Verehrte Mitglieder des Kanuclubs Potsdam
und seines Fördervereins, liebe Kanufreunde,

Der Wonnemonat Mai hielt nicht nur für unsere Athletinnen und Athleten einiges bereit. 

Ronny Rauhe und seine Paddelkollegen aus dem Deutschen Flagschiff, dem K4 über 500m (es hat doch wohl nicht jemand an den Ruderachter gedacht) konnten den Start in die Weltcupsaison kaum erwarten. In ihrem kleinen Film, der mit der Hilfe von Finn Eidam entstand, ist dies deutlich zu sehen.

Sportlich ging es für Ronny und die Mitglieder der Nationalmannschaft bei den Weltcups in Poznan und Duisburg um die internationale Qualifikation. Diese wurde mit Bravur gemeistert. Die Ergebnisse und passende Bilder findet ihr in der Kanuspitze. 

Aber auch die Junioren mussten sich beim internationalen Juniors-Cup in Brandenburg gegen die Konkurrenz behaupten. Und dies taten sie überaus erfolgreich. Ergebnisse und Bilder hier... 

Die Regattastrecke auf dem Beetzsee war im Mai kurz vor ihrem Jubiläum hochfrequentiert - Große Brandenburger Kanuregatta, Landesmeisterschaften. Aber auch in Mainz war unser Nachwuchs beim Nationalmannschafts- Cup erfolgreich. 

Und was gab es sonst? 

Na Spargel natürlich. Das traditionelle Spargelessen auf dem Spargelhof Buschmann & Winkelmann in Klaistow war der kulinarische Höhepunkt nach den erfolgreichen Weltcups. Wir durften auch mit schlemmen. 

Ein großes, wenn auch nur halbrundes Jubiläum gab es ebenfalls. Manfred Schubert feierte seinen 85. Geburtstag. Günter Welke und Peter Frenkel gehörten zu den Gratulanten und berichten über Manfreds Verdienste für den Brandenburger Kanusport. 

Und die Wasserspiele? Die sind doch erst im Juni! Trainiert wird aber schon fleissig, schließlich ist Dabeisein vielleicht doch nicht alles. 

Und unsere Geburtstagskinder sollen natürlich auch nicht vergessen werden – das Bootsgeflüster

Viel Vergnügen mit der „Kanuspitze“ – Anregungen gern über info@kanuteamwork.de 

„Sport frei“ 

Ihr KCP-Fördervereinsvorstand

Besten Dank den Ausrichtern des Himmelfahrtstages am 30.05.2019

Am 30. Mai stand die traditionelle Himmelfahrtstour auf dem Programm. Der Einladung des Fördervereins des Kanu-Clubs Potsdam im OSC zur Teilnahme an der Himmelfahrtstour hatten zahlreiche Freunde und Unterstützer des Kanusports gern Folge geleistet.

Vom Leiter des KC Potsdam Torsten Gutsche herzlich willkommen geheißen, nahmen Jung und Alt, Groß und Klein sowie Sportler und Ungeübte gemeinsam Platz in den Wander-Canadiern, um zusammen eine Tour in Richtung Neustädter Havelbucht und zurück in den Luftschiffhafen zu unternehmen. Unter ihnen war auch der Finanzminister des Landes Brandenburg Christian Görke, der einst bei der Kanuparty von seinen im Studium erworbenen Grundkenntnissen des Kanusports berichtete und diese nun regelmäßig au der Havel auffrischt.

In und vor der Kanuscheune hatten inzwischen Peter Kraft mit seinem Helferteam sowie die Sportler/-innen der Trainingsgruppe von Petra Welke schmackhafte Speisen und Getränke bereitgestellt bzw. zubereitet. Nicht nur der 85-jährige Ehrenpräsident des LKV Brandenburg Manfred Schubert, die verdiente Ex-Trainerin Helga Mühlberg vom KC Potsdam und der ehemalige Trainer der Potsdamer Turbine-Fußballerinnen Schröder waren von der Sicherstellung des „Herrentaggeschehens“ sichtlich angetan. Einige der jüngeren Teilnehmer der Himmelfahrtsfeier, u. a. die Geschwisterkinder von Greta Siwula und Max Kaulfürst, hatten Bilder zum Kanusport gemalt und wurden für ihre Mühen mit einer kleinen Anerkennung belohnt.

Auch zufällig vorbeikommende Ausflügler fühlten sich von der Veranstaltung des Fördervereins angezogen. Zumal sie nicht abgewiesen wurden, sondern sich auch an den Getränken und dem von Peter Kraft selbst gebackenem Kuchen sowie zubereiteten Kartoffelsalat, Grillgut und Kassler mit Sauerkraut erlaben konnten, fanden auch sie überaus lobende Worte.

Eine Veranstaltung, die allseits Zustimmung und Anerkennung fand. Und Petrus war mit herrlichem Frühlingswetter ebenfalls voll und ganz mit von der Partie.

Text: Günter Welke
Fotos: Günther Welke, Ronald Verch

Potsdamer Erfolge beim Weltcup in Poznan

Die Weltcupsaison der Kanuten ist im Mai kurz und schmerzlos über die Bühne gegangen. Poznan und Duisburg waren die beiden Stationen des diesjährigen Weltcupzirkus. Vom Kanu-Club Potsdam ging es für insgesamt zwölf Athletinnen und Athleten um die mannschaftsinterne Qualifikation für die Weltmeisterschaften im ungarischen Szeged und die European Games in Minsk. 

Weltcup Poznan 23.-26. Mai -  ein voller Medaillensatz für unsere Kajakfahrer 

Der Malta-See in Poznan war schon oft Austragungsort des Kanu-Weltcups, 2010 fanden hier zum letzten Mal die Weltmeisterschaften statt. Berühmt berüchtigt ist die Strecke für ihren Rückenwind, der, wenn über die volle Länge des Sees von über zwei Kilometern herunter zieht, für ordentlich Wellen und schwere Bedingungen im Zielbereich sorgen kann. Auch die Bundestrainer wussten dies und so wurde die eigentlich für dieses Wochenende angesetzte mögliche WM-Qualifikation um eine Woche verschoben. 

Einzig der Viererkajak um Ronny Rauhe bildete hier eine Ausnahme. Gemeinsam mit Tom Liebscher, Max Rendschmidt und Max Lemke paddelte der 37-jährige Leitwolf im Deutschen Kajak-Herrenteam nach einem nicht ganz idealen Rennen zur Goldmedaille. Der Neu-Potsdamer Felix Frank fuhr im K2 über 1000m mit Tobias-Pascal-Schultz von der KG Essen zu einem starken 2. Platz, der ihnen im Kampf um das WM-Ticket mit den Siegern Max Hoff und Jacob Schopf für das kommende Wochenende alle Möglichkeiten offen ließ. Timo Haseleu gewann im K2 über 200m Bronze. 

Die anderen Potsdamer Starter erlebten ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Sebastian Brendel musste sich zweimal mit dem vierten Platz zufrieden geben. Sowohl im C1 als auch im C2 über 1000m mit Jan Vandrey reichte es knapp nicht zur erhofften Medaille. Und auch Franziska John musste mit ihrem neuformierten K4 über 500m drei Booten den Vortritt lassen. Auch wenn nach starkem Start am Ende ein wenig die Kräfte fehlten zeigte sich jedoch, dass die Besatzung auf einem guten Weg ist. 

Ophelia Preller, Tamas Gecsö und Martin Hiller konnten mit ihrem Weltcupwochenende zufrieden sein, auch wenn es für drei nicht zum Medaillengewinn reichte präsentierten sie sich in ihren Booten überaus konkurrenzfähig, was Hoffnung für den weiteren Saisonverlauf macht. Ophelia wurde im C2 über 500m mit der Berlinerin Lisa Jahn Vierte. Tamas belegte in seinem ersten A-Finale im olympischen K1 über 1000m einen sehr guten achten Platz während Martin Hiller im K2 über 500m Siebenter wurde. Annika Loske (9. Platz C2 500m), Tabea Medert (6. Platz B-Finale K1 500m) und Conny Waßmuth (2. Platz C-Finale K1 200m) behaupten sich im starken internationalen Feld mit der Hoffnung auf Steigerung in Duisburg. 

Weltcup Duisburg 31.05.-2.6. – goldiges Wochenende für John und Rauhe, Bronze für Frank 

Der Weltcup in Poznan brachte nur Ronny Rauhe das ersehnte WM-Ticket und somit hieß es für die anderen Potsdamer Starterinnen und Starter sich auf der Duisburger Regattastrecke abermals gegen die Mannschaftsinterne Konkurrenz durchzusetzen. Am Ende lautet die Potsdamer Medaillenbilanz dreimal Gold, einmal Bronze. 

Franziska John gewann mit dem Deutschen K4 über 500m ebenso Gold wie mit Max Rendschmidt mit Mixed-K2 über 500m. Ronald Rauhe zeigte der internationalen Vierer-Konkurrenz über 500m ebenfalls, dass das Deutsche Quartett nicht zu schlagen ist. Bronze gab es für Felix Frank nach wieder starkem Rennen im K2 über 1000m. Auch wenn sie sich abermals dem ersten Deutschen Boot mit Hoff und Schopf geschlagen geben mussten, können er und sein Zweierpartner Tobias-Pascal Schultz bei einer solch starken Leistung fest mit einem Start zur Weltmeisterschaft rechnen.

Hier gibt’s nochmal zum Mitfiebern die drei Medaillenrennen aus dem Livestream der ICF:

Franzis Sieg mit dem Deutschen K4

Ronnys Goldfahrt mit seiner Vierer-Crew

Und Felix klasse Fahrt zur Bronzemedaille im K2

Sebastian Brendel hatte sich für den Heimweltcup in Duisburg den Medaillengewinn über seine Paradestrecke fest vorgenommen. Leider war auch an diesem Wochenende wieder drei Konkurrenten stärker als der dreimalige Olympiasieger und er beendete das Finale über 1000m abermals auf dem vierten Platz, jedoch vor seinem mannschaftsinternen Konkurrenten Conrad-Robin Scheibner aus Berlin. Auch mit Jan Vandrey (5. Platz C1 200m) im C2 über 1000m belegten die beiden den vierten Platz. 

Tamas Gecsö kämpfte sich mit einen furiosen Schlussspurt im Semifinale wieder in den A-Endlauf über 1000m und wurde dort Neunter. Timo Haseleu belegte  im K2 über 200m nach dem Bronzerang in Poznan diesmal den vierten Platz sowie im K1 den ersten Platz im C-Final. Ophelia Preller wurde Fünfte im C2 über 500m. Der zweite Deutsche K4 über 500m mit Tamas Gecso und Martin Hiller (ebenfalls Sieg im B-Finale K2 500m) wurde Dritter im B-Finale. Ebenfalls im B-Finale waren Conny Waßmuth (5. Platz K1 500m), Tabea Medert (K1 500m 7. Platz) und Annika Loske (C2 500m 2. Platz, C1 200m 9. Platz). 

Insgesamt war gab es somit Höhen und Tiefen an einem durchweg sonnig, heißen Wochenende auf der traditionellen Regattastrecke an der Wedau. Die Siege der beiden Großboote macht Hoffnung auf die Weltmeisterschaften, aber auch Sebastian Brendel ist guter Dinge, sich nach erfolgreicher mannschaftsinterner Qualifikation im C1 nun wieder in gewohnter Stärke zu präsentieren. Das Ergebnis von Ophelia Preller, nach ihrem verletzungsbedingten Aussetzen in der vergangenen Saison, macht Hoffnung, dass zur Weltmeisterschaft die ersten Startplätze im Damen-Canadier für die Olympischen Spiele geholt werden. 

Nach den Weltcups stehen nun die European Games auf dem Weltkampfkalender. Nachdem in Jahre 2015 die erste Ausgabe dieses Wettkampfformats in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku statt fand ist in diesem Jahr die weißrussische Hauptstadt Minsk Austragungsort der Olympischen Spiele Europas. Vom Kanu-Club Potsdam werden insgesamt drei Athletinnen (John, Waßmuth, Preller) und fünf Athleten (Rauhe, Brendel, Vandrey, Gecsö, Haseleu) die Reise nach Weißrussland antreten. 

Text und Bilder: Ronald Verch

Potsdamer Nachwuchskanuten mit gesamt 7 Siegen beim Internationalen Brandenburg-Cup

Insgesamt siebzehn Nachwuchskanuten des Kanu-Clubs Potsdam im OSC hatten Gelegenheit, bei dem Internationalen Juniors Brandenburg-Cup vom 24.-26.05. auf dem Beetzsee ihre Leistungsfähigkeiten gegenüber der sportlichen Konkurrenz aus zwölf Nationen unter Beweis zu stellen. Sieben Junioren und vier U23-Athleten des KC Potsdam standen im Aufgebot des Deutschen Kanu-Verbandes, um sich für die bevorstehenden internationalen Meisterschaften zu empfehlen. 

Neue Gesichter in Brandenburg: Zahlreiche chinesische Sportler bewiesen Leistungsstärke 

Wenngleich sich die Gesamtzahl der Teilnehmer mit ca. 260 Athleten in Grenzen hielt, waren dennoch spannende Wettkämpfe mit oftmals knappen Entscheidungen zu registrieren. Eine erstaunlich große Anzahl chinesischer und französischer Athleten prägten in allen drei Altersklassen  durch vordere Platzierungen die Wettkämpfe. 

Drei Junioren des KC Potsdam holten Doppelsiege 

Von den Potsdamer Junioren, die im Aufgebot des Deutschen Kanu-Verbandes ihre Wettkämpfe bestritten, bewiesen durch ihre Doppelsiege vor allem Elias Kurth (K2 über 200 m und 500 m), Florian Köppen (C1 über 200 m und 1000 m) sowie Janek Weßel (C2 und C4 über 500 m) ihre Leistungsstärke. Auch Kajakfahrerin Katharina Diederichs konnte nach ihrem Sieg im K4 über 500 m mit je einer weiteren Silber- und Bronzemedaille (K1/ 500 m und 200 m) eindrucksvoll überzeugen. 

Drei Goldmedaillen für U23-Athleten des KC Potsdam 

Eine gute Ausgangsposition für eine Nominierung in der U23-Auswahl des Deutschen Kanu-Verbandes sicherten sich auf dem Beetzsee die Kajakfahrer/-in Leonard Busch und Stine Noack.

So belegte L. Busch im K2/ 200 m und K4/ 500 m ebenso  einen ersten Rang wie S. Noack im K2/ 200 m. Weitere Medaillengewinne verzeichneten L. Busch (Silber im K1/ 200 m), S. Noack (Silber im K2/ 200 m und K4/ 500 m) sowie  H. Blechschmidt (Silber im K4/ 500 m und Bronze im K1/ 1000m). 

Zwölf Potsdamer Medaillen, davon 4 Siege,  durch Jugendpaddler 

Im Jugendbereich nahmen sechs Nachwuchssportler die Möglichkeit wahr, sich unter Wettkampfbedingungen auf die eine Woche später an gleicher Stelle stattfindenden Landesmeisterschaften vorzubereiten. Die Potsdamer Paddeltalente holten jeweils vier Gold-, Silber- und Bronzemedaillen. Besonders erfolgreich zeigte sich hier Kajakfahrer Anton Winkelmann mit zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze. Im Canadier gewann Chantal Tornow eine Gold- und zwei Silbermedaillen. 

Text: Günter Welke
Fotos: R. Paul-Peters, M. Nitsche, G. Welke

Vordere Plätze für den KC Potsdam in Mainz beim Nationalmannschaftscup der Jugend

Nachdem der Nachwuchs des Kanu-Clubs Potsdam im OSC bei den ersten Wettkämpfen um den Nationalmannschaftscup (NMC) der Jugend Anfang Mai in Essen pausierte, war ein Aufgebot von sechs Sportlern/-innen aus der Brandenburger Landeshauptstadt beim zweiten NMC am 18./19.05 in Mainz erstmals in dieser Saison mit von der Partie. Allerdings ohne weibliche Kajakfahrerinnen. 

Jugendliche Rennpaddler des KC Potsdam holen 6 Siege und 6 weitere Medaillen in Mainz 

Im Rahmen der 44. Großen Mainzer Kanuregatta hatten die männlichen Teilnehmer für den NMC ihre Rennen über 200 m und 1000 m zu bestreiten, während der weibliche Nachwuchs über 200 m und 500 m startete.

Gute Ausgangspositionen für eine vordere Platzierung in der Endabrechnung um den NMC bei den Deutschen Meisterschaften sicherten sich die Potsdamer Canadierfahrer/-innen. So rangieren Felix Kliemann und Erik Etlich mit jeweils einem Sieg und einem zweiten Platz in Mainz derzeit punktgleich (18 Punkte) an zweiter Stelle in der Rangliste des NMC.

Clubgefährtin Justine Böttcher (Sieg über 500 m und zweiter Platz über 200 m) nimmt momentan den zweiten Ranglistenplatz mit 18 Punkten ein. Einen Punkt dahinter platzierte sich in Mainz die Potsdamerin Chantal Tornow mit je einem ersten und dritten Finalrang über 200 m bzw. 500 m.

Außerhalb der NMC-Wettbewerbe gewannen Felix Kliemann im Canadier sowie Kajakfahrer Anton Winkelmann im Kajak die Rennen über 3000 m in der Altersklasse der Jugend. Zwei dritte Plätze gab es noch für die Potsdamer Nachwuchspaddler durch Anton Winkelmann (K1/ 500 m) und Erik Etlich (C1/ 3000 m). 

Trotz Interesse am NMC ist Rückgang der Teilnehmerzahlen zu verzeichnen 

Obwohl unter den jugendlichen Sportlern nach wie vor ein großes Interesse an den Wettbewerben um den NMC vorhanden ist, zeichnet sich dennoch ein rückläufige Teilnehmerzahl ab. Das betrifft vor allem die Canadier-Disziplinen. So starteten beim 1. NMC in Essen insgesamt 106 Teilnehmer in allen vier Bereichen (Kajak weiblich und männlich sowie Canadier weiblich und männlich). Die Anzahl der Kajakfahrer/-innen war fünfmal höher als der Canadierfahrer/-innen. Der zweite NMC in Mainz verzeichnete  dagegen nur 65 Starter/-innen, wobei hier sogar ein Verhältnis von acht zu eins zwischen Kajak- und Canadierfahrern/-innen registriert wurde. Praktisch bestritten in Mainz die Potsdamer die Rennen im Canadierboot fast nur unter sich. 

Text: Günter Welke
Bilder: Karsten Etlich

Schülerbereich dominierte die Landesmeisterschaften Kanu-Rennsport

Während sich die Sportlerinnen der Leistungsklasse und Junioren auf ihre internationalen Aufgaben vorbereiten wurden auf an der Regattastrecke in Brandenburg an der Havel am ersten Wochenende im Juni die diesjährigen brandenburgischen Landesmeister gesucht. Der Nachwuchs des KC Potsdam schnitt bei der 26. Auflage der Landesmeisterschaften überaus erfolgreich ab 

Altersklassen der A- und B-Schüler stellten mehr als 80% der Teilnehmer 

Neben den Meisterschafts-Rennen im Boot hatten sowohl die etwa 60 A-Schüler als auch über 100 B-Schüler ihre athletische Leistungsfähigkeit beim Kanu-Mehrkampf unter Beweis zu stellen. Wenngleich einige der programmierten Wettbewerbe innerhalb des Wettkampfgeschehens der Landesmeisterschaften aufgrund der geringen Startmeldungen abgesetzt werden mussten, hatte das keineswegs Einfluss auf die Begeisterung und Stimmung vor Ort. Es war einfach herzerfrischend zu erleben, wie die jungen Sportlerinnen und Sportler voll bei der Sache waren, um Bestleistungen kämpften und enthusiastisch von ihren Vereinsgefährten angefeuert wurden. Egal, ob sie an der Spitze oder weiter hinten paddelten. Mit Beifall wurden aber auch die Aktiven bedacht, die in den nur mit zwei bis vier Booten besetzten Rennen (ältere Jahrgänge) um die Medaillen kämpften. 

KV Brandenburger Adler und KC Potsdam gewannen die meisten Medaillen 

Mit 24 Siegen sowie weiteren 22 Silber- und 20 Bronzemedaillen vertraten die A-Schüler des KV Brandenburger Adler, zu denen auch ein Großteil von Mitgliedern des KC Potsdam gehörte, den erfolgreichsten Verein am ersten Juniwochenende auf dem Beetzsee. In dieser Bilanz sind alle acht gewonnenen Einzel-Mehrkampfwettbewerbe einbezogen. Zudem belegten die „Brandenburger Adler“ auch in überlegener Manier die ersten Plätze in der Mannschaftswertung des Kanu-Mehrkampfes für die Jahrgänge 2005 und 2006. 

Der Kanu-Club Potsdam im OSC, der vor allem mit seinen 10- bis 12-Jährigen B-Schülern/-innen und wenigen Nachwuchssportlern des Jugendbereiches die Landesmeisterschaften bestritt, belegte in der Medaillenwertung den zweiten Rang. Insgesamt verbuchten die jungen KCP-Athleten 18 Gold-, 15 Silber- und 10 Bronzemedaillen. Inbegriffen in diese Wertung sind die 4 gewonnenen Einzel-Wettbewerbe sowie je drei Silber- und Bronzemedaillen im Kanu-Mehrkampf der B-Schüler. Darüber hinaus gewannen die jüngsten Paddeltalente des KC Potsdam die Mannschaftswertung im Kanu-Mehrkampf für die Jahrgänge 2007 und 2008. Beim Jahrgang 2009 lagen Potsdamer nur einen Punkt hinter der erstplatzierten Kanuabteilung von BW Wusterwitz. 

Mehrkampf-Gewinner belegten auch in den Bootswettbewerben vordere Ränge 

Die meisten Sieger in den Einzel-Wettbewerben des Kanu-Mehrkampfes belegten auch vordere Ränge in den reinen Bootswettbewerben. So u.a. die dem KV Brandenburger Adler zugehörigen Leon Reckzeh, Hedi Kliemke, Paulina Gribba, Brain Marienhagen (alle Jahrgang 2005) und Mika Trenke, Lilly Timm, Bruno Spangenberg, Isabell Borchardt (alle Jahrgang 2006). Gleiches ist zutreffend für die B-Schüler Emilia Born (JG 2009) von BW Wusterwitz, Matjew Genrich (JG 2008) und Max Anders (JG 2007) vom KC Potsdam sowie Louis Schulz (JG 2007) vom Rathenower WSV Kanu. 

Nachfolgend hinter dem KV Brandenburger Adler und dem KC Potsdam rangierten in der Gesamtmedaillenbilanz der Rathenower WSV Kanu 10 mal Gold, 13 mal Silber und 10 mal Bronze,  sowie die Kanuabteilungen von Blau Weiß Wusterwitz (6/ 7/ 4 Medaillen) und Einheit Spremberg ( 6/ 7/ 1 Medaillen). 

Text und Fotos: Günter Welke

 

Zahlreiche Medaillen für Kanunachwuchs des KC Potsdam auf dem Beetzsee

Wenngleich die Spitzenkönner der Leistungsklasse des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) und zum Teil auch der Junioren, die sich vor allem auf ihre anstehenden internationalen Bewährungsproben vorbereiteten, bei der 28. Großen Brandenburger Kanuregatta vom 03.-05.05. auf dem Beetzsee fehlten, brachten die teilnehmenden 70 Vereine und Renngemeinschaften aus mehreren Bundesländern sowie die ausländischen Vertretungen dennoch einen leistungsstarken Nachwuchs zum Einsatz. Immerhin hatten knapp 700 Athleten aller Altersgruppen ihre Startmeldungen eingereicht.

Das vorherrschend gute Wetter und die zahlreichen  begeisterten Zuschauer gestalteten die Wettkämpfe für alle Anwesenden zu einem nachhaltigen Erlebnis. Zudem erhöhten die Duelle der beiden für die internationale Juniorenregatta am Monatsende in Brandenburg an der Havel durch den DKV nominierten Kajakfahrer Elias Kurth (Kanu-Club Potsdam im OSC) und Moritz Florstedt (SC Magdeburg)zusätzlich die Erwartungen der Teilnehmer. 

Ausgehend von der Anzahl der am vergangenen Samstag und Sonntag während der Großen Brandenburger Kanuregatta erzielten Siege und Medaillen zählten der KC Potsdam und der SC Magdeburg zu den erfolgreichsten Vereinen. Auch ohne seine jüngsten Rennpaddler im B-Schüler-Bereich konnte der KC Potsdam 19 Finalrennen gewinnen und weitere 21 Silber-/ Bronzemedaillen gewinnen. Mit 14 Siegen sowie 12 Silber-/ Bronzemedaillen war der SC Magdeburg den Potsdamern dicht auf den Fersen.

Der ausschließlich mit Nachwuchskanuten der Jahrgänge 2005/ 2006 (A-Schüler/-innen) aus verschiedenen Vereinen des LKV Brandenburg startende KV Brandenburger Adler brachte es auf 5 Gold-, 9 Silber- und 5 Bronzemedaillen. Ein großer Teil der Medaillengewinner bestand aus Sportschülern, die am Landesstützpunkt des KC Potsdam trainieren. 

In Abwesenheit der Kanu-Asse aus dem Luftschiffhafen erwiesen sich bei den Potsdamer Leistungsklassesportlern die Kajakfahrer Finn Eidam (4x Gold, 1x Bronze) und Clara Thieme (3x Gold, 1x Silber) am erfolgreichsten. In der Altersklasse der Junioren trumpfte der 17-jährige Elias Kurth mit fünf Siegen und zweimal Silber auf seinem Heimatgewässer noch überzeugender auf. Sein Magdeburger sportlicher Rivale Florstedt erreichte je zweimal Gold und Silber sowie einmal Bronze. Der Potsdamer Clubkamerad Bennet Weiß war an drei Siegen von Kurth im Mannschaftsboot beteiligt. 

Von den Potsdamer Jugendpaddlern (Altersklasse 15/ 16) setzten sich vor allem die Canadierfahrer Felix Kliemann (dreimal Gold, je einmal Silber und Bronze) sowie Erik Etlich (zweimal Gold, je einmal Silber und Bronze) eindrucksvoll in Szene. Aber auch Chantal Tornow konnte im Canadier mit zwei Siegen und je einem zweiten und dritten Rang überzeugen. 

Aus der Mannschaft des KV Brandenburger Adler ragten vor allem die Canadierfahrer Hedi Kliemke (drei Siege) und Florin Bange (zweimal Gold, einmal Bronze) sowie im Kajak die aus Wusterwitz stammende Lilly Timm (ein Sieg und dreimal Silber) hervor. 

Text und Bilder: Günter Welke

Traditionelles Spargelessen in Klaistow

Liebgewordene Traditionen soll man pflegen. Oder besser, möchte man pflegen! Das Spargelessen gehört definitiv zu dieser Sorte. Am 4. Juni luden daher Antje und Ernst-August Winkelmann den Förderverein, Freunde und Förderer, die Sportlerinnen und Sportler sowie deren Trainer des KC Potsdam wieder ein, um auf ihrem Spargelhof in Klaistow das Kaisergemüse mit herzhaften Beilagen zu genießen. 

Spargel satt wurde versprochen, und ihr Versprechen konnten Antje und Ernst-August Winkelmann ohne Probleme halten, ist die Spargelernte nach eigenen Informationen doch in diesem Jahr reichlich und die Preise gut. Die Voraussetzungen waren also bestens, zumal es nach den Ergebnissen des vergangen Weltcups auch ausreichend Anlass gab auf die Erfolge anzustoßen. Der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Andreas Gerlach begrüßte alle Freunde, Förderer und Gäste des Potsdamer Kanusports, unter ihnen erstmals auch den neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung der Securitas Holding GmbH Herwarth Brune, der im Kreise der Potsdamer Kanuten freundlich begrüßt wurde. 

Auch in der Politik ist der Spargelschmaus mittlerweile ein heiß ersehnter Termin. Und so ließen es sich der Finanzminister des Landes Christian Görke, die Ministerien für Bildung, Jugend und Sport Ministrein Britta Ernst sowie der Beauftragte des Landes Brandenburg beim Bund Staatssekretär Thomas Kralinski nicht nehmen bei dieser Gelegenheit den köstlichen Spargel zu genießen, aber auch mit den Athletinnen und Athleten ins Gespräch zu kommen. Ministerin Ernst beglückwünschte diese und bedanke sich bei ihnen auch für ihre Aktivitäten in den Sozialen Medien. „Ich finde es toll, dass ihr eure Follower mit euren regelmäßigen Posts an euren Sportleralltag teilhaben lasst. In meinen arbeitsreichen Alltag ist dies der einfachste Weg auf dem Laufenden zu sein und keinen Wettkampf und kein Ergebnis zu verpassen“, bekannte die SPD-Politikerin, die seit Ende 2017 Ministerin in Brandenburg ist uns sich auch durch die sozialen Medien erst einmal in der Brandenburger Sportwelt orientieren konnte. „Es kommt dann schon mal vor, dass mir der Kanu-Livestream sonntags eine willkommene Abwechslung zur Aktenarbeit ist“, bekannte sie. 

Ernst-August Winkelmann ließ sich die Gelegenheit ebenfalls nicht entgehen, seine Freundschaft aber auch seinen Respekt für die Leistungen der Kanuten aller Altersklassen zum Ausdruck zu bringen. „Ich bin stolz darauf, den KC Potsdam zu unterstützen und war beeindruckt zu sehen, was auch schon der Nachwuchs auf dem Wasser leistet“, berichtet der Spargelbauer von seinem kürzlichen Besuch an der Regattastrecke in Brandenburg an der Havel. „Auch wenn der Mai anfangs viel zu kühl war und die Heidelbeerernte in diesem Jahr etwas schmaler ausfallen wird, werden wir darauf achten, dass für die Weltmeisterschaften wieder ausreichend Heidelbeeren auf die Reise nach Szeged verschickt werden können“, versicherte Ernst-August. 

Das Spargelessen war auch in diesem Jahr wieder ein toller Abend in gemütlicher Atmosphäre, tollen Gesprächen und natürlich in erster Linie tollem Essen. Der Förderverein sowie die Sportlerrinnen und Sportler und deren Trainer möchten sich an dieser Stelle bei Antje und Ernst-August Winkelmann für die herzliche Einladung und den tollen Abend auf ihrem Spargelhof in Klaistow bedanken. 

Text: Ronald Verch
Bilder: Günter Welke, Ronald Verch

Felix Frank – zwischen Havelwasser und Kaffeewasser

Die Potsdamer Kanufamilie hat im Frühjahr Zuwachs bekommen. Kajakspezialist Felix Frank wechselte aus dem Südwesten der Republik, von den Rheinbrüdern Karlsruhe zum KC Potsdam. Neben seinen sportlichen Leistungen in dieser Saison weiß auch beruflich ganz klar was er will. Als Start-Up-Gründer möchte er auch in der Geschäftswelt erfolgreich durchstarten. 

Ein Sprichwort sagt, „man trifft sich immer zweimal im Leben“, wobei das unter Umständen als Drohung verstanden werden kann. Ein ganz anderes Wiedersehen gab es für Felix Frank mit Arnd Hanisch im letzten Jahr. Hanisch ist seines Zeichens Chef der Kajak-Herren in der Nationalmannschaft, aber als leitender Bundestrainer auch für die gesamte Mannschaft zuständig. Das er mal unter seinen Fittichen in der A-Nationalmannschaft des Deutschen Kanu-Verbanden paddeln würde, hätte sich Felix 2011 wohl nicht träumen lassen, als er bei der Juniorenweltmeisterschaft vom Junioren-Trainer Hanisch betreut wurde. 

Nach dem vierten Platz bei der JWM in Brandenburg an der Havel im K2 über 200m und dem Abitur ein Jahr später stellte Felix das Paddel nämlich erst einmal in die Ecke um in Buxtehude bei Hamburg ein Studium im Bereich Bau- und Immobilienmanagement auf zunehmen. Für den geliebten Wassersport blieb da keine Zeit. Dies änderte sich erst im Januar 2016, als er doch wieder Blut leckte und das Training wieder aufnahm. „Ich bin dann mit der Auswahlmannschaft von Baden-Württemberg in ein Trainingslager nach Montemor-o-Velho gefahren, das war schon ganz schön hart“, berichtet der 26-jährige. „Der Wiedereinstieg war nicht schonend langsam, sondern eher kurz und schmerzvoll“. Die Fortschritte ließen nicht lange auf sich warten und so qualifizierte sich der gebürtige Kasseler gleich für die U23-Nationalmannschaft und gewann bei den Europameisterschaften in Plovdiv die Bronzemedaille im K4 über 500m und wurde Achter im Einer über die gleiche Distanz. „Das war natürlich ein super Start auf der internationalen Bühne in der Leistungsklasse“, erinnert sich Felix gerne. 

In den folgenden Jahren kamen viele Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften sowie eine Gold- und Bronzemedaille bei den Studentenweltmeisterschaften 2018 im ungarischen Szolnok hinzu. 2018 auch war er auch in der erweiterten Nationalmannschaft für den Weltcup in Duisburg. „Da war der Traum von der ersten WM-Teilnahme natürlich schon da. Leider platze er mit dem letzten Platz im Vierer-Vorlauf. Das hat mich sehr gewurmt“, erzählt Felix und blickt optimistisch in die Zukunft. „Nach der Saison 2018 reifte in mir der Wunsch doch noch mal etwas Grundlegendes zu ändern um meine sportlichen Ziele zu erreichen“, erklärt der großgewachsene Athlet der auch Ski- und Snowboardfahren zu seinen Hobbies zählt. „Und ein Wechsel nach Potsdam und in die Trainingsgruppe von Arnd Hanisch war da natürlich die beste Lösung“. 

Und dieser Schritt hat sich bisher für Felix ausgezahlt. Mit seinen tollen Leistungen insbesondere zur zweiten Nationalen Qualifikation (4. Platz 1000m, 5. Platz 500m) hat er sich souverän für die erweiterte Nationalmannschaft qualifiziert. Dort startete er zu den Weltcups in Poznan und Duisburg mit dem Essener Tobias-Pascal Schultz im K2 über die 1000m und gewann auf dem Malta-See in Posen die Silber- und auf der Duisburger Wedau die Bronzemedaille. „Leider konnten wir trotz unserer tollen Leistungen das erste Deutsche Boot mit Max Hoff und Jacob Schopf nicht schlagen, sind aber natürlich absolut zufrieden mit unsrer Leistung“ erzählt er und ergänzt, „die WM-Teilnahme ist damit sicher, mal gucken auf welcher Strecke“. 

Der Wechsel nach Potsdam brachte aber auch durchaus Schwierigkeiten mit sich. Felix fährt zweigleisig, zum Einen ist er erfolgreicher Paddler, zum anderen aber auch Start-Up-Gründer. Koordiniert und gearbeitet wird nun vor allem vom Telefon aus. „Während eines Trainingslagers in Australien sind Max (Max Lemke aus dem K4 um Ronny Rauhe) auf Cold-Brew Kaffee aufmerksam geworden“. Aber was ist das? „Normalerweise wird der Kaffee aus Bohne ja mit heißem Wasser aufgebrüht,“ erklärt Felix, „dabei gehen aber viele Aromen verloren. Bei Cold-Brew werden die Aromen über viele Stunden aus der Bohne extrahiert. Das ist eine sehr hochwertige und schonende Art der Zubereitung, die ein völlig neues Kaffeeerlebnis hervorbringt“, so der passionierte Kaffeetrinker weiter. International ist das ein großer Trend, nur Deutschland ist der kalt zubereitete Kaffee noch weitestgehend unbekannt. „Aber das wollen wir ändern“, gibt sich der Geschäftsführer der Cold-Bean UG zuversichtlich. „Bisher beliefern wir schon einige Restaurants und z.B. auch den Sportlertreff im Bundesleistungszentrum Kienbaum und hoffen nun natürlich weitere Interessenten für unseren Kaffee zu finden“. Aber es geht nicht nur um kaltgebrühten Kaffee bei Felix, Max und ihrem Geschäftspartner. „Wir bieten viele Produkte rund um den Kaffeegenuß an, auch Bohnen für warmen Kaffee“. 

In den nächsten Wochen wird der Fokus vermehrt auf dem Sport liegen, daran lässt Felix keinen Zweifel. „Gründer eines Start-Ups zu sein ist natürlich eine große Herausforderung, die Viel Zeit Energie und manchmal auf Nerven kostet, aber ich leibe diese Abwechslung zwischen Sport und Buisness“, erzählt Felix. 

Dann wünschen wir ihm, dass Felix seine Ziele sowohl auf dem Wasser als auch in der Geschätfswelt erfolgreich verfolgt. Und mit solch tollen Leistungen wie zu den diesjährigen Weltcups ist auch der ganze große Traum Tokio 2020 noch lange nicht ausgeträumt. 

www.cold-bean.de 

Ronald Verch

Herzlichen Glückwünsch zum 85. Geburtstag von Manfred Schubert

Am 24.05.2019 beging der ehemalige  Cheftrainer der Rennkanuten des ASK Vorwärts Potsdam und spätere Kanu-Abteilungsleiter beim OSC Potsdam Luftschiffhafen e. V. Manfred Schubert seinen 85. Geburtstag.

Zu diesem Ereignis gratulierten nicht nur die Mitglieder des KC Potsdam im OSC sowie alle Sportler/-innen und Trainer/-innen am Bundes-und Landesstützpunkt Potsdam, sondern auch all jene, die ihn aus gemeinsamem Erleben kennen und schätzen gelernt haben. 

Mehrfacher Weltmeister im Kanu-Slalom der 1950/ 1960er Jahre 

Als aktiver Kanusportler machte Manfred Schubert in den 1950/ 60er Jahren auf sich aufmerksam. Seinen ersten von mehreren Weltmeistertiteln im Kanu-Slalom gewann er im Einer-Canadier am 27.07.1957 in Augsburg. In den darauffolgenden Jahren folgten noch zahlreiche WM-Medaillen. Nachdem er 1967 das Paddel als Aktiver endgültig zur Seite legte, blieb er jedoch dem Kanusport bis zum heutigen Zeitpunkt eng verbunden. 

Aktiv als Trainer, Sportwissenschaftler, Kanu-Mannschafts- und Abteilungsleiter 

Sowohl als Trainer, Sportwissenschaftler und in verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen leistete Manfred Schubert in den vergangenen Jahrzehnten eine vorbildliche Arbeit im Interesse der Weiterentwicklung insbesondere des Kanu-Rennsports in Potsdam und  im Land Brandenburg. 

Als letzter Mannschaftsleiter und Cheftrainer der Rennkanuten beim ASK Vorwärts Potsdam übernahm er ab Ende September 1990 bis Februar 1992 die ehrenamtliche Funktion als Kanu-Abteilungsleiter des neu gegründeten OSC Potsdam Luftschiffhafen e.V. Gleichzeitig gehörte Manfred Schubert zu den Gründungsmitgliedern des Landes-Kanu-Verbandes. Er nahm zwei Jahrzehnte lang die Pflichten des Vizepräsidenten olympischer Wettkampfsport wahr.

Seinem großen Erfahrungsschatz und  unerschöpflichen Enthusiasmus ist es zu verdanken, dass die Umorganisation des Kanusports ab dem Jahr 1990 sowohl im Potsdamer Luftschiffhafen als auch im Land Brandenburg erfolgreich vollzogen werden konnte, der Nachwuchsentwicklung besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde  und der Brandenburger Kanusport auch noch heute eine hohe Wertschätzung weit über die Landesgrenzen hinaus erfährt. 

Hohe Wertschätzungen der Tätigkeit im Interesse des Kanusports 

Somit ist es nicht verwunderlich, dass er im Verlaufe seiner persönlichen Entwicklung für sein Wirken im Interesse des Kanusports mehrfach geehrt und ausgezeichnet wurde. Neben den Ehrennadeln in Gold vom Deutschen Kanu-Verband,  Landessportbund Brandenburg und Landes-Kanu-Verband (LKV) Brandenburg bekam er ebenso seitens des LKV Brandenburg 2009 eine Ehrenurkunde überreicht und wurde zum Ehrenpräsidenten des Landes-Kanu-Verbandes ernannt. 

Text: Günter Welke
Fotos: Peter Frenkel

Wasserspiele

Die Potsdamer Energie und Wasserspiele stehen am 16. Juni auf dem Programm. Viele Team sind bereits fleißig auf der Havel unterwegs um sich für die 200m-Wettkampfstrecke ordentlich in Schuss zu bringen. Wer jetzt noch nicht trainiert hat sollte sich ein wenig sputen, viel Zeit bleibt nicht mehr. Also... Mannschat geschnappt und rein ins Boot.

...pssst...Bootsgeflüster...

Ex-Weltmeister Ronald Verch schreibt über das, was sich hinter den Kulissen des erfolgreichsten Kanuclubs der Welt ereignet oder besprochen wird. Heute: drei Geburtstagstorten und reichlich Kerzen die ausgepustet werden möchten 

Rund, rund, 21! Das ist kein Geheimcode, sondern die Eckdaten unserer drei Geburtstagskinder im Mai. 

Den Anfang machte am 11. Mai Stefan Kiraj, der im Kreise von Freunden und Familie seinen 30. Geburtstag feierte. Wie so eine Party zur runden 30 wird sich Franziska John wohl ganz genau angeschaut haben. Da die beiden schon gemeinsam zur Schule gegangen sind, stand folgerichtig auch bei ihr 30. Geburtstag demnächst ins Haus. Am 24. Mai war es dann soweit. Gefeiert wurd e wohl erst einmal weniger, schließlich war dies ein Wettkampftag beim Weltcup in Poznan. Das sicher schönste Geschenk folgte eine Woche später zum Weltcup in Duisburg nmit ihrem Sieg im K4 über 500m. 

Das Küken in der Runde ist Annika Loske. Sie feierte am 17. Mai ihren 21. Geburtstag und ist vollends volljährig. 

Die Mitglieder des Kanu-Clubs Potsdam sowie des Fördervereins für den KCP wünschen allen dreien alles Gute zu Ihren Ehrentagen! In erster Linie wünschen wir viel Gesundheit, privat nur das Beste sowie sportlich im Jahr 2019 weiterhin maximale Erfolge! 

Bilder: Ronald Verch