltcups in Belgrad – auf dem Weg zur EM 2017 //

Am Pfingstwochenende fand bei hervorragenden äußeren Bedingungen in der serbischen Hauptstadt Belgrad der dritte Weltcup der Saison statt. Die insgesamt 11 Potsdamer Athletinnen und Athleten konnten 3x Gold und 1x Silber für die DKV-Nationalmannschaft aus dem Wasser fischen.

Ronny Rauhe zeigte mit seinen Mannschaftskameraden Max Rendschmidt, Tom Liebscher und Max Lemke, dass ihr Sieg mit Weltbestzeit zum Weltcup in Szeged keine Eintagsfliege war. In einen spannenden Rennen verwiesen sie die Boote aus Frankreich und Tschechien auf die Plätze und sicherten sich die Goldmedaille. Franziska Weber und ihre Zweierpartnerin Tina Dietze zeigten mit ihrem Sieg über ihre Paradestrecke im K2 über 500m, dass die Ergebnisse aus Szeged nicht ihr eigentliches Leistungsvermögen wiederspiegelten und sicherten ebenso wie Sebastian Brendel das WM-Ticket. Neben dem zweiten Platz über 1000m siegte Sebastian auch im Einercanadier über die 5000 m.

Neben den vier Medaillen gab es noch eine Vielzahl an hervorragenden Finalplatzierungen unserer Athleten. Vierte Plätze in den A-Finals belegten Max Zaremba (K2 500 m), Ophelia Preller (C1 5000 m) und Franzi Weber (K4 500 m). Während unsere Olympiasieger Basti Brendel und Jan Vandrey leider wieder keine Medaille gewinnen konnten, dieses Mal Platz sechs über die 500m-Strecke, konnte Tamas Gecso mit seinem siebten Platz gemeinsam mit Kai Spenner überzeugen. Unsere beiden Canadierdamen Annika Loske und Ophelia Preller belegten im C2 einmal den sechsten (200 m) und einmal den siebten Platz (500 m), wobei Annika im C1 über 500m noch den neunten Platz belegen konnte.

Tabea Medert stellte sich wie schon in Szeged im Einerkajak über 500 m der internationalen Konkurrenz und erreichte letztlich den fünften Platz im B-Finale. Auch Stefan Kiraj, der mit Schulterproblemen leicht gehandicapt in den Wettkampf startete, musste sich nach einem etwas unglücklichen Zwischenlauf im Einercanadier, über die für ihn ungewohnt lange 1000m-Strecke, letztlich mit dem B-Finale begnügen. Dort konnte er doch mit einem starken Rennen und einem deutlichen Sieg zeigen, dass er gerne auch auf Bahn 10 im A-Finale gestartet wäre.

Nach einer kurzen Erholung und einem zweiwöchigem Training auf der heimischen Havel befinden sich unsere Athletinnen und Athleten nun schon wieder in Kienbaum in Vorbereitung auf die Europameisterschaften im bulgarischen Plovidiv - den nächsten Meilenstein in Vorbereitung auf die WM in Racice. Dort werden unsere Sportlerin und Sportler höchstwahrscheinlich in folgenden Booten an den Start gehen.

Franziska Weber   K2 500m, K4 500m
Tabea Medert K1 oder K2 1000m
Ophelia Preller C2 200m, C2 500m
Annika Loske C2 200m, C2 500m
Ronald Rauhe K4 500m
Timo Haseleu K1 200m
Tamas Gecso K4 1000m
Max Zaremba K2 500m
Sebastian Brendel   C1 1000m, C4 1000m, C1 5000m
Jan Vandrey C1 500m, C4 1000m
Stefan Kiraj  C2 500m, C4 1000m

(Änderungen immer möglich)

Was macht eigentlich …
… Kay Bluhm?

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In der über 50-jährigen Erfolgsgeschichte des Kanu-Clubs Potsdam gab es viele Athletinnen und Athleten, die zu ihrer Zeit zur internationalen Paddel-Spitze zählten. Inzwischen ist es meist ruhiger um sie geworden. Da taucht schon mal die Frage auf, wie es ihnen heute geht. Beispielsweise Kay Bluhm. 

Kaum zu glauben, aber wahr: Kay Bluhm und Torsten Gutsche sind auch 21 Jahre, nachdem sie ihre gemeinsame Karriere im Kanu beendeten, immer noch das erfolgreichste Zweierkajak-Männerteam der Welt. Drei Olympiasiege und einmal Olympia-Bronze sowie sieben Titel, vier Silber- und drei Bronzemedaillen bei Weltmeisterschaften erkämpfte sich das Duo des KC Potsdam von 1989 bis 1996, ehe Kay „Blühmchen“ Bluhm das Paddel in die Ecke stellte und Torsten „Patsche“ Gutsche seine internationale Erfolgsgeschichte bis 1999 im Viererkajak fortschrieb. „Wir müssen von unseren Veranlagungen her gut zusammengepasst haben, haben auch als Typen ganz gut harmoniert und von unserer Technik her eine gute Kombination ergeben, obwohl wir so unterschiedlich groß waren“, sagt Kay Bluhm, der zehn Zentimeter größer ist als Torsten Gutsche, heute auf die Frage nach dem damaligen Erfolgsgeheimnis. „Und unser Trainer Achmed (Rolf-Dieter Amend/d. Red.) hat uns viele Erfahrungen vermittelt und uns auf das richtige Leistungslevel gebracht.“

1988 hatte Kay Bluhm in Seoul mit Bronze im Viererkajak über 1000 Meter seine erste internationale Medaille in der Leistungsklasse erkämpft, dem bei den Olympischen Spielen in Barcelona und vier Jahre darauf in Atlanta sowie bei sechs Weltmeisterschaften noch viel Edelmetall folgte. Diese stolze Medaillenausbeute hat ihren Ehrenplatz in einer Vitrine im Wohnzimmer daheim in Müggelheim gefunden. Doch zum Paddel hat „Blühmchen“, dessen blondes Haar inzwischen etwas dünner geworden ist, in den vergangenen zwanzig Jahren kaum noch gegriffen. Torsten Gutsche ist – inzwischen als Vorsitzender – nach wie vor nicht aus dem Leben des Potsdamer Kanu-Clubs wegzudenken, während Kay Bluhm mittlerweile erklärt: „Mit Paddeln habe ich nicht mehr so viel am Hut. Bei internationalen Großveranstaltungen gucke ich mir die Kanu-Entscheidungen im Fernsehen an, aber bei Wettkämpfen war ich schon lange nicht mehr.“

Der gebürtige Brandenburger – der sich im Fußball, im Handball und in der Leichtathletik ausprobierte, ehe er 1978 bei Motor Süd erstmals ins Kanu einstieg, vier Jahre darauf zum damaligen Armeesportklub (ASK) Potsdam kam und im Luftschiffhafen zum Weltklasse-Paddler wurde – lebt seit 2000 in Berlin; gemeinsam mit seiner Frau Daniela, die als Daniela Gleue einst selbst Kanu-Weltmeisterin und zuletzt ebenfalls KCP-Mitglied war, sowie den beiden gemeinsamen Töchtern. Und dank Josefin (17) und Carolin (13) dreht sich im Hause Bluhm inzwischen vieles um den Volleyball, denn beide Kinder sind mit Feuereifer am Netz aktiv. Josefin ging als Spielerin des SC Potsdam einige Zeit sogar auf die Potsdamer Sportschule, auf der schon ihr Vater lernte. Der war in jener Zeit auch immer mal wieder im Luftschiffhafen zu sehen, ehe Josefin zum VC Olympia Berlin wechselte. Ihre Schwester Carolin ist ebenfalls in einem Berliner Volleyballverein aktiv, und „Blühmchen“ lassen diese sportlichen Ambitionen seines Nachwuchses natürlich nicht kalt. „Während der Volleyball-Saison bin ich mit Frau und Töchtern bei deren Spielen“, erzählt der jetzt 48-jährige Familienvater, der selbst gern Golf spielt. „Mit dem Golf habe ich ja schon begonnen, nachdem ich mit dem Leistungssport aufgehört habe“, erklärt Bluhm, der im Golfpark Schloss Wilkendorf nördlich Strausbergs den Schläger schwingt und derzeit mit dem Handicap 11,8 auf dem Grün unterwegs ist.

Und der auch auf Fischwaid geht. „Ich fahre regelmäßig mit ein paar Kumpeln zum Hochseeangeln nach Norwegen, da habe ich in diesem Jahr einen 91 Zentimeter langen Heilbutt gefangen“, erzählt „Blühmchen“, der aber auch in heimischen Gewässern gern die Angel auswirft „und dabei am liebsten auf Zander gehe“, sagt der Petrijünger, der beruflich als Vertriebsleiter in der Mercedes-Vertriebszentrale Berlin im Truck-Bereich tätig ist. So ganz vom Wasser kann er also nach wie vor nicht lassen.

Der Abschied vom Hochleistungssport sei ihm 1997 – also vor nunmehr 20 Jahren – indes nicht schwer gefallen. Nachdem das Erfolgsduo 1992 in Barcelona gemeinsam mit Zweierkajak Olympiasieger sowohl über 500 als auch über 1000 Meter gewonnen war und anschließend auch bei den WM dominiert hatte, „war ich mir mit Patsche schon vor Atlanta 1996 einig, dass ich mich nach den dortigen Olympischen Spielen eventuell im Einer ausprobiere, während er in den Vierer wechselt“, erinnert sich „Blühmchen“. „Ich hatte allerdings zunehmend mit Rückenproblemen zu tun, was mir die Entscheidung aufzuhören letztlich erleichterte. Und es juckte mir auch nicht mehr in den Fingern. Ich hatte die Nase voll vom morgendlichem Trainieren, anschließendem Arbeiten und dann erneutem Trainieren.“

Kay Bluhm ging und sieht seinen Erfolgspartner Torsten Gutsche – mit dem er von 1982 in eine Schulklasse ging und bei Trainingslagern auch ein Zimmer teile – doch immer wieder. Beide begannen bei Mercedes eine Ausbildung zum Industriekaufmann, beide arbeiten auch heute noch in der Berliner Vertriebszentrale unter einem Dach, wenn auch in verschiedenen Bereichen und damit auf unterschiedlichen Etagen. „Trotzdem laufen wir uns immer mal wieder über den Weg, und dann sprechen wir natürlich auch über unsere alten, gemeinsamen Erlebnisse“, berichtet „Blühmchen“, der kürzlich auch „Patsches“ 49. Geburtstag mitfeierte.

Irgendwie besteht dieses legendäre Erfolgsduo also immer noch, und vielleicht kann der jetzige KCP-Chef seinen alten Kumpel ja doch noch mal zu einer gemeinsamen Paddeltour überreden. „Das würde eventuell ein bisschen wacklig werden, aber ins Wasser würde ich sicher nicht fallen.“, glaubt Kay Bluhm. „Gelernt ist schließlich gelernt.“

Michael Meyer

wirklich Kanu Spitze !

Frank Fahland - Bäckermeister und Kanufreund mit Leidenschaft

Die Liebe zum Bäckereihandwerk wurde Frank Fahland schon in die Wiege gelegt, denn auch sein Vater war Bäckermeister und eröffnete 1952 eine eigene Bäckerei in Magdeburg, die er dann 1970 nach Schönebeck verlegte. Für Frank war also schon sehr früh klar, dass er auch den Beruf eines Bäcker und Konditors anstrebte und die Meisterbriefe dazu. Was er da noch nicht wusste, wenn man in Schönebeck an der Elbe, nahe bei Magdeburg geboren wird und mit Elbwasser getauft ist, hat man auch Kanu-Gene in sich, ob man will oder nicht.
1978 übernahm er dann die väterliche Bäckerei, kam dann aber durch seinen Armeedienst nach Potsdam, wo er unseren Fleischermeister Christian Meissner kennen lernte. Als dicke Freunde beendeten sie ihren Armeedienst und es war nur eine Frage der Zeit, dass Frank in Wilhelmshorst seine erste Backstube mit Laden errichtete und 1989 mit 10 Mitarbeitern eröffnete.

Dann kam alles wie es kommen musste. Als damaliger Vorsitzender des Kanu-Club Potsdam (im OSC) und Freund von Christian Meissner, lernte ich meinen Landsmann Frank kennen und er erkannte schnell seine Leidenschaft für den Kanusport und kam bis heute nicht mehr davon los.
Er war sofort bereit, die erste Kanuveranstaltung in Potsdam, den 1. Potsdamer Schüler-Kanu- und Drachenboot- Cup 1999, als Sponsor zu unterstützen.
Seitdem sind er und seine Frau Iwona bei allen Veranstaltungen des KCP, ob Wasserspiele, Kanalsprint, Himmelfahrtsveranstaltungen, Kanutouren oder Kanupartys nicht mehr wegzudenken und als verlässliche Förderer und Sponsoren immer dabei.

Frank Fahland zeichnet als Sponsor aber noch etwas anderes aus. Er wartet nicht bis er angerufen und um Hilfe und Unterstützung gebeten wird, nein er meldet sich selber und fragt nach ob er helfen kann und er ist vor allem kreativ.
Er schuf das Kanubrot und die Canadier-Brötchen und kreierte vor den Olympischen Spielen 2004 ein extra "Brot der Champions". Alle Produkte gingen in die tägliche Produktion und von den Erlösen floss ein Teil zum KCP.
Besonders beliebt bei den Kanuten sind aber auch seine Kunstwerke, die er alljährlich bei den Kanupartys oder bei anderen Feiern und Jubiläen anfertigt. Torten, die fast zu schade sind, angeschnitten zu werden. Da kommt seine ganze Leidenschaft als Bäcker und Konditor und als Kanute zum Ausdruck.
Frank Fahland ist aber nicht nur zur Stelle, wenn er als Bäcker gefragt ist. Er gehörte auch zu den Initiatoren und Unterstützern als es darum ging, ein neues zu Hause für die Kanuten zu schaffen, die "Kanuscheune". Sowohl am Bau des Hauses, aber auch bei der Einrichtung, hat er mit erheblichen Mittel geholfen, dass dieses einmalige Projekt ein Erfolg wurde.

Natürlich würde das alles nicht gehen, wenn Frank Fahland sein Unternehmen nicht genauso so kreativ und erfolgreich entwickelt hätte, wie der KCP sich entwickelt hat. Als die Partnerschaft mit dem KCP vor 18 Jahren begann, fand auch in der Bäckerei Fahland ein Umdenken statt. Die ersten Bioprodukte entstanden und man besann sich der alten Tugenden und Traditionen der Backkunst. Roggen und Dinkel aus dem Naturschutzgebiet Nuthe-Nieplitz wird in der Wassermühle in Gottsdorf gemahlen und hauptsächlich zu Vollkornprodukten verarbeitet. Seit 2008 hat die Bäckerei komplett auf Bio umgestellt.
2013 zog dann das inzwischen gewachsene Unternehmen von Wilhelmshorst nach Potsdam, in das GIP Gewerbe im Park, um. Heute verfügt das Unternehmen über eine Großbäckerei und 14 Backshops in Potsdam und Umgebung mit 135 Mitarbeitern.

Das soziale Engagement der Bäckerei Fahland beschränkt sich aber nicht nur auf die Unterstützung des KCP. Frank Fahland hat ständig Augen und Ohren offen, wenn es darum geht, Benachteiligten und Schwachen zu helfen. So hat er für 35.000 € einen Fußballplatz mit Flutlicht auf einen eigenem Grundstück für die Kinder des SV Concordia Nowawes 06 geschaffen, er veranstaltet jedes Jahr vor Weihnachten ein Plätzchen backen mit Kindern, beteiligt sich bei der AWO Frühstücksaktion für benachteiligte Kinder, und stellt für die Bio- Brotbox jedes Jahr für die Schulanfänger das Vollkornbrot zur Verfügung, lädt ganzjährig Schulklassen und Kindergartengruppen zum gemeinsamen Backen von Vollkornbrot, unter dem Motto" vom Korn zum Brot", ein und verteilt ganzjährig an alle Kinder in seinen Shops 135.000 Vollkorn Dinkelbrötchen mit einem Smiley versehen. Frank Fahland sagt dazu: Ich sehe mich moralisch verpflichtet, wirklich gesunde Produkte zu produzieren und auch die Schwächsten mit zu unterstützen. Natürlich wollen wir auch helfen, bei der Erziehung zu einer gesunden Ernährung. Für seine große Bereitschaft bei der Integration von Flüchtlingen, er stellte 2016 7 Flüchtlinge im Verkauf und in der Produktion ein, bekam er den 3.Preis der Stadt Potsdam verliehen. Ganz aktuell hat er aus Anlass des Lutherjahres ein Dinkelbrötchen mit dem Briefsiegel von Luther (Lutherrose) versehen, wobei von jedem verkauften Brötchen, 10 Cent für die Erneuerung eines Taufbecken der Babelsberger Friedrichskirche fließen.

Dieses große soziale Engagement ist nicht immer leicht umzusetzen , denn der Konkurrenzdruck ist groß. Daher ist es besonders erfreulich, dass die Bäckerei Fahland bei einer Umfrage in der Märkischen Allgemeinen Zeitung, als "Beste" bei den Babelsbergern abschnitt. In der sogenannten "Bäcker Street", der Karl-Liebknecht-Straße, dort befinden sich 8 Bäckereien und Backshops, befragte man die Kunden und kam zu diesem tollen Ergebnis. Das freut natürlich auch uns. Herzlichen Glückwunsch dem gesamten Team, die täglich eine hervorragende Leistung abliefern. Frank Fahland sagt dazu: er hat die besten Mitarbeiter und kann sich auf jeden verlassen. Am kommenden Sonnabend wird es für alle einen besonderen Höhepunkt geben. Es findet das diesjährige Sommerfest der Bäckerei Fahland statt. Diesmal in der "Kanuscheune" des Kanu-Club Potsdam. Aber es wird nicht nur gefeiert, denn vorher findet ein Kanuwettkampf in Zehner-Canadiern statt. Mal sehen, ob der "Betriebsmeister" eine Torte gewinnt.

Jürgen Eschert

Generalsekretär des Indischen Kanu-Verbandes am 20.06. im Potsdamer Stützpunkt

Mehrtägige Informationsreise beginnt in Potsdam

Der Generalsekretär des Indischen Kanu-Verbandes  Nama Ashish verbrachte in Begleitung des Präsidenten des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) und Vizepräsidenten der ICF Thomas Konietzko den Spätnachmittag des 20.06. am Bundes-/ Landesstützpunkt Kanu-Rennsport im Potsdamer Luftschiffhafen.

Gleich zu Beginn seiner mehrtägigen Informationsreise, die mehrere Kanustandorte des DKV beinhaltete, beabsichtigte der hauptberuflich als Universitätsdozent in New Delhi tätige Nama Ashish, sich in dem Potsdamer Stützpunkt, der dem  Kanu-Club Potsdam zugeordnet ist, mit den hiesigen Trainingsbedingungen und -möglichkeiten persönlich vertraut zu machen. Der äußerst interessierte indische Gast war bestrebt, möglichst zahlreiche Anregungen für den noch im Aufbau befindlichen Kanusport Indiens mitzunehmen.

Der indische Gast in Stichworten über den Kanusport seines Landes:

  • Der organisierte Kanusport ist unter den  15 besten Sportarten in Indien zu finden
  • Die Nachwuchsgewinnung wird vorrangig von „kanuverrückten“ Enthusiasten betrieben
  • Werbung in Schulen und zwei kostenlose Mahlzeiten am Trainingstag für Kinder sichern Zuwachs
  • Vorrangig ehrenamtlich Tätige leiten das Training – Geld für Trainerstellen ist vorhanden, jedoch keine ausgebildeten Kräfte
  • Ca. 1000 Athleten sind im Kanu-Rennsport aktiv, insgesamt besitzen etwa 450 Sportler einen Kaderstatus
  • Meisterschaften im Kanu-Rennsport werden auf regionaler und nationaler Ebene veranstaltet, jedoch getrennt nach Altersklassen und Streckenlängen
  • Bisher erfolgte keine Teilnahme von indischen Kanurennsportlern an weltweiten Wettkämpfen
  • Im Kanu-Slalom ist  man international  bereits einen Schritt weiter - der Start bei den Olympischen Spielen 2020 ist im Visier 

Potsdam, 21.06.2017
Günter Welke

Bootsgeflüster

// Herzliche Glückwünsche zur Geburt //

Die Mitglieder des Kanu- Club Potsdam im OSC e.V. sowie des Fördervereins für den Kanu Club gratulieren unserem Fördervereinsmitglied und ehemaligen Weltklassekanutin Nicole Reinhardt (Olympiasiegerin 2008 und achtfachen Weltmeisterin) ganz herzlich zu diesem freudigen Ereignis. Sie und ihr Lebensgefährte sind im Juni Eltern einer gesunden Tochter geworden. „Uns geht es gut, die Kleine hat uns schon jetzt um den Finger gewickelt“ so die strahlende junge Mutter.
Wir wünschen den frisch gebackenen Eltern, dass die Kleine immer gesund bleibt, sich prächtig entwickelt sowie der jungen Familie nur das Beste.

// Alles Gute zum Geburtstag Tabea Medert //

Das bisherige Jahr war anstrengend und vollgepackt mit Trainingslagern und Wettkämpfen, aber all dies hat sich für Tabea Medert besonders geloht. Sie konnte sich erstmals in den erweiterten Kreis der A-Nationalmannschaft fahren, die Weltcups bestreiten, Erfahrungen sammeln und ist auf dem besten Weg zu ihrer ersten WM-Teilnahme bei den „Großen“. Trotz alledem war sie sicher froh, dass der 16. Juni, ihr 23. Geburtstag, in eine ruhige Trainingszeit daheim gefallen ist. So konnte sie ihren Ehrentag sicher im Kreise ihrer Freunde verleben.

Die Mitglieder des Kanu- Club Potsdam im OSC e.V. sowie des Fördervereins für den Kanu Club gratulieren unserer letztjährigen U23-Weltmeisterin im K4 über 500m und wünschen vor allem viel Gesundheit und auch weiterhin viel Kraft und Ehrgeiz für die Saison 2017, auf dem Weg zu ihrem großen Ziel der Kanu-WM in Racice.