Verehrte Mitglieder des Kanuclubs Potsdam und seines Fördervereins, liebe Kanufreunde,

passend zum langen Pfingstwochenende erreicht Sie heute die neue „Kanuspitze“. Wie immer erzählen wir Ihnen von Neuigkeiten und Vorhaben, Aktionen und Akteuren rund um den erfolgreichsten Kanu-Club der Welt.

Auch in dieser Ausgabe finden Sie Ronald Verchs bislang hochgelobtes „Bootsgeflüster“ und die neue Rubrik „Wirklich Kanu Spitze“, in der es diesmal um Beelitzer Spargel als Dank und Klaistower Blaubeeren als Ansporn geht…

Als Schwerpunkt der Seiten kristallisiert sich aber die Situation im Potsdamer Damen-Canadier heraus. Wir nehmen Sie mit in eine Trainingsgruppe, in der ein ehemaliger Schwimmer das Paddeln lehrt und stellen Ihnen im Porträt das neue „A&O“ in dieser Bootsklasse vor. Keinen Platz findet dabei die bekannte Zote über das Canadier fahren und die scheinbar dafür prädestinierten Männer. Die können Sie sich vom Ehrenpräsidenten des KCP-Fördervereins ja persönlich erzählen lassen, wenn Sie denn wollen…

Viel Vergnügen mit der „Kanuspitze“ – Anregungen gern über info@kanuteamwork.de „Sport frei“

Ihr KCP-Fördervereinsvorstand

Auf dem schweren Weg nach Racice

Auch im nacholympischen Jahr werden die Tickets für die WM-Start vom Deutschen Kanu Verband nicht verschenkt. Zwei nationale Rennen und drei Weltcups dienen der Qualifizierung. In Brandenburg an der Havel, in Portugal und Ungarn gab es für die Potsdamer Kanuten Licht und Schatten. Für viele wird erst der Weltcup von Belgrad am Wochenende die Entscheidung bringen. Hier erfahren Sie, wer sich wie wo in Stellung gebracht hat.

2. Nationale Qualifikation: Sechs Siege für Potsdamer Kanuten auf dem Beetzsee

Am 06. und 07.05. wurden auf dem Brandenburger Beetzsee die letzten nationalen Qualifikationswettkämpfe für die Kanu-Weltmeisterschaften der Leistungsklasse und Junioren ausgetragen.

Je nach Bootskategorie standen Rennen im Einer über 200 m, 500 m und 1000 m auf dem Programm. Dabei verbuchten die Leistungsklassesportler des Kanu Club Potsdam im OSC e.V. fünf Siege und sechsmal einen zweiten Platz. Insgesamt waren die Potsdamer Athleten 24 Mal in den zehn Finalrennen vertreten.

Die ersten Plätze belegten Franziska Weber (K1 500 m), Sebastian Brendel(C1 1000 m, sowie 2. Platz 500m), Stefan Kiraj (C1 200 m), Annika Loske(C1 500 m) und Ophelia Preller (C1 200 m). Hervoragende Ergebnisse erzielten zudem die Kajakfahrer Tabea Medert (vierter Platz K1 500m), Tamas Gecso (4. Platz K1 1000m, 7. Platz 500m) und Timo Haseleu (2. Platz K1 200m) sowie Canadierfahrer Jan Vandrey (2. Platz C1 200m, 4. Platz C1 1000m).Bei den Junioren hatten sich die Potsdamer Nachwuchskanuten 20 Mal in zehn Finalrennen etabliert. Den einzigen ersten Platz sicherte sich Leonard Busch im K1 über 200 m. Eine starke Leistung bot Vereinsgefährte Florian Köppen, der dreimal (200 m, 500 m, 1000 m) den zweiten Rang erkämpfte. Jedoch auch Martin Hiller und Tom-Lucas Hinz konnten mit vorderen Platzierungen überzeugen.

Neben den Routiniers Ronald Rauhe, Sebastian Brendel und Franziska Weber durften aufgrund der erreichten Ranglistenplätze in der Leistungsklasse vor allem die Kajakfahrer Timo Haseleu und Tabea Medert sowie die Canadierspezialisten Stefan Kiraj, Jan Vandrey, Annika Loske und Ophelia Preller auf internationale Einsätze bei der weiteren Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften hoffen. Gleichermaßen trifft das auf die Potsdamer Junioren Martin Hiller und Leonard Busch (beide Kajak) sowie Florian Köppen und Tom-Lucas Hinz (beide Canadier) zu.

Die Weltcups in Montemor-oVelho und Szeged mit unterschiedlichen Teams

Nach dem erfolgreichen Abschluss der nationalen Qualifikationen und der anschließenden Bildung der erweiterten Nationalmannschaft standen im Mai der erste und zweite Weltcup in Montemor-O-Velho/Portugal bzw. in der Kanuhochburg Szeged/Ungarn auf dem Wettkampfkalender. Während in Portugal nur Sebastian Brendel und Jan Vandrey die deutschen Farben vertraten, bilden die beiden zusammen mit Franziska Weber, Tabea Medert, Ronald Rauhe, Timo Haseleu, Tamas Gecso, Max Zaremba, Stefan Kiraj in Ungarn die größte Vereinsabordnung innerhalb des DKV-Teams. 

Brendel: Pech in Portugal

In Portugal startet Sebastian über seine Paradestrecke, dem C1 über die 1000m, sowie mit Jan über die ungewohnte 500m-Strecke im C2. Nach einem harten Rennen freute er sich bereits über den Gewinn der Silbermedaille hinter seinem tschechischen Dauerkonkurrenten Martin Fuksa. In Anbetracht der langen Trainingspause im Anschluss an die Olympischen Spiele ein sehr gutes Ergebnis. Leider wehrte die Freude nur kurz. Bei der obligatorischen Bootskontrolle brachte sein Boot die Winzigkeit von 20 Gramm zu wenig auf die Waage was folgerichtig Sebastians Disqualifikation bedeutet. Ein Missgeschick das ihm so in seiner langen Karriere noch nicht passiert ist. Eine Erklärung dafür hatte er nicht, aber nun das Wissen sein Boot vor jedem Start sicherheitshalber nochmals zu kontrollieren.

Das Zweierrennen beendeten Jan und er tags darauf ebenfalls auf dem Silberrang, wobei das Boot diesmal das geforderte Gewicht erbrachte. Die beiden mussten sich knapp dem Boot aus der Ukraine geschlagen geben, welches in Rio bei Olympia die Bronzemedaille gewonnen hatte.

Rauhe im Szegediner Erfolgsquartett 

Am Himmelfahrtswochenende stand dann der zweite Weltcup in der international anerkannten Kanuhochburg Szeged auf dem Plan. Hier im ungarischen Kanu-Mekka traf sich bei hervorragenden Bedingungen die internationale Kanuelite.

Allen voran unser Altmeister Ronald Rauhe wusste mit seinem Team im K4 über neue olympische Distanz zu überzeugen. Nach sehr guten Vor- und Zwischenläufen ließen sie auch im Finale nichts anbrennen und siegten nach grandiosem Schlussspurt mit Weltbestzeit vor den Booten aus Spanien und Tschechien.

Leider blieb dies die einzige Medaille für Athleten des KCP, wobei in Anbetracht der besonderen Situation nach den Olympischen Spielen gerade unsere Olympiastarter weiteres Potenzial für den Weg zur Weltmeisterschaft haben sollten.

So mussten sich unsere C2-Olympiasieger Sebastian Brendel und Jan Vandrey mit dem vierten Platz über die 1000m begnügen. In einem hochklassigen Finale war das zweite Deutsche Boot an diesem Tag einen Platz besser und sicherte sich damit das WM-Ticket über diese Strecke. Auch Franziska Weber wird in erster Linie ihren eigenen Erwartungen nicht gerecht geworden sein. Mit Platz vier im K2 über 500m mit einer gesundheitlich angeschlagenen Tina Dietze und einem siebten Platz im Viererkajak mit unserer U23-Weltmeisterin Tabea Medert sowie Tina Dietze und Steffi Kriegerstein wird in unseren beiden der Ehrgeiz geweckt sein zu zeigen das dies nicht ihr Leistungsvermögen ist. Stefan Kiraj belegte mit C2 über die 500m-Strecke gemeinsam mit seinem neuen Partner Conrad Scheibener (SC Berlin-Grünau) den dritten Platz im B-Finale. 

Nachwuchs setzt Akzente bei A-Kaderpremiere

Stark präsentierten sich unsere Debütanten im erweiterten Kreis der A-Nationalmannschaft. So zeigte Tabea Medert couragierte Rennen im Einerkajak über die olympische 500m-Strecke und belegte letztendlich den siebten Platz im B-Finale. Max Zaremba und Timo Haseleu starten nach einen hervorragenden Zwischenlauf in K2 über 500m in das A-Finale, mussten sich dann aber mit dem neuen Platz begnügen. Genau andersherum lief es für Tamas Gecso. Gemeinsam mit seinem Berliner Partner Kostja Stroinski war der Zwischenlauf sicherlich eine kleine Enttäuschung, da sich beide nicht für das A-Finale qualifizieren konnten. Nichtsdestotrotz ging beide ein hohes Risiko ein indem sie vor dem B-Finale die Positionen im Boot tauschen und wurden letztlich mit einem souveränen Sieg belohnt.

Nun geht es am kommenden Pfingstwochenende zum dritten und abschließenden Weltcup nach Belgrad. Dort stoßen dann auch unsere Canadierdamen Annika Loske und Ophelia Preller zur deutschen Mannschaft.

Ronald Verch (mit Günter Welke)

Das neue A & O im Potsdamer Frauen-Canandier - WM-Finale wäre ein ersehnter Erfolg - Olympiateilnahme ein Zukunftstraum

Mit Annika Loske und Ophelia Preller stellen sich zwei optimistische und energievolle junge Sportlerinnen des Kanu-Clubs Potsdam bei den diesjährigen internationalen Meisterschaften einer leistungsstarken Konkurrenz im Canadierbereich der Damen. Obwohl mit 164 cm und 165 cm Körpergröße nicht mit Gardemaßen ausgestattet, haben sich beide mit ihrer energischen Renngestaltung schon mehrfach den Respekt der sportlichen Konkurrenz verschafft. So legten Annika und Ophelia, beide Jahrgang 1998, mit ihren Ergebnissen bei den Qualifikationen auf dem Beetzsee den Grundstein für einen EM-/ WM-Start in Plovdiv bzw. Racice. Ohne Zweifel: Annika und Ophelia bilden den Stamm der jungen Potsdamer Canadier-Damen.

Die zwei Nachwuchsathletinnen haben die Grundlagen des Paddelns im Canadier zwar beide beim KC Potsdam erlernt, jedoch mit unterschiedlichen Voraussetzungen und nicht im gleichen Alter.

Annika machte bereits mit sieben Jahren die ersten Paddelschläge im Kajak und wurde fünf Jahre später durch ihren damaligen Trainer El Dagado zur Canadierfahrerin ausgebildet. Es war schon damals eine Freude zuzuschauen, mit welchem Ehrgeiz sie den Umgang mit dem Stechpaddel erlernte und sich auch durch anfänglich viele Kenterungen nicht entmutigen ließ.

Ihre Trainingsgefährtin Ophelia dagegen erlernte erst als Zwölfjährige das Kanufahren, jedoch gleich zu Beginn im Canadier.

Auch der Besuch der Potsdamer Sportschule begann für die beiden Sportlerinnen nicht gleichzeitig. Während Ophelia im siebenten Schuljahr in die Sportschule aufgenommen wurde, besuchte Annika zunächst noch die Voltaire-Schule in Potsdam und wechselte erst nach gründlicher Überlegung vor drei Jahren zur Sportschule. Diesen Schritt hat sie in keiner Phase bereut, denn dadurch wurde ihre weitere sportliche Entwicklung entscheidend gefördert.

Annika & Ophelia im Gegen- und Miteinander

Wenngleich sich Ophelia und Annika im Einerboot beim Training und auch im Wettkampf nichts schenken, sondern gegenseitig herausfordern, paddeln sie gegen die Konkurrenz am liebsten zusammen im Zweier-Canadier. So gewannen sie als Nachwuchs-Duo nicht nur im nationalen Rahmen viele Rennen, sondern holten auch drei Bronzemedaillen bei internationalen Junioren-Meisterschaften, davon zweimal bei den Weltmeisterschaften 2016 in Paris und einmal bei den Europameisterschaften 2014 in Minsk. Jede der beiden jungen Damen hat dabei eine andere bevorzugte Wettkampfdistanz. Während sich Ophelia beim Sprint (200 m) besonders wohl fühlt, spielt Annika gern ihre Stärke in den 500 m-Rennen aus.

Ihre ersten diesjährigen Wettkampfkontakte mit der ausländischen Konkurrenz hatten Annika und Ophelia bei den Rennen während des internationalen Damen-Cups vom 12.-14. Mai im französischen Boulogne-sur-Mer. Dort war jedoch noch nicht die vollständige Elite der Damen-Canadier vertreten. Erst im Ergebnis der nachfolgenden internationalen Leistungsvergleiche in Belgrad und Szeged wird seitens des Deutschen Kanu-Verbandes über die endgültigen WM-Einsätze entschieden.

Annika & Ophelia über Abitur und Olympia

Unabhängig von den Einsätzen und Ergebnissen bei den internationalen Meisterschaften 2017 sind sich Ophelia Preller und Annika Loske einig: „Der Start zu den Weltmeisterschaften in Racice ist unser großes Ziel und dort in das Finale zu gelangen, wäre ein großer Erfolg. An den Olympischen Spielen 2020 in Tokio teilzunehmen zu können, ist jedoch für uns beide ein Traum. Und ein noch schönerer, wenn wir dort zusammen im C2 fahren könnten.“

Somit steht also fest: Die Fans dürfen beide Potsdamer Canadier-Damen auch noch in den nächsten Jahren auf dem Wasser anfeuern.

Ungeachtet der sportlichen Gemeinsamkeiten gehen die zwei Athletinnen jedoch unterschiedliche persönliche Entwicklungswege. In wenigen Wochen wird Annika ihren Abiturabschluss feiern. Danach hofft sie, in die Bundeswehrfördergruppe integriert zu werden. Der Antrag ist bereits gestellt. Weiterhin kann sie sich die Aufnahme eines Studiums vorstellen.

Für Annika dagegen stehen noch zwei Jahre des Lernens an der Potsdamer Sportschule auf dem Programm, da sie die Möglichkeit der Streckung des Abiturs in Anspruch genommen hat. 

Günter Welke

Das Team im Team

Unter dieser Überschrift wollen wir Sie von Zeit zu Zeit mit den Trainingsstrukturen im KCP vertraut machen. Wir zeigen, wer, wo, wie oder mit wem den Nimbus des erfolgreichsten Kanu-Clubs der Welt nährt. Und nichts liegt näher, als zum Auftakt unseren neuen Olympiahoffnungen Annika & Ophelia in ihr unmittelbares Trainingsumfeld zu folgen, wo ein ehemaliger erfolgreicher Schwimmer aus Neubrandenburg als Coach im Canadier in Potsdam seine Bootstaufe erfolgreich zu bestehen sucht. Und dabei mit einer anderen ehemaligen Schwimmerin zu tun hat.

Drei Altersgruppen innerhalb einer Trainingsgruppe

Die von Jirka Letzin betreute und seit dem vorigen Jahr bestehende siebenköpfige Trainingsgruppe der Canadier-Damen umfasst sieben Sportschülerinnen der Klassen neun bis zwölf. Altersmäßig sind je zwei Sportlerinnen der Leistungsklasse und den Junioren sowie drei dem Jugendbereich zuzuordnen. Die Zusammenstellung der Trainingsgruppe in dieser Konstellation erfolgte vorrangig, um den Anschluss an das Leistungsniveau im Bereich der Canadier-Damen auf nationaler und internationaler Ebene in absehbarer Zeit zu ermöglichen.

Trainer Jirka Letzin steckt Leistungsziele ab

Obwohl der aus Neubrandenburg gekommene 46-jährige Trainer Jirka Letzin über keine persönlichen Erfahrungen im Kanu-Rennsport verfügt, kennt er sich bestens in trainingsmethodischen Belangen aus. Als einstiger Rücken- und Lagenspezialist im Schwimmen gewann er selbst 1994 einen EM-Titel über 50 m Rücken, war Olympiateilnehmer der deutschen Schwimmmannschaft 2000 in Sydney und betreute als Trainer in Leipzig u.a. die dreimalige Schwimmweltmeisterin Sandra Völker.
Seit 2015 ist er als Kanu-Nachwuchstrainer im Potsdamer Luftschiffhafen tätig und hat folgende Zielstellung für das Wettkampfjahr 2017 im Visier: „In allen Altersgruppen gibt es hoffnungsvolle Fahrerinnen die schon sowohl auf internationaler als auch auf nationaler Ebene Erfolge nachgewiesen haben. In dieser Saison sollten diese guten Ansätze weitergeführt werden. Für Ophelia Preller und Annika Loske, als die erfahrensten Sportlerinnen der Trainingsgruppe, ist das Minimalziel die Teilnahme an der U23-EM/U23-WM. Für die Juniorinnen und jugendlichen Fahrerinnen gilt es, sich im nationalen Kontext zu beweisen und gute Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften in München zu erbringen.“

Erste Saisonergebnisse stimmen optimistisch

Im bisherigen Saisonverlauf haben die Sportlerinnen mit ihren Wettkampfergebnissen die Trainereinschätzung bestätigt. Sowohl Annika als auch Ophelia sicherten sich im Ergebnis der Qualifikationen sogar ein WM-Ticket.
Mit ihren überlegen gewonnenen Rennen im Rahmen des Nationalmannschaftscups der Jugend in Essen und Brandenburg an der Havel setzte sich Isabelle Zanin klar an die Ranglistenspitze der weiblichen Canadierfahrerinnen. Sie wechselte übrigens erst vor einem Jahr die Sportart. Im März 2016 gab sie das Schwimmen auf und griff im Candierboot zum Stechpaddel. So blieb sie auf jeden Fall dem Wassersport erhalten.
Auch Patricia Schwarz (Jahrgang 2000) hat mit ihren erzielten Qualifikationsergebnissen die Chance auf einen Einsatz bei den Junioren-EM 2017 gewahrt.

Günter Welke

Vorausschau: 21. Potsdamer „Energie- und Wasserspiele“ im Luftschiffhafen

Tolle Stimmung, viele sympathische Menschen und spannende Paddelduelle genießen  die Potsdamer Sportbegeisterten einmal im Jahr im SportPark Luftschiffhafen. Seit über 20 Jahren  sind die „Wasserschlachten“ ein Highlight für alle Paddelexperten, Freizeitpaddler oder Anfänger. Das Areal des SportParks Luftschiffhafen bietet beste Voraussetzungen für einen sportlich gemütlichen Nachmittag.  Aber Achtung: Wir haben den Termin verändert: In diesem Jahr heißt es erst am 24. September 2017: Paddeln mit den Weltmeistern! Wir meinen: der neue Termin bietet Chancen zur intensiveren Vorbereitung. Anmeldungen sind aber jetzt schon möglich!

Bekannt sind die Potsdamer Paddler als die besten Kanuten der Welt. Unzählige Olympiasieger, Welt- und Europameister trainieren und trainierten am Stützpunkt in Potsdam. Das besondere Erlebnis an diesem 24. September 2017  wird für viele vor Ort der direkte Kontakt zu den Kanu-Stars sein. Zu den bekanntesten vor Ort gehören die Olymiasiegerinnen Franziska Weber, Katrin Wagner-Augustin und Conny Waßmuth, sowie die Olympiasieger Torsten Gutsche oder Jürgen Eschert.

Die Olympioniken, der Kanuclub Potsdam im OSC, der Förderverein des KCP, die Energie- und Wasser GmbH Potsdam (EWP) als Premium-Partner der Veranstaltung und die AOK-Nordost laden zu Wettbewerben in Mannschaftsbooten in den verschiedensten Kategorien ein. Die ersten Anmeldungen für den neuen Termin sind bereits eingegangen und die Teams schon heiß auf die Rennen. Nutzen Sie die Chance und melden Ihr Team jetzt an. Wie immer werden die Rennen in 10er Mannschaftscanadiern über eine Strecke von ca. 200 Meter gefahren. Damit Ihr Boot jeglicher Konkurrenz davon fahren kann, kommen Sie vorher zum Training in den Sportpark Luftschiffhafen. Neben den bekannten und beliebten Rennen wird es wieder den Wettstreit um den Titel des Wasserkönigs geben, bei dem die Sieger aller Einzelrennen in einem großen Finale gegeneinander antreten werden.

Einen besonderen Anreiz haben die Rennen der Vereine und der Schulen, denn hier gibt es für die besten sechs Boote Sachgutscheine der Firma Erhardsport aus Dahmsdorf zu gewinnen. Den Siegern winken immerhin 200 € für den Kauf von Sportartikeln.

Der offizielle Beginn der „Energie- und Wasserspiele“ ist am 24. September um 14.00 Uhr an der Kanuscheune, eventuell werden je nach vorliegenden Meldungen einige Vorläufe vorgezogen. Für die Jüngsten, die noch nicht paddeln werden ebenfalls Beschäftigungsangebote vor Ort sein und das leibliche Wohl dürfte ebenfalls nicht zu kurz kommen.

Anmeldungen und aktueller Zeitplan unter: http://www.kcpotsdam.de/id-21-potsdamer-wasserspiele.html

Andreas Gerlach

wirklich Kanu Spitze !

Unter dieser Rubrik stellen wir Ihnen in jeder Ausgabe ein besonders aktives Mitglied unserer Kanufamilie näher vor. Heute einen, der die Erfolge der Kanuten genauso aus dem Effeff kennt wie die Spitzen vom Spargel: Ernst August Winkelmann. Der Chef des Spargelhofs Buschmann & Winkelmann hat sich mit seinem mittlerweile traditionellen Frühjahrsangebot selbst ins Porträtboot gesetzt. Beim „KCP-Spargelessen“ am 8. Mai versprach er zudem, mit eigens nach Racice gelieferten „Vitaminbomben“, die Potsdamer Starter bei den diesjährigen Weltmeisterschaften besonders schnell zu machen…

Ernst – August Winkelmann ist in seinem Element. Seine Stimme braucht weder Mikrofon noch Zettel. Mit klaren Sätzen heißt er auf seinem Spargelhof willkommen, lobt kundig die Spitzenleistungen des KCP bei Olympia, würdigt ebenso kenntnisreich die Erfolge der Nachwuchsathleten – und natürlich den diesjährigen Spargel. Es hat mittlerweile Tradition, dass der erfolgreiche Spargelbauer des Beelitzer Anbaugebiets gut fünfzig Vertreter der Potsdamer Kanufamilie zum Spargelessen einlädt. Vor allem Sportler und Trainer sind unter den Gästen, allen voran Bundestrainer Ralph Welke und seine in Rio erfolgreichsten Athleten wie Franziska Weber, Ronald Rauhe, Jan Vandrey und natürlich Sebastian Brendel.

Den Anlass zu einem solchen Abend lieferten die sympathischen Auftritte der Kanuten. „Uns hat schon immer beindruckt, was die Sportler leisten und wie bescheiden sie dabei sind“, sagt Antje Winkelmann zur Entstehungsgeschichte des Spargelessens und fügt hinzu, dass der ehemalige Fördervereinsvorsitzende Gerd Harms dann mit ihrem Mann die Idee der „zusätzlichen Motivation“ ausheckte. Später kam auch ein familiärer Aspekt hinzu. Winkelmanns haben nämlich zwei Söhne. Anton und Max. Beide stiegen mal in ein KCP-Kanu. Mindestens mit Anton verbanden sich sogar größere Hoffnungen. Und noch an diesem Montag im Mai 2017 wird zu vorgerückter Stunde der mittlerweile 14jährige Kanute Anton mit lautem Hallo in der Kanufamilie begrüßt.

Für Ernst-August Winkelmann und seine Frau Antje gehören mittlerweile Veranstaltungen wie diese bei aller spürbaren Freude zur „unternehmerischen Verantwortung für die Gesellschaft“. Gemeinsam unterstützen sie auch mit einem jährlichen Benefizessen die von Brandenburg ehemaliger Sozialministerin Regine Hildebrandt gegründete „Stiftung für Familien in Not“. Antje ist neben dem früheren Brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck sogar eine der BotschafterInnen der Stiftung. Und sie bieten Behinderteneinrichtungen in der Region auf Ihrem Hof ein besonderes Erlebnis.

Der für all das notwendige wirtschaftliche Erfolg war Ernst August Winkelmann nicht in die Wiege gelegt. Wie sein Gründungspartner Jörg Buschmann entstammt er einer alteingesessenen Bauernfamilie im nördlichen Westfalen. Spargel wurde da auch angebaut, aber auf sehr überschaubaren Flächen. Noch 1990 machten sich beide Söhne auf den nun freien Weg nach Ostdeutschland. Das sie am Ende im Beelitzer Spargelgebiet landeten, war Zufall, die Tradition des Revieres aus Kaiserzeit und Weimarer Republik verblüht. Nur auf wenigen Hektar wuchs noch Spargel. Winkelmann und Buschmann pachteten die ersten Flächen, wohnten bei Bauern oder im Fliegerheim in Borkheide, züchteten Spargel und belebten mit Manfrede Schmidt, dem langjährigen Vorsitzenden des Beelitzer Spargelvereins die brachliegende Tradition.

Heute präsentiert sich der Spargelhof in Klaistow als ganzjähriges Familienerlebnis. Dem königlichen Gemüse folgt die Blaubeersaison. Im Herbst dominieren zehntausende Kürbisse. Kinder können das ganze Jahr über toben, rutschen, klettern, buddeln oder Tiere im nahen Wildgatter beobachten. Und Klaistow ist nur einer von mittlerweile vier Unternehmensstandorten in Brandenburg und NRW - wenn auch der prominenteste. Schließlich begrüßen Antje und Ernst August Winkelmann an Spitzentagen in der Saison bis zu zehntausend Gäste, die allein zum allgegenwärtigen Spargel über 5000 Schnitzel vertilgen.

Besonders beklatscht wurde zu später Stunde beim KCP-Spargelessen die Ankündigung des Chefs, ins „Deutsche Haus“ bei den diesjährigen Weltmeisterschaften erneut 200 kg Blaubeeren zu liefern. „Wir nehmen die Tradition von Mailand wieder auf, und nicht nur weil die WM gleich um die Ecke in Racice bei Prag stattfindet. Wenn die Vitamine aus Klaistow wirklich Medaillen bringen, dann liefern wir 2020 auch zu den Olympischen Spielen nach Tokio.“

„Leistungssport ist wertebildend“

Im Gespräch mit Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter am Rande des traditionellen Spargelessens von Antje und Ernst-August Winkelmann für den KCP

Sie haben bereits mehrmals den Kanu-Club Potsdam besucht, Herr Schröter. Was verbindet den Innenminister mit dem Paddelsport?

Ich laufe Marathon, bin sehr sportaffin, und als Brandenburger ist man mit dem Wasser ohnehin verbunden. Ich gebe aber zu, dass ich selbst „Rückwärtsfahrer“ bin – rudere also in unserem Schlauchboot, mit dem meine Familie gern auf dem Wasser ist. Außerdem sitze ich bei großen Sportveranstaltungen oft vor dem Fernseher. Wenn dann Sportler aus Deutschland oder sogar aus Brandenburg Chancen auf Medaillen haben, gucke ich schon sehr interessiert zu. Und wenn es Sportler sind, die auch bei uns im Ministerium des Innern und für Kommunales am Start sind, bin ich besonders gespannt.

Haben Sie schon mal in einem Kanu gesessen und gepaddelt?

Nein, noch nie. Aber ich habe mich schon sachkundig gemacht und von Olympiasieger Jan Vandrey gehört, dass die Wahrscheinlichkeit umzukippen bei hundert Prozent liegt.

Würden Sie sich trotzdem in so ein wackliges Boot trauen?

Nur, wenn die Wassertemperatur so ist, dass man beim Reinfallen keinen Kälteschock bekommt. Also im Sommer, wenn es nicht so schlimm ist, mal baden zu gehen, oder gemeinsam mit geübten Kanuten im Zweier oder auch Vierer.

Wie wichtig ist der Kanu-Club Potsdam Ihrer Meinung nach für das Land Brandenburg?

Der Kanu-Klub Potsdam ist einer der ganz wichtigen Werbeträger für das Land, und die Sportler sind Vorbilder für viele, auch für ihre Kollegen. Als beispielsweise Jan Vandrey nach seinem Olympiasieg in Rio erstmals wieder in seiner Feuerwehr-Dienststelle in Borkheide war, konnte man regelrecht spüren, wie stolz dort alle auf ihn sind. Die Kanuten sind nicht gerade verwöhnt durch Medien und Sponsoren, Aufwand und sportlicher Lohn stehen in einem ganz anderen Verhältnis als beispielsweise im Fußball oder in der Formel Eins. Deshalb finde ich es auch wichtig, dass staatliche Unterstützung für sie verlässlich sind und dass sie wissen, dass sie auch Perspektiven nach dem Sport haben.

Kanuten des KC Potsdam hatten bisher die Möglichkeit, in Sportfördergruppen der Polizei und der Feuerwehr parallel zu ihrem Sport eine Ausbildung und damit die Chance für eine berufliche Zukunft zu erhalten. Wird das auch künftig so sein?

Ja. Wir stellen in jedem zweiten Jahr zehn Polizeianwärter ein, und wir haben nicht nur Kanuten, sondern beispielsweise auch Ringer, Leichtathleten und Sportschützen unter Vertrag genommen. Bei der Ausbildung bei der Feuerwehr reagieren wir bedarfsabhängig. Mich leitet dabei die Überzeugung, dass Leistungssport für unsere ganze Gesellschaft wertebildend ist. 


Michael Meyer

Tradition mit Anziehungskraft – 26. Große Brandenburger Regatta sieht Potsdamer Kanunachwuchs mit starken Leistungen – Junior Martin Hiller holt 8x Gold

In den Teilnehmerlisten der diesjährigen Großen Brandenburger Regatta vom 12.-14. Mai waren über 700 Aktive der Altersbereiche Schüler B bis zur Leistungsklasse registriert. Sie kamen aus neun Landesverbänden des Deutschen Kanu-Verbandes sowie mit 35 Sportlerinnen und Sportlern aus der Schweiz, Polen, Kroatien und Slowenien auch aus vier ausländischen nationalen Verbänden.
Die zahlenmäßig stärksten Aufgebote hatten der KV Brandenburger Adler und der Kanu-Club Potsdam im OSC mit 48 bzw. 47 Aktive gemeldet. Jeweils zwischen 30 bis 35 Athleten brachten der SC Magdeburg, SC Neubrandenburg, WSV „Blaues Wunder“ Dresden, der LKV und das KT Berlin sowie die SG LVB Leipzig an den Start.
Nicht nur die idealen Wetterbedingungen an den beiden Finaltagen, sondern auch die vom Regattateam Brandenburg Beetzsee e.V. geschaffenen organisatorischen Voraussetzungen gewährleisteten einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Unter Leitung von Michael Kenzler und Klaus Preuß waren bis zu 85 ehrenamtliche Helfer eingesetzt, die sich sowohl für die Wettkampfteilnehmer als im Interesse der zahlreichen Zuschauer engagierten.


Die Rennen wurden über die Sprint-, Kurz-, Mittel- und Langstrecke veranstaltet. Dabei standen u.a. die Wettkämpfe im Einer-Boot der Jugend über 200 m und 500 m bzw. 1000 m im Mittelpunkt des Interesses, denn hier wurden weitere Punkte für die Ranglistenplatzierung um den Nationalmannschaftscup (NMC) der Jugend vergeben.
Da sich die Spitzenathleten der Leistungsklasse und Junioren derzeit in der Vorbereitungsphase auf die internationalen Meisterschaften befinden, konnten vor allem die Nachwuchssportler aller Vereine auf dem Beetzsee ihre Leistungsstärke präsentieren. Vor allem einige der zuvor bei den Qualifikationen für die Junioren-Weltmeisterschaften gestarteten Potsdamer Rennkanuten setzten sich bei der Großen Brandenburger Regatta gut in Szene.


Kanu-Club Potsdam am erfolgreichsten

Mit 31 Endlaufsiegen und weiteren 30 Medaillen erwies sich der Kanu-Club Potsdam als erfolgreichster aller am Start befindlichen Vereine und Renngemeinschaften. 

Das Kanu-Team Berlin der SC Neubrandenburg, die SG LVB Leipzig und der SC Magdeburg konnten in dieser Reihenfolge nur jeweils weniger als ein Drittel dieser Endlaufplatzierungen erreichen..


Potsdamer Martin Hiller fischt acht Goldmedaillen aus dem Beetzsee

Jeweils 14 Potsdamer Siege verbuchten die Athleten aus dem Jugend- und Juniorenbereich. Zum wahren „Goldschürfer“ avancierte der 17-jährige Junior Martin Hiller, der im Kajak achtmal siegreich war. Davon gewann er zweimal im K1 (200 m und 1000 m) sowie je dreimal im K2 und K4. 

Sein Trainingspartner Leonard Busch, ebenfalls Kajakfahrer im Juniorenalter, paddelte im K2 und K4 fünfmal zu Gold und der gleichaltrige Jonas Schmitt durfte sich über vier Goldmedaillen im K2 und K4 freuen.
Im Jugendbereich verzeichneten drei Canadierspezialisten des KC Potsdam je einen Vierfachsieg. Dabei fügten Florian Köppen und Tom-Lucas Hinz ihren vier Goldmedaillen noch jeweils eine silberne hinzu. Isabelle Zanin errang drei ihrer vier Goldmedaillen im Einer-Canadier. Da die Sportschülerin auch alle vorigen Rennen um den Nationalmannschaftscup (NMC) zu ihren Gunsten entschied, ist ihr schon vorzeitig dieser Pokalgewinn nicht mehr streitig zu machen.


Auszeichnung für engagierten Trainer des ESV Kirchmöser

Der erfolgreiche Auftritt seines ehemaligen Schützlings und jetzigen Potsdamer Sportschülers Elias Kurth bereitete besonders Matthias Nitsche (“Nitschi“), Trainer und Leiter der Abteilung Kanu im ESV Kirchmöser, große Freude. Nicht nur, dass Kajakfahrer Elias Kurth mit seinem Abschneiden bei der „Großen Brandenburger“ dem Gewinn des NMC ganz nahe gekommen ist, auch dessen Medaillensammlung von 3 x Gold, 2 x Silber und 1 x Bronze in Brandenburg schien er kaum zu fassen.
Und als „Nitschi“ für seine trotz starker gesundheitlicher Beeinträchtigung ausgeübte aufopferungsvolle ehrenamtliche Arbeit kurz vor seinem 50. Geburtstag vom Präsidenten des LKV Brandenburg Michael Schröder und unter nachhaltigem Beifall der Zuschauer von der Tribüne mit der Ehrennadel des LKV in Gold ausgezeichnet wurde, schien er sichtlich um seine Fassung zu ringen.


Sportlereltern des KC Potsdam leisten tatkräftige Unterstützung

Wie bei anderen Veranstaltungen unterstützten auch bei der Großen Brandenburger Regatta einige Elternteile von Potsdamer Sportlern unterschiedlichster Altersgruppen die Aktiven und Trainer in der Sicherstellung der Veranstaltung.
Besonders die liebevolle und sportlergerechte Versorgung der Teilnehmer des KC Potsdam mit Verpflegung und Getränken trug ein Übriges dazu bei, gute Wettkampfergebnisse zu erzielen. Deshalb herzlichen Dank allen, die sich so tatkräftig und selbstlos im Interesse der Sportlergemeinschaft engagierten.


Günter Welke

…psssst…Bootsgeflüster...

Ex-Weltmeister Ronald Verch schreibt über das, was sich hinter den Kulissen des erfolgreichsten Kanuclubs der Welt ereignet oder besprochen wird

Canadier-Hexen in Boulogne-sur-Mer?

Dass unsere vier Canadier-Damen Annika Loske, Ophelia Preller, Patricia Schwarz und Isabelle Zanin keine Hexen sind, kann ihr Trainer Jirka Letzin nur bestätigen. Aber vielleicht haben sie ja doch mit einem kleinen "Ene mene Mei, Kartoffelbrei, mein Flugzeug sei, Hex hex" versucht, dem Training für einen kurzen Moment zu entrinnen.

Diesen Eindruck gewinnt man jedenfalls wenn man dieses Bild aus dem Trainingslager im französischen Boulogne-Sur-Mer sieht.

Aber wie wir sehen können, kommt bei all dem Training der Spaß nicht zu kurz.

Stefan Kiraj hofft auf Racice und das Dekaden-Glück

Am 11. Mai feierte unser Olympiastarter von Rio de Janeiro seien 28. Geburtstag. Die Mitglieder des Kanu Club Potsdam  sowie des KCP-Fördervereins  gratulieren ganz herzlich. Wir alle wünschen ihm, dass er seine tollen Leistungen bei  den nationalen Qualifikationen  auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften 2017 bestätigen kann. Denn Racice hat eine besondere Bedeutung im sportlichen Leben von Stefan. Schließlich gewann er dort  2007 bei der Junioren-WM  seine erste Medaille bei einer internationalen Meisterschaft. Eine Erinnerung, die ihn für die WM weiter motivieren wird.

Alles Gute zum Geburtstag: Franziska Weber

Die Mitglieder des Kanu Club Potsdam sowie des KCP-Fördervereins  gratulieren unserer zweifachen Silbermedaillengewinnerin von Rio de Janeiro sowie Olympiasiegerin von 2012 ganz herzlich zu ihrem 28. Geburtstag am 24. Mai.

Wir wünschen ihr vor allem viel Gesundheit für das neue Lebensjahr, sowie alle Kraft und Erfolg für ihre Starts bei den kommenden Wettkämpfen. Auch wenn man es nicht glauben will, aber noch lange keine dreißig Jahre alt, gehört sie schon zu den erfahrenen Damen im deutschen Team. Daher bin ich mir sicher , dass sie die Erfahrung von Szeged positiv in Belgrad auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften 2017 umsetzten wird.

Das Team hinter der Spitze

der agile Nestor

Günter Welke sieht man sein Alter wahrlich nicht an. Und der Vater des Bundestrainers gönnt sich mit 80 auch nicht die kleinste Erinnerungslücke. Präzision ist das Handwerk des gebürtigen/ehemaligen…

Günter Welke

der erfahrene Schreiber

Michael Meyer (64) hat in fast 38 Jahren viele Sportseite bei den Brandenburgischen und später den Potsdamer Neuesten Nachrichten gefüllt. Und dabei immer auch den Potsdamer Kanusport im Blick gehabt. Jetzt ist er vor allem stolzer Großvater.

Michael Meyer
Michael Meyer

Vater Frenkel & Frenkelson

Ohne den Olympiasieger im Gehen von 1972 und seinen Sohn läuft bei der „Kanuspitze“ nichts. Der preisgekrönte Fotograf Peter Frenkel (78) liefert die packenden Bilder. Und Sebastian (…), der Chef der Werbeagentur Frenkelson, gestaltet und versendet das gesamte Produkt.

 

der schreibende Champion

Mit dem Paddel war Ronald Verch (31) Welt- und Europameister und „ewiger“ Trainingspartner von Sebastian Brendel. Jetzt greift der angehende Sport- und Ernährungswissenschaftler zur Feder und beliefert die „Kanuspitze“ u.a. mit dem „Bootsgeflüster“.

Ronald Verch
Ronald Verch

der Film-Chronist

Wolfgang Thomas (…) ist der Mann fürs Bewegt-Bild. Mit eigener Kamera, eigenem Schnittplatz und vor allem mit seinem sensationellen Archiv sorgt er für Filme, die unter die Haut gehen. Eine Kanu-Party ohne Thomas-Film – undenkbar.

Wolfgang Thomas
Wolfgang Thomas

die koordinierende Hand

Thomas Braune (58) ist beim KCP erst seit 2017 im Boot und hält bei der „Kanuspitze“ die redaktionellen Fäden zusammen. Als Sportjournalist saß der 58jähriege dereinst schon mal im Bob. Premiere im Kanu hatte er aber erst zum Anpaddeln im April.

Thomas Braune
Thomas Braune

die lebendige Expertise

Keine Redaktionssitzung ohne Jürgen Eschert (noch 75). Der Olympiasieger im Einer-Canadier von 1964 und Ehrenpräsident des KCP-Fördervereins blickt mit all seiner Erfahrung auf Ideen und Texte.

Jürgen Eschert
Jürgen Eschert